Seehofer eckt mit Islamkritik an

Wenn es Horst Seehofer darauf angelegt hat, dass sein Start in Berlin nicht unbemerkt bleibt, ist sein erstes Interview als Minister ein Volltreffer. Ob es schlau ist, als neuer Gastgeber der Islamkonferenz zuerst einmal die Muslime zu vergrätzen, ist eine andere Frage.

52Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    1
    HHCL
    21.03.2018

    Das stimmt schon, dass man damit eine Tür zuschlägt, aber die Diskussion wird von beiden Seiten trickreich umgangen. Die einen wollen es gar nicht und das ist dann nicht diskutierbar, die anderen bekommen schon Anfälle, wenn man auf (lösbare) Probleme und (korrigierbare) Fehlentwicklungen hinweist.

    Deutschland hat es irgendwie verlernt richtig zu diskutieren und andere Ansichten zu einem Thema überhaupt mal zu respektieren. Es läuft meist darauf hinaus, dass die eigene Meinung mit Inbrunst verkündet wird und "Abweichler" werden dann nieder gemacht. Ein Land in dem nicht mehr diskutiert wird, sondern nur noch über die "Gegenseite" hergefallen wird, hat ernsthafte Probleme.

  • 2
    5
    SimpleMan
    21.03.2018

    @HHCL Vielen aus Ihrem Kommentar würde ich zustimmen, besonders "Das sollte man jetzt vielleicht besser machen als damals in der BRD. Darüber muss man dann aber auch mal reden " Aber mit dem Statement "Der Islam gehört nicht zu Deutschland." schlägt man erst einmal die Tür zu, durch die gegangen werden soll.

  • 5
    2
    1953866
    21.03.2018

    @Blackadder, wen wollen Sie hier eigentlich (zum wiederholtem Male) veräppeln?
    Zur Erinnerung: Der Ausgangspunkt war, dass HHCL in der (einer) Kantine, wo spielt keine Rolle, kein Schweinefleisch mehr bekommt. (am19.03.2018 um 11:34 Uhr
    Am 19.03.2018 um 17:21 Uhr: "Was soll das denn für eine Kantine sein?"
    Am 20.03.2018 12:55 Uhr: "Sie können mir also den Namen der Kantine nicht nennen. Na ja, sagt auch einiges aus."
    Am 21.03.2018 um 08:06 Uhr: "...Wenn Sie den Namen der Kantine nicht nennen können oder wollen, muss ich Ihnen auch nicht glauben, dass es dort wegen muslimischer Mitarbeiter kein Schweinefleisch mehr gibt..."
    Und am 21.03.2018 um 09:22 Uhr erzählen Sie hier: "Ich habe nie abgestritten, dass dies in bestimmten Kantinen der Fall sein mag." Erwarten Sie ernsthaft, dass man MIT Ihnen überhaupt diskutiert?

  • 6
    0
    HHCL
    21.03.2018

    Es geht ja auch nicht darum das Rad zurück zu drehen. Es geht um die Frage welche Wichtigkeit der Islam in Deutschland haben soll und ob dessen Regeln auch auf das Leben von Nicht-Muslimen Einfluss haben sollen, und wenn ja, in welchem Ausmaß. Darüber sollte eine gesellschaftliche Debatte geführt werden, weil weder die 13% Partei AfD mit ihrem absoluten "Nein" hier das Maß aller Dinge sein kann, noch die vor dem Islam niederknienden, und ebenfalls von nur ca. 9% der Bevölkerung gewählten, Grünen.

    Das Problem sind meiner Meinung auch nicht die schon lang hier lebenden Türken, sondern Leute, die jetzt kommen und meist aus Regionen in denen ein eher konservativer Islam vorherrscht. Dass Integration aber auch bei den hier lebenden Türken problematisch abgelaufen ist, zeigt die starke Tendenz dieser Gruppe den Fastdiktator Erdogan zu wählen. Unsere demokratischen Grundwerte sind da auch nicht so richtig gut angekommen. Das sollte man jetzt vielleicht besser machen als damals in der BRD. Darüber muss man dann aber auch mal reden (dürfen).

