Sch(m)utzmasken-Pflicht: "Bild" versus Drosten

Der Kampf gegen das Virus kennt viele Nebenkriegsschauplätze. Derzeit schießt sich ein Boulevardmedium auf Deutschlands führenden Virologen ein. Der zeigt sich gegen Kritik und Häme alles andere als immun.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

37Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Pixelghost
    03.06.2020

    https://www.rnd.de/gesundheit/drosten-veroffentlicht-neue-version-seiner-corona-studie-zu-kindern-3XDCVP6AABBLPLXUVICTKY7HVQ.html

    Im Boulevard kein Wort.

  • 0
    0
    draekster
    02.06.2020

    Hier ist mal noch ein schönes Video, wie ich finde, zu dem ganzen Streit.
    https://youtu.be/De5FGogMWzQ

  • 2
    4
    klapa
    01.06.2020

    Der Virologe Alexander Kekulé ist der Meinung, dass Herr Drosten seine Studie wegen Unzulänglichkeiten zurückziehen wird.

  • 4
    12
    gelöschter Nutzer
    29.05.2020

    @echo: Wenn es wenigstens ein Wissenschaftsblog gewesen wäre. Stattdessen nur ein Plätzchen, wo afd viel Meinung mit wenig Ahnung postet.

  • 3
    5
    Echo1
    29.05.2020

    Von der Verantwortung eines Virologen


    Veröffentlicht am 26. Mai 2020 von Ped
    Ist Christian Drosten Opfer oder Täter?

    Finden Sie.

  • 4
    2
    DS91
    29.05.2020

    @Echo1

    Was steht in diesen Bereichten?

  • 1
    4
    Echo1
    29.05.2020

    @Ralf66 genau. Den Staat gab es für mich
    ausreichend vor 1990. Vielleicht auch für Sie
    eine bestimmte Zeit. Die Macht, der Staat muss für sein Volk da sein. Und man darf und muss aufpassen, dass er dem nachkommt und auch immer die Wahrheit sagt. Gehöre nicht zu denen, die sagen, die
    machen doch eh, was sie wollen. Die fragen
    uns sowieso nicht.
    Manchmal glaube ich dem Staat, der Regierung, manchmal auch nicht. Das ist unser Recht.

  • 6
    1
    ralf66
    29.05.2020

    @Echo1, das ist wahr, alternative Berichte gibt es auch zu anderen Themen, angefangen mit der deutsche Geschichte über die Flüchtlingspolitik bis hin zum Klimawandel und in diesen Beiträgen oder Berichten stehen auch nicht immer Lügen, dass ist dort genau so wie bei Corona!

  • 6
    2
    saxon1965
    29.05.2020

    @ BuboBubo: "Am 13. April 2020 veröffentlichte die Leopoldina..." da hatten wir längst Shutdown und Lockdown und Deutschland litt unter "Seuchenangst".
    Und was da auf Seite 13 publiziert wurde, wird gerade Scheibchenweise zerlegt.
    Zum x-ten Mal: Man konnte die bekannten besonders gefährdeten Personengruppen nicht schützen, weil man keine Konzepte hatte, weil man viel zu wenig Schutzmittel hatte, weil man Angst hatte, dass die Kapazitäten im Gesundheitswesen nicht reichen könnten und auch weil man keinen fähigen Gesundheitsminister hat, sondern einen gelernten Bankkaufmann mit Politikstudium!
    Seit wann gibt es diese Risikoanalyse der Bundesregierung (2013), seit wann wird vor der Möglichkeit einer weltweiten Pandemie gewarnt und warum hat unser Land keinerlei Notfallreserven? Aber dafür kann natürlich Niemand etwas, vor allem keiner von unseren verantwortlichen Politikern. Solche Geschäftsführer und Abteilungsleiter wären fristlos gekündigt in der Wirtschaft!

