Schweres Zugunglück in Tschechien

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In Südböhmen stießen zwei Personenzüge zusammen. Zwei Tote, fünf schwer, drei mittel Verletzte. Weitere 31 sind leicht verletzt. Ursache ist wohl ein durchfahrenes Haltesignal.

Am Mittwochmorgen kurz nach 8 Uhr kam es in Südböhmen in Milavče nahe der Grenze zu Bayern zu einem schweren Zugunglück. Der Expresszug aus München nach Prag stieß zwischen Domažlice und Blížejov mit einem Regionalzug zusammen. Die Feuerwehr des Bezirks Pilsen meldet zwei Tote. Laut Einsatzleiter Jaroslav Hrdlička soll es sich dabei um die Lokführer handeln. Weitere fünf Personen sind schwer, drei mittelschwer verletzt. 31 Personen sind leicht verletzt.

Vor Ort sind Dutzende Rettungskräfte sowie vier Hubschrauber im Einsatz. Es helfen auch Einsatzkräfte aus Bayern. Das Unglück ereignete sich auf der Hauptstrecke Pilsen-München. Verkehrsminister Karel Havlíček schrieb auf Twitter, dass der Expresszug vor dem Unglück ein Haltesignal durchfahren habe.

Auf tschechischen Eisenbahnstrecken kommt es immer wieder zu Unfällen. Die Sicherheitstechnik gilt als veraltet. Erst vor einem Jahr waren im Erzgebirge nahe der deutschen Grenze zwei Züge frontal zusammengestoßen. Dabei waren zwei Menschen gestorben, darunter ein Deutscher.

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