  • 3
    6
    SimpleMan
    21.03.2018

    @Jemand Hinter der Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" steckt natürlich auch, dass Seehofer nicht akzeptiert, was in Deutschland die letzten fast 70 Jahre passiert ist. Die ersten Türken sind in den 50 Jahren als Arbeitskräfte angeworben wurden, mittlerweile haben viele von ihnen und ihre Nachkommen auch einen deutschen Pass. Mit den Türken ist natürlich auch der Islam als Religion nach Deutschland gekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Zeit wieder zurückdrehen kann. Als verantwortlicher Politiker sollte man die Geschichte kennen, unsere Wurzeln so zu sagen, man sollte aber auch den aktuellen Status kennen. Für Lösung von Problemen ist es schon gut, man ist auf dem Stand der Zeit ... Das gleiche trifft natürlich auch für Türken und ihre Nachkommen zu, natürlich ist die Herkunft wichtig, aber mindestens genauso wichtig ist das Land, wo man aktuell lebt.

  • 4
    4
    HHCL
    21.03.2018

    @Blackadder: Ach, auf einmal wollen Sie das was nachweisbar ist nun doch nicht abgestritten haben. Nur ich muss natürlich trotzdem der Lügner und Hetzer sein; meine Angabe muss natürlich falsch sein, weil ich ihnen hier nicht die Adresse meiner Arbeitsstelle angebe. Sie unterstellen mir hier zum einen, dass ich lüge und dass ich etwas, was so häufig vorkommt, dass es in diversen Tageszeitungen gelandet ist, natürlich nicht erlebt haben kann. Ist auch sehr unplausibel, dass Tageszeitungsthemen keinen betreffen und alle die das behaupten Lügner sind.

    Wieso soll ich Aussagen allgemein formulieren, wenn es mich betrifft? Dann hätten Sie mir wahrscheinlich auch noch vorgeworfen, dass ich mich über Dinge aufregen, die mich gar nicht betreffen. Die Ausgangsfrage von Nixnuzz war ja auch: "Wer von den hier Aktiven wurde bisher durch eindeutige Moslems bedroht, enteignet oder sonstwie in seinen Grundrechten als auch gewohnten Verhaltensweisen beeinträchtigt?" Ich wurde in meinen gewohnten Verhaltensweisen beeinträchtigt! Das war gefragt und darauf habe ich demzufolge mit "Ja!" geantwortet und diese Antwort auch plausibel gemacht.

    Nixnuzz: Mag alles richtig sein, es missfällt mir aber dann doch zunehmend, dass sie mit der Lebensmitteldiskussion ständig von der eigentlichen Frage: "Gehört der Islam zu Deutschland", ablenken.

    Die Art und Weise, wie in dieser Gesellschaft in den letzten Jahren bereits die Diskussionen über gewisse Themen unmöglich gemacht werden - nicht verboten, man hat ja dazugelernt, man arbeitet jetzt wie hier von Blackadder vorgeführt - wird diese Gesellschaft irgendwann zerlegen. Leute die man auf diese Weise ständig vom Diskurs ausschließt, landen ganz schnell bei Parteien und Organisationen von denen man nicht regiert werden will; auch ich nicht! Und aus diesem Grund lasse ich mich mir solche Spielchen auch nicht mehr gefallen, denn ich will keinen AfD-Ministerpräsidenten in Sachsen.

  • 5
    2
    1953866
    21.03.2018

    @Blackadder, Erstens: wer ist "uns"? Zweitens: genügen Ihnen die Links nicht? Wenn das so ist, dann haben wohl eher Sie ein Glaubwürdigkeitsproblem, denn HHCL hat seine Behauptungen mit Links unterlegt. Aber kein Problem, es gibt noch mehr Links dazu, auch wenn Sie das, warum wohl, nicht überzeugt.
    https://www.news4teachers.de/2016/03/aus-ruecksicht-auf-muslime-verzichten-immer-mehr-schulen-und-kitas-komplett-auf-schweinefleisch-das-sorgt-jetzt-fuer-streit/
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article153695146/Ernaehrungsminister-setzt-sich-fuer-Schweinefleisch-ein.html
    https://www.bild.de/politik/inland/schweinefleisch/minister-schmidt-fordert-schweinefleisch-pflicht-an-deutschen-schulen-49498142.bild.html
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/caterer-resigniert-vor-muslimischen-gaesten-einfacher-ganz-auf-schweinefleisch-zu-verzichten-a1971845.html
    Im Übrigen, hätte Ihnen HHCL den Namen einer Kantine genannt, wären Sie doch erst zufrieden, wenn, wegen der Glaubwürdigkeit Adresse und Telefonnummer mit dabei sind.