  • 4
    5
    Echo1
    29.05.2020

    DS91 da haben Sie ein Hoch auf Drosten
    losgelassen. Sie sind also von dem Mann
    und seinem Team überzeugt.
    Dann schauen Sie sich alternative Berichte
    im Internet an. Überzeugen Sie sich, ob in
    diesen Berichten wirklich nur Lügen stehen.
    Das alles nur Verschwörungstheorien sind.
    Eigentlich bin ich überzeugt von den Öffentlich-rechtlichen Medien, der Presse und den Journalisten, die der Aufklärung und
    Wahrheit verpflichtet sind. Aber mit Corona,
    mit den 1,5 Millionen Toten, die das RKI voraussagten (Wissenschaftler!), mit den vielen Widersprüchen, mit wenig verständlicher Aufklärung, wurde ich nachdenklich. Ja man sollte wieder mehr ins
    Internet gehen. Dort fand ich Antworten, die
    logisch waren, verständlich und die auch wieder etwas Mut machten.

  • 11
    5
    Sterntaler
    29.05.2020

    War da nicht 2009 schon was mit Drosten und der Schweinegrippe?

  • 5
    7
    DS91
    29.05.2020

    @Franziskamarcus

    Wenn Sie Ihren Blickwinkel erweitern und nicht nur auf die Medien achten die Ihnen entgegen springen, merken Sie schnell das es mehr als diese zwei Personen gibt.

    Und noch etwas, Drosten ist nur ein Sprecher eines gesamten großen Teams. Es wäre fatal wenn dieses Team nicht nach einer intensiven Meinungsfindung mit einer Stimme spricht.

  • 11
    8
    Franziskamarcus
    28.05.2020

    DS91, und das befähigt jetzt die Medien und die Regierung diesen Mann als das Nonplusultra alternativlos hinzustellen? Kritiklos? Unangreifbar?
    Und nein,es gab und gibt bis jetzt keinen Diskurs,es gibt nur Drosden. Oder Merkel,wie mans sieht.

  • 9
    9
    DS91
    28.05.2020

    @Echo1
    Zitat:
    "da Drosten sich schon einmal bei der Schweinegrippe geirrt hat, ist doch Skepsis erlaubt."

    Vorab: Ich unterstelle Ihnen jetzt einfach mal... sie haben im Leben bestimmt auch den einen oder anderen Fehler begangen. Darf ich jetzt alle Ihre Standpunkte anzweifeln?

    Nein- weil sowas nicht schlau ist und es dafür keine Grundlage gibt!

    Was aber bei ihren Kommentar auffällt... Sie haben sich die wohl bekanntesten Krankheiten und Seuchen ausgesucht -also die bekanntesten Fehler - warum wohl... Sie kennen kaum bis gar keine andere Arbeit von Herr Dorsten ohne jetzt zu Googeln... Sie wissen überhaupt nicht was dieser Experte den ganzen Tag macht und kennen den Alltag eines Wissenschaftlers absolut gar nicht...

    Natürlich gab es Fehler... bestimmt sogar sehr viele... Wissenschaft muss auch mal scheitern, nur so gewinnt man Erkenntnisse! Ich möchte gar nicht beurteilen wie viele Fehler Sie machen, oder ich mache... sowas ist auch absolut unrelevant. Wissenschaft lernt aus Fehler und trägt eine große Verantwortung und um so größer diese Verantwortung um so mehr fallen Fehler auf.

    "Coronavirus, fällt doch auch den Laien auf, dass es keinen wissenschaftlichen Diskurs
    gab über Ausbreitung und Krankheitsverlauf."

    Natürlich gab es einen Diskurs, Wissenschaft geht immer von verschiedenen Standpunkten aus, es gibt und gab unterschiedliche Beobachtungen und Erkenntnisse. Alles wird öfter hinterfragt, was auch zu neuen Erkenntnissen führte, genau so werden auch Thesen widerlegt oder bestätigt.
    Erst wenn ein Experiment im Vorgehen vergleichbar - mehrmals zur gleichen Ergebnis führt wird ein Fakt bestätigt.

    "Nur wenn mehrere Fachgebiete zusammenwirken wird etwas draus"

    - da haben Sie recht und genau dies ist geschehen... und da Wissenschaftler - anders als Kommentatoren - nicht alles gleich nachplaudern sondern alles tiefgründig prüfen gab es diesen Diskurs.

    Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen hatten unterschiedliche Beobachtungen gesammelt, alles auf Basis Ihrer Expertise.

    Es ist wie ein Puzzle, nur das man das Bild vorher nicht kennt. Die Teile könnten an verschiedenen Orten ein passendes Bild ergeben. Man muss aber testen wo diese am besten passen. So findet man ein Gesamtbild, durch experimentieren und mal falsch liegen - das ist da mehr als normal.

