Rückzug der roten Diva

Sie ist eines der bekanntesten Gesichter ihrer Partei. Vier Jahre lang stand Sahra Wagenknecht an der Spitze der Linksfraktion im Bundestag. Die meiste Zeit aber stand sie vor allem für sich selbst. Wenn sie an diesem Dienstag ihr Amt abgibt, hinterlässt sie in der Linken einiges an Unordnung. Aufräumen müssen jetzt andere.

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11Kommentare
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  • 4
    0
    Hirtensang
    01.12.2019

    Frau Wagenknecht ist neben Max Otte die kompetenteste Politikerin, die die internationalen Finanzströme analysieren und daraus die richtigen politischen Schlußfolgerungen ziehen kann. Leider wurde sie durch die Wadenbeisserei der Damen aus der zweiten Reihe ihrer Partei waidwund geschossen und zu Fall gebracht. Zweifelos ist sie eine Diva, aber ihre Diskussionsbeiträge hatten immer Hand und Fuß. Interessant ist für mich, dass Journalisten, wie der Artikel zeigt, Frauen und Männer der Linken nicht zu sehr loben, ja sogar eine kleine Häme hinein schreiben dürfen. Ob sonst der Investor zürnt

  • 3
    0
    kartracer
    12.11.2019

    @Zeitungss, @VaterinSorge, es gibt je einen Grünen mit Sternchen!!!

  • 15
    0
    MalyKrtek
    12.11.2019

    Die Sichtweise von Herrn Peduto in seinem Artikel ist genau die Sichtweise, die die meisten Menschen im Osten aufregt. Mehr Politiker vom Schlage der Frau Wagenknecht würden unserer Gesellschaft sichtbar gut tun. Egal in welcher Partei.

  • 19
    1
    MalyKrtek
    12.11.2019

    Eine Politikerin, deren Aussagen immer Hand und Fuß haben. Die nicht fern der Realität lebt, eine, die im Gegensatz zu vielen anderen das logische Denken nicht verlernt hat. Alles was sie sagt, ist präzise und nachvollziehbar. Für mich in der falschen Partei, ich hätte ihr viel mehr Glück mit ihrer separaten Gruppierung gewünscht.

  • 1
    7
    Maresch
    12.11.2019

    Eine rote Diva ist Sie auf jeden Fall!

  • 23
    2
    Malleo
    12.11.2019

    Kipping vs. Wagenknecht, man kann es aber auch anders sehen:
    Kognitive Inkompetenz mit Wunschdenken in Form utopischer Ignoranz (Kipping) vs. Frau Wagenknecht, die schon immer ob ihrer realistischen Sicht der Dinge und scharfsinniger Analyse auffällt.
    Die Klassenkämpferin Kipping muss man daran erinnern, dass ihr „buntgeschmücktes Narrenschiff Utopia“ heißt- die Ersatzreligion Kommunismus- nicht nur im Hort der Entstehung kläglich gescheitert ist.
    Mit der grenzenlosen, offenen Klassenkampfgesellschaft gefährdet diese Partei das Sozialkapital, das Vertrauen und das Gemeinschaftsgefühl vieler Menschen im Land.
    Gesetzgeber und „Revolutionäre“, die Gleichsein und Freiheit zugleich versprechen, sind Phantasten oder Scharlatane (Goethe)
    Mit Frau Wagenknecht verliert die Linke eine großartige Politikerin.
    Die scheinbar eloquente dauerlächelnde Kipping ist eine absolute Nullnummer.
    Das wird diese Partei erst merken, wenn Wagenknechts Korrektiv nicht mehr wirkt.

  • 24
    3
    Zeitungss
    12.11.2019

    @Freigeist: Absoluter Treffer. Herr Peduto könnte seine Formulierung für eine Reihe von Politikern einsetzen, welche den Begriff Geradlinigkeit noch nie gehört haben und dazu gehört eine SW nun einmal nicht. Was auch immer sie vertreten hat, sie wechselte nicht stündlich ihre Meinung und argumentierte entsprechend, was zwangsläufig nicht in die heutige Politiklandschaft passt, welche nur noch aus vorgefertigten Bausteinen besteht. Ich bin kein Roter, aber ihre Auftritte haben mich begeistert, brachten sie doch so manchen "Eingefleischten" in Bedrängnis und Antworten kamen keine.

  • 23
    5
    Freigeist14
    12.11.2019

    Dieser Beitrag wäre gern ein Abgesang auf Sahra Wagenknecht . Welche bösartigen Diffamierungen der Dame zusetzten ,wird nur am Rande erwähnt . Frau Wagenknecht prangert die Entfernung der Linken von ihren alten Milieus an ,der Hinwendung zum kosmopolitischen Großstädter ,der sich nicht mit abgehängten Dörfern und Abwanderung in der Fläche beschäftigen muss . Mit diesem Klientel lassen sich in Konkurrenz zu den Grünen keine Wahlen gewinnen. Die PDS/Linke war früher z,B . in Brandenburg in jedem Kiez und Verein vertreten . Eine "Kümmer-Partei " - auf was man heute gern herabsieht . Dementsprechend sind die Wahlergebnisse eingebrochen . Auch fragt Sahra W. zu recht ,wer sich so übereifrig für Gender - Gerechtigkeit und Klimaschutz einsetzt ,sollte auch vor der Airbase-Ramstein demonstrieren und die Sorgen kleiner Leute ernst nehmen ,die die Herausforderung der Zuwanderung als Bedrohung sehen . Denn im Kampf um die Krümel vom großen Kuchen werden sie von der AFD angehalten ,auf den Zuwanderer zu achten - statt zu hinterfragen ,WER das große Stück vom Wohlstandskuchen für sich allein beansprucht ............

  • 10
    12
    acals
    12.11.2019

    Ihr Abgesang wurde eingelaeutet, als sie zum "Aufstehen" rief. Mit Personen wie ihrem Mann - dass haette ihr klar sein muessen (wir hatten es bereits damals so formuliert) - ist aber kein Staat zu machen. Und so wurde sitzengeblieben, und letztlich der serioesen Linken in ueberkandidelter Eitelkeit ein einmalige Chance genommen ...

  • 24
    7
    Freigeist14
    12.11.2019

    "Rote Diva " ,die "Unordnung" hinterlässt und "vor allem für sich selbst steht" . Herr Peduto , Sie können Ihre Abneigung kaum verbergen . Aber was soll man auch auch erwarten . Mit Kipping/Riexinger hat man auch eine zahnlose Linke ,die sich das Establishment wünscht .

  • 27
    2
    VaterinSorge
    12.11.2019

    Für mich ist Sahra ein großartiger Mensch, ähnlich wie Gregor Gysi, Bodo Ramelow, aber auch waren es für mich Lothar Späth, Willy Brandt, Helmuth Schmidt uvm. Für mich zählt, wie man wohl unschwer erkennen kann, weniger das Parteibuch sondern mehr der logische Menschenverstand. Wenn man heute genauer nachdenkt, ist dieser logische Menschenverstand vielen aktuellen Politikern verloren gegangen, oder sie schaffen es nicht, dem mündigen Volk glaubhaft ihre Politik zu erklären. Zu leicht werden ganze Bevölkerungsschichten als "demokratiefremd" bezeichnet, weil man sie schlicht aus den Augen verloren hat. Sahra Wagenknecht hat alle im Blick und stets zur Weitsicht gemahnt. Nun zieht sie sich zurück und ich warte schon gespannt auf ihre Analysen aus der zweiten Reihe.



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