  • 2
    2
    Nixnuzz
    21.03.2018

    Nur mal so am Rande, warum Kantinenessen verbessert worden ist: Was ist das : Muldentablett mit: a.) weißgelblichem Matsch; b) lila Matsch; c.) brauner Flachmann in Soße ? Rinderbraten mit Kartoffelpürre und Rotkraut. Als es dann bei den Kesselschmiedern zu laut wurde, entschloß sich die Geschäftsleitung - auch aus Jugendschutzgründen der Lehrlinge - zum Wechsel des Kochs und einen Kantinenneubau. Mit Erfolg. Buffet-Konstruktion ließ damit jedem sein Essen sich selber zusammenstellen. Auswahl war/ist groß genug. Der Laden brummte.

  • 2
    6
    gelöschter Nutzer
    21.03.2018

    @HHCL: Ich habe nie abgestritten, dass dies in bestimmten Kantinen der Fall sein mag. Nur dass es gerade bei Ihnen auf Arbeit auch so ist, kann nun mal keiner nachprüfen. Vielleicht hätten Sie ihre Anfangsaussage auch einfach genereller formulieren sollen.

  • 5
    3
    HHCL
    21.03.2018

    Doch Blackadder, es ist nachprüfbar. In den Kommentaren sind mittlerweile sieben(!) Quellen verlinkt, aus denen hervorgeht, dass es das Problem gibt. Sie wollen sich nur ihr Weltbild nicht beschädigen lassen und versuchen nun krampfhaft meine Aussage in ein zwielichtiges Licht zu rücken. Ich nehme FAZ, SZ, Abendblatt und Welt sind für Sie auch Lügner; jedenfalls schreiben die nichts anderes als ich.

    Sie verlangen hier von mir, dass ich Ihnen und allen anderen Lesern exakt beschreibe wo ich arbeite und esse bzw. gearbeitet und gegessen hab. Sie verlangen also von mir, dass ich nicht unwesentliche Teile meines Privat- und Arbeitslebens in den Kommentarspalten einer Zeitung offenlege, nur weil Ihnen sieben Artikel als Nachweis nicht ausreichen. Ich nenne das übergriffig. Da der Sachverhalt auch ohne diese Angabe bereits mehrfach(!) belegt und auch nachvollziehbar ist, dient diese hier nun schon mehrfach erhobene Forderung auch nicht dem Erkenntnisgewinn, sondern dazu mich mundtot zu machen und die Diskussion zu zerschießen. Ich gehe auch davon aus, dass sie meine Aussage auch nach Angabe der exakten Adresse immer noch nicht akzeptieren würden; sie passt ja nicht in ihr Weltbild.

    Im Übrigen müssen Sie gar nicht glauben, dass es "wegen muslimischer Mitarbeiter kein Schweinefleisch mehr gibt". Das könnten Sie durch einfaches Nachlesen in den sieben Artikeln wissen. Aber das ist genau das, was ich weiter unten schon schrieb: Es geht nicht um Fakten, es geht darum die eigene Ideologie, den eigenen Glauben, vor "feindlichen" Angriffen zu schützen; in diesem Fall vor mir, der seine Aussage unverschämter Weise auch noch belegen kann.

  • 3
    8
    gelöschter Nutzer
    21.03.2018

    @Jemand: Das haben Sie natürlich Recht - aber EIGENTLICH sagt der Herr Seehofer ja nur: Bitte wählt bei der Bayern-Wahl CSU und nicht AfD, denn ich zeige Euch, dass die Unterschiede da nicht so groß sind!

  • 2
    8
    gelöschter Nutzer
    21.03.2018

    "HHCL: @Blackadder: Wieso sollte ich Ihnen den so tiefe Einblicke in mein Privatleben gewähren? Für wen halten Sie sich denn. Meine aussage habe ich mit zwei Zeitungsartikeln belegt; das sollte als Diskussionsgrundlage reichen. Ansonsten bestätigen Sie meine zuvor geäußerte Aussage über Multikulti-Fans sehr schön mit ihrem wieder persönlich übergriffigen Beitrag."