    @AliceAndreas
    "Was ist nun in dieser Woche zu dem Thema passiert? Studien? Forschung? Wissenschaft?"

    Genau das alles ist passiert, Forschung unter hochdruck, Studien und Experimente, ...gesamt nennt man so etwas Wissenschaft. Und warum denken Sie es ist nix passiert, weil sie nicht wissen was passiert ist und weshalb. SIE SIND EBEN NICHT IM THEMA!

    Darum sollten Sie genau überlegen bevor Sie solche Aussagen treffen. Ich kann verstehen das Sie die Fragen stellen - ich kann aber Ihre Beurteilung ("Wohl nichts von alledem!!") Nur als zweifelhaft bewerten.

  • 8
    6
    BuboBubo
    28.05.2020

    @saxon: „Einen breiten Kontext, gefunden durch ein ebenso breit aufgestelltes Team aus Experten unterschiedlichster Fachbereiche, war nie ein Thema.“

    Richtig ist: Am 13. April 2020 veröffentlichte die Leopoldina ihre dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur Corona-Krise. Auf Seite 13 steht u. a.:

    „Da kleinere Kinder sich nicht an die Distanzregeln und Schutzmaßnahmen halten, gleichzeitig aber die Infektion weitergeben können, sollten die Kitas für die jüngeren Jahrgänge bis zu den Sommerferien weiterhin im Notbetrieb bleiben.“

    Unterzeichnet wurde die Stellungnahme von 26 Professoren verschiedenster Disziplinen aus Natur- und Gesellschaftswissenschaften. Prof. Drosten war nicht dabei.

    Der „Spiegel“ wertete das am 14.04. so: „Wenn Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch die weiteren Corona-Eindämmungsmaßnahmen besprechen, wird das Papier ein wichtiger Input sein, vielleicht sogar der entscheidende.“

    All das ist öffentlich. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das gilt sogar für BILD-Journalisten.

  • 12
    9
    AliceAndreas
    28.05.2020

    Wie dem von Peggy01 geteilten Link zu entnehmen ist, lehnte Drosten am 06.03. Schulschließungen ab, am 13.03. empfahl er sie dann aber plötzlich.

    Was ist nun in dieser Woche zu dem Thema passiert? Studien? Forschung? Wissenschaft?

    Wohl nichts von alledem!!

    ... wenn dann aber unsere Regierung aufgrund dieser Grundlage Entscheidungen trifft ist das schon bedenklich!

  • 12
    7
    Echo1
    28.05.2020

    @DS91 da Drosten sich schon einmal bei der Schweinegrippe geirrt hat, ist doch Skepsis erlaubt. Auch wenn er hoch dotiert wurde für seine Erkenntnisse über den
    Coronavirus, fällt doch auch den Laien auf, dass es keinen wissenschaftlichen Diskurs
    gab über Ausbreitung und Krankheitsverlauf.
    Nur immer Drosten und Wieler. Ein einzelner
    Wissenschaftler kann sich doch irren. Nur
    wenn mehrere Fachgebiete zusammenwirken wird etwas draus. So kam nur Angstmache heraus.

  • 13
    9
    FranzDemmler
    28.05.2020

    Liebe Peggy01, auch wenn es eine indiskrete Frage ist: "Was sind Sie von Beruf und mit welcher wissenschaftlichen Qualifikation urteilen Sie über die Expertise von Herrn Drosten? Sollte diese Qualifikation dem Thema angemessen sein, bin ich gerne bereit, in eine Diskussion einzutreten und mich mit Ihren Thesen auseinanderzusetzen.

  • 14
    9
    DS91
    28.05.2020

    Wissenschaft beuht auf experimente, Thesen, Rückschläge und Fortschritte...

    Fehler dürfen in der Wissenschaft gemacht werden, genau wie überall im Leben.

    Jetzt kritisieren einige Leute die Wissenschaftler - Leute die absolut keine Ahnung von deren Fachgebiet haben.
    Sowas ist anmaßend und einfach nur dreist!


    Die meisten Kritiker haben diese besagte Studie weder gelesen noch verstanden - erlauben sich aber hier große Sprüche und eine Beurteilung!

  • 4
    7
    872889
    28.05.2020

    @Peggy01: BZ und BILD trennen echt Lichtjahre.