    Sie behaupten etwas, was für uns nicht nachprüfbar ist und wenn ich Sie darum bitte, das zu belegen, bin ich "persönlich übergriffig" - an welcher Stelle denn? Wenn Sie den Namen der Kantine nicht nennen können oder wollen, muss ich Ihnen auch nicht glauben, dass es dort wegen muslimischer Mitarbeiter kein Schweinefleisch mehr gibt. So einfach ist das.

  • 4
    1
    Jemand
    21.03.2018

    SimpleMan:" Was will uns Seehofer damit sagen? Muslime ohne ihren Glauben sind akzeptiert?"
    Ich könnte mir vorstellen, dass Seehofer damit sagen will, dass der islamische Glaube in den privaten Bereich gehört. Da könnte man ja sogar zustimmen. Ich denke aber, Seehofer geht es nicht wirklich darum, Glaube generell ins Private zu verlegen, sondern darum, dass das Christentum seine Privilegien weiterhin erhält, während man sie dem Islam nicht gewähren muss. Das ist natürlich Unsinn. Entweder bekonmmen alle Religionen die gleichen Privilegien oder es bekommt keine irgendwas vom Staat geschenkt - ich bin für letzteres.

  • 2
    6
    SimpleMan
    20.03.2018

    " ...Der Islam gehört nicht zu Deutschland. ... Die hierzulande lebenden Muslime gehörten aber «selbstverständlich» dazu. ..." Was will uns Seehofer damit sagen? Muslime ohne ihren Glauben sind akzeptiert? Oder handelt es sich nur darum, dass die Statussymbole des Islam nicht erwünscht sind? Gebetsräume vielleicht in Hinterzimmern, aber auf keinen Fall eine Moschee? Wie will man integrieren, wenn man soweit ausgrenzt? Vermutlich ist das Politikern, wie Herrn Seehofer egal. Es geht ihm um die eigene Profilierung, immer hin ist bald Landtagswahl in Bayern. Auch wenn er nicht mehr direkt zur Wahl steht ...

  • 5
    0
    Nixnuzz
    20.03.2018

    @HHCL: Schätze, das nach einigen Gesprächen mit betroffenen Personen - was Abgehobenheit oder Unverfrorenheit mancher Fremdbürger angeht - mein Weltbild nicht mehr hell und rosarot ist. Was unfreiwillige Kontaktpflege angeht: Nur manchmal dürfte es das Mengenverhältnis in einer kritischen Situation sein. Bei 1 - 1 dürfte das noch gutgehen aber bei fremdsprachiger Rudelbildung wirds kritisch. Und : wieviel Alteingesessene würden hiesigen Einzelpersonen zu Hilfe eilen? Und was wäre die Mindest-Fake-Information, das es aus dem Ruder gegen die Fremdlinge läuft?? Erst schiessen - dann fragen? Wer dreht gerne an der Eskalationsschraube? Wer hat das höhere Frustationspotential mit entsprechender Hau-drauf-Zündung? Einheimische oder Fremdlinge? Heim-Adressierte kann man loswerden - Geisterwesen wohl nicht so einfach....

  • 4
    1
    HHCL
    20.03.2018

    @Nixnuzz: Ich gebe Ihnen mit ihren Aussagen zum Schweinefleisch ja recht, nur ist das eben nicht der einzige Grund, warum es aus Kantinen verschwindet. Es verschwindet eben auch aus religiösen Gründen und genau dafür habe ich es als Beispiel angeführt. Das es auch die von Ihnen genannten Gründe gibt, habe ich nie bestritten, nur kann es nicht sein, dass solche belegte Beispiele für einen merkwürdigen Umgang mit genau einer Religion dann in der Art und Weise angegangen werden, wie es hier getan wird. Völlig unsachlich, persönlich übergriffig und arrogant. Genau das macht mir zunehmend sorgen: Leute für die ein vorauseilender Gehorsam gegen (angenommene) muslimische Befindlichkeiten zu einer unreflektierten Ideologie geworden ist und die genau wie hier schön zu sehen reagieren.

  • 6
    0
    HHCL
    20.03.2018

    @Blackadder: Wieso sollte ich Ihnen den so tiefe Einblicke in mein Privatleben gewähren? Für wen halten Sie sich denn. Meine aussage habe ich mit zwei Zeitungsartikeln belegt; das sollte als Diskussionsgrundlage reichen. Ansonsten bestätigen Sie meine zuvor geäußerte Aussage über Multikulti-Fans sehr schön mit ihrem wieder persönlich übergriffigen Beitrag.

  • 3
    1
    Nixnuzz
    20.03.2018

    "..weil Schweinefleisch doch soo ungesund ist." Naja - "All Ding ist Gift ; allein die Dosis macht das es kein Gift ist" Es war wohl häufig die Frage von Gedankenlosigkeit, Kosten und Verfügbarkeit, das zuviel "Schwein" in den Kantinen landete. Soweit ich Berichterstattung letzterer Zeit sehe, soll der Frischfutter-Anteil hochgefahren worden sein. Mancher Koch-Wechsel soll sein übriges bewirkt haben.

  • 5
    3
    1953866
    20.03.2018

    @Blackadder, jeder kennt die Diskussionen über (kein) Schweinefleisch in Kantinen, Schulen, Kindergärten. Es gibt 1000 Beispiele dafür, dass es wegen der Muslime verbannt wird, aber Sie wollen es einfach nicht wahrhaben und möchten den Namen einer Kantine. Wo schrieb HHCL konkret von Sachsen? Irgend etwas hinein interpretieren, was nie geschrieben wurde und dann los poltern. Es gibt keine Messerangriffe, weil die in der Statistik nicht extra aufgeführt werden, alle Demos gegen Gewalt an junge Mädchen sind rechts. usw . Immer wieder die gleiche Masche. HHCL bringt Belege, aber das reicht der Dame nicht. Und sofort ist immer SimpleMan mit "speziellen" Beiträgen zur Stelle!

    https://www.focus.de/politik/deutschland/vom-speiseplan-verbannt-immer-mehr-deutsche-kitas-verzichten-auf-schweinefleisch-aus-zwei-gruenden_id_5284651.html
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34737/Die-Gewissensfrage
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kitas-in-frankfurt-bestellen-schweinefleisch-ab-14059211.html
    https://www.derwesten.de/panorama/kitas-streichen-schweinefleisch-vom-speiseplan-id11565450.html
    https://www.epochtimes.de/politik/europa/ruecksicht-auf-muslime-kein-schweinefleisch-in-traiskirchens-kindergaerten-eltern-entschuldigen-sich-wir-sind-keine-rassisten-a2027830.html
    Und, und, und...
    Aber das hat natürlich absolut nichts mit einer bestimmten Religion zu tun, sondern nur, weil Schweinefleisch doch soo ungesund ist.

  • 2
    7
    gelöschter Nutzer
    20.03.2018

    @HHCL: Sie können mir also den Namen der Kantine nicht nennen. Na ja, sagt auch einiges aus.

  • 7
    3
    HHCL
    20.03.2018

    Ach Blackadder, ich bin sehr wohl beim Thema geblieben. An welcher Stelle soll ich denn das Thema verlassen haben? Wenn Sie aber mit der Massentierhaltung kommen, können Sie nicht erwarten, dass ich diese Nebelkerze unkommentiert lasse. Das läuft irgendwie immer so bei den Multikulti-Fans: Erst erzählen, dass das alles nicht so sei und wenn man das dann nachweislich widerlegt die Nazikeule schwingen und die Leute persönlich angreifen oder ganz schnell das Thema wechseln. Können Sie auch mal Argumente zum Thema bringen, und auch solche, die nicht innerhalb von zwei Minuten mit Zeitungsartikeln widerlegt werden können?

    Zu den Kantinen: Unzählige Schulkantinen in westdeutschen Großstädten, von denen ich eine häufiger besuchte. Kann man auch überall nachlesen, dass das so ist und dieser Zusammenhang besteht, z.B. hier : https://www.welt.de/vermischtes/article152247182/Schulkantinen-verzichten-zunehmend-auf-Schweinefleisch.html
    oder hier:
    https://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/article207142067/Die-Wahrheit-ueber-Schweinefleisch-in-Schule-und-Kita.html
    Vielleicht merken sie selbst, dass das keine rechten Hetzseiten sind, sondern Artikel in durchaus reputablen Zeitungen.