  • 9
    22
    Peggy01
    28.05.2020

    872....: eine der vielen falschen Aussagen:
    https://www.google.de/amp/s/www.bz-berlin.de/berlin/drosten-studie-ueber-ansteckende-kinder-grob-falsch%3famp

  • 9
    25
    Peggy01
    28.05.2020

    Ich dachte nicht das ich das mal schreibe aber in diesem Fall muss der B. Zeitung sogar mal voll recht geben

  • 11
    11
    saxon1965
    28.05.2020

    @ 872889: Da haben sie völlig Recht, aber auch Experten können irren und es soll durchaus Wissenschaftler geben, die anderer Meinung sind.
    Die gleichen Leute die sie meinen, maßen sich dann ebenfalls an, Wissenschaftler in Gute und Verschwörer zu teilen.
    Wenn es um Gesetze und Milliardenhilfen geht, kann unserer Politik die Lobbygruppe nicht groß genug sein. Im Falle Corona langten eine Handvoll Wissenschaftler, die sich einig waren.

  • 30
    6
    d0m1ng024
    28.05.2020

    Zumal die Bild die eigentliche Faktenlage völlig außer Acht lässt. Diese Studie von den Charite-Forschern lag auf einem Preprint-Server. Das heißt, dass das nur eine Vorab-Veröffentlichung ist, über die andere Wissenschaftler urteilen und diskutieren sollen. Die war ja noch gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und wäre ohne der Bild gar nicht publik geworden, in dieser ersten Veröffentlichung.

  • 22
    7
    saxon1965
    28.05.2020

    BILD bleibt BILD… dir deine Meinung. Ich lese die nicht!
    Was das eigentliche Thema betrifft, so kann man nicht leugnen, dass die Politik schon lange in der Kritik steht, sich nur durch wenige, gleichlautende wissenschaftliche Meinungen beraten zu lassen. Einen breiten Kontext, gefunden durch ein ebenso breit aufgestelltes Team aus Experten unterschiedlichster Fachbereiche, war nie ein Thema. Dass da jetzt Herr Drosten und das RKI für jedwede Kritik herhalten müssen, ist einzig und alleine der Politik anzulasten, auch wenn die BILD nun "den ersten Stein wirft".
    Das beste Beispiel ist die nun beginnende Forschung über Kinder und Jugendliche als Virusträger. Bitte nicht vergessen! Vor Wochen hieß es noch, wenn wir die Kinder nicht "wegsperren", dann werde sie ihre Großeltern zu Tode bringen! Schon damals gab es auch Stimmen, die meinten: Warum schützt man nicht die "Alten" und Vorerkrankten, anstelle eines Shutdowns? Wäre wohl unsozial, hieß es und ließ andere unsoziale Maßnahmen folgen. Schul- und Kitaschließungen wären ohne folgenden Lockdown überhaupt nicht praktikabel gewesen, denn die Wirtschaft hätte so oder so keine Arbeitskräfte mehr gehabt.
    Herrn Drosten unterstelle ich redliche Absichten und dass er nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Dass auch ein Wissenschaftler sich vertun kann, ist nur all zu menschlich. Dass jedoch die politischen Entscheidungsträger seine Vorveröffentlichung zu diesem Thema, als Grundlage ihres Tuns nahmen, dass ist der eigentliche Skandal.
    Ich bin mir ziemlich sicher, wenn man einmal "alles" über den Coronavirus weiß, dann werden Drosten & Co. Wieler die Baueropfer sein, denn unsere selbstherrlichen Politiker machen ja keine Fehler!

  • 17
    28
    Echo1
    28.05.2020

    Vorsicht ist angesagt, den Herrn Drosten zu
    beurteilen. Er hat schon bei der Schweinegrippe Panik gemacht, was ihm nicht gelang. Die Impfdosen, die nicht gebraucht worden.
    Der Steuerzahler hat gezahlt. Die Pharmaindustrie sagte danke.
    Das stand 2009 im Spiegel.
    Nicht zu vergleichen mit der BILD.

  • 32
    9
    872889
    28.05.2020

    @Peggy01: Dann benennen Sie doch mal ganz konkret die angeblichen Fehler! Vielleicht sollte man gerade in dieser Zeit (aber nicht nur dann) viel mehr auf die Wissenschaftler hören. Jeder dahergelaufene Kommentator, Reporter, manch Politiker u.v.m. meinen, viel schlauer als die wirklichen Experten zu sein. Und genau hier liegt das Problem...

  • 12
    25
    AliceAndreas
    28.05.2020

    Klar, als FP Abonnent hat man sicher eine eigene Meinung zur BILD ... aber, das Thema Drosten einmal kritisch zu beleuchten ist meiner Meinung nach mehr als Überfällig!!

  • 35
    3
    DS91
    28.05.2020

    @Maresch

    Besser kann man es nicht zusammenfassen.

    Wer Bild liest ist selber Schuld.

  • 66
    9
    Maresch
    28.05.2020

    "In einem Land, in dem die BILD als Zeitung durchgeht, da gelten Friseure als Hirnforscher" (Wiglaf Droste, 1961-2019)

  • 46
    15
    gelöschter Nutzer
    28.05.2020

    Es ist die BILD. Was soll man da anderes erwarten.
    Interessanterweise springen jetzt die ersten Werbekunden der Zeitung ab. Statt des erhofften Feuerwerks wars wohl nur ein Schuss ins eigene Knie.

  • 39
    8
    macxs
    28.05.2020

    Ich mag das wissenschaftsnahe Umfeld und kann auch Herrn Drosten in seiner Rhetorik sehr viel abgewinnen. Seine eigene Aussage, dass er eigentlich gar nicht in der Öffentlichkeit stehen möchte, kann ich jedoch nicht zu 100% nachvollziehen. Es mag sein, dass er sich durch seine Informationen aus erster Hand in der Pflicht sieht, eine breite Öffentlichkeit aufzuklären. Allerdings ginge das sicher auch durch einen Sprecher. Insofern ist er trotzdem nicht schuld an dieser Misere, bot aber eine große Angriffsfläche.
    Dennoch tut er mir leid, dass er nun Opfer einer unterirdischen Kampagne der schlimmsten Zeitung Deutschlands geworden ist.

    Ich kann nur wünschen, dass die 'Bild'ungskatastrophe schnell behoben wird, die Leute angemessen gebildet und damit ent'BILD'et werden und dieses unsägliche Blatt in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

    An der Stelle gebe ich übrigens ein Lob an den Autor dieses Artikels, der angenehm objektiv - eben journalistisch - gehalten ist.

    Ciao!
    Marco

  • 78
    8
    draekster
    28.05.2020

    Also ich finde das Herr Drosten wirklich eine große Last trägt. Er. ist einer der wenigen die sich öffentlich zu so einen schwierigen Thema überhaupt äußern und dabei sachlich bleiben. Gleichzeitig ist er auch in der Lage Fehler öffentlich einzugestehen. Von solchen Leuten brauchen wir mehr.
    Diese Schlammschlacht die da gerade läuft (nicht nur von der Bild) ist völlig daneben.

  • 23
    86
    Peggy01
    28.05.2020

    Wer soviel Fehler gemacht hat MUSS mit berechtigter Kritik leben. Bei anderen hätte man schon längst den Rücktritt gefordert.

  • 11
    8
    SzB85
    28.05.2020

    Für diejenigen, die keine Verantwortung für ihren Mitmenschen (ausgenommen ihre Angestellten bei der Zeitung) tragen müssen, ist nichts viel zu teuer.

  • 21
    17
    mops0106
    28.05.2020

    "Im Ansehensduell des Wissenschaftlers, der die Menschen vor dem Virus retten soll,... "

    Das geht doch bestimmt noch eine Nummer größer?

  • 88
    13
    HannesFlyIn
    28.05.2020

    Kritik eher an BILD als an Herrn Drosten,
    Ich habe von dieser widerlichen Schlammschlacht aus der Sendung mit Markus Lanz erfahren. Mir tut Herr Drosten echt leid. Ich hoffe, dass er ein breites, positives Echo bekommt. Fehler oder besser gesagt vorläufige Erkenntnisse sind doch in der Wissenschaft und gerade bei diesem Thema völlig normal.
    Was der Mitarbeiter von BILD gemacht hat, ist typisch für Medien, denen es in erster Linie um Auflagen, Skandale u.ä. Effekte geht.
    Ich bin sehr froh, dass viele andere, seriöse Medien und Menschen das offensichtlich auch so sehen.