    Was wollen Sie mir jetzt also erzählen? Das das alles so nicht ist und ich das hier erfinde um zu hetzen? Ich würde von Ihnen lieber mal wissen, wie sie den Widerspruch zwischen Islam und Grundgesetz in den Griff bekommen wollen, inwiefern Vollverschleierung und Scharia zu Deutschland gehören sollen. Dazu schreiben Sie erstaunlicherweise nie etwas. Immer nur Empörung, wie man den sowas sagen könne und Belehrungen über angemessenes Verhalten. Ist ihre Argumentationsgrundlage so dünn?

    Ich habe auch weiter unten schon geschrieben, dass das Schweinefleisch jetzt für mich kein großes Problem ist. Es zeigt aber eine Entwicklung, die mir nicht gefällt. Ich habe ebenso geschrieben, dass es nicht unbedingt Forderungen von Muslimen sein müssen, sondern eben auch Forderungen von Nicht-Muslimen, die glauben sie müssten aus falsch verstandener Rücksichtnahme alles verbieten, was Muslime stören könnte. Das ist ihnen wohl in ihrem Empörungseifer auch entgangen.

    @SimpleMan: Bei Ihnen ist der Name Programm, oder?

    @cn3boj00: "Brauchen wir ein neues Feindbild?" Einige wahrscheinlich, ich brauche keins. Was mir aber an der Diskussion missfällt ist, dass es meist um faktenfreie Ideologie geht. Entweder ausschließlich pro oder ausschließlich kontra und jedes "aber"wird schon als Blasphemie angesehen. Es hat beispielsweise nichts mit "Verteufeln" zu tun, wenn man auf Widersprüche zwischen einer Religion und dem eigenen Wertekanon hinweist. Darüber muss sich dieses Land ernsthafte Gedanken machen und sich z.B. mal überlegen, ob man zur Zeit wirklich die richtigen islamischen Ansprechpartner unterstützt. Die sind zu großen Teilen nämlich erzkonservativ und überhaupt nicht zum GG passend.

  • 3
    5
    Nixnuzz
    20.03.2018

    "..eine Interview-Aussage sei eine der «Meinungen, die ich seit Jahren vertrete». Deutschland sei kulturell geprägt worden vom Christentum .." Vielleicht sollte sich Hr. Seehofer selber mal schlaumachen, wieviel Moscheen bereits in seinem Staat etabliert, genehmigt und genutzt werden. Beispiel: In Landshut kommen ca. 426 Muslime zu den Freitagsgebeten. Es sind 3 Moscheen eingetragen. Oder: In Garching b. München kommen ca. 246 Muslime zu den Freitagsgebeten. Es sind 2 Moscheen eingetragen. - wobei aufgetrennt wird auf : 1 Moschee und 1 Gebetsraum. Oder: In Regensburg kommen ca. 796 Muslime zu den Freitagsgebeten. Es sind 5 Moscheen eingetragen. ...etc.,etc..
    Quelle: https://www.moscheesuche.de/moschee/bundesland/Bayern/10
    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen...und die Moscheen wie die Kirchen oder andere Glaubensbauwerke akzeptieren. Sie gehören mittlerweile zum jeweiligen Stadtbild. Vielleicht sollte er sich auch um die Ersatzgebetsräume kümmern, in denen noch manche ihrem Gebetssoll frönen müssen.

  • 3
    6
    gelöschter Nutzer
    20.03.2018

    @HHCL: Mir vorwerfen, nicht beim Thema zu bleiben, aber selbst die Frage nicht beantworten: welche Kantine bietet kein Schweinefleisch an, WEIL Moslems das wollen?

  • 3
    5
    SimpleMan
    20.03.2018

    @HHCL Um welche Kantine handelt es sich denn, doch nicht etwa um den Dönerimbiss?

  • 5
    3
    HHCL
    20.03.2018

    @ Blackadder: Seehofer ist nicht der Heimatminister von Sachsen und ich bewege mich auch außerhalb der Grenzen des Freistaates. Das hinterher geschobene Argument mit der Massentierhaltung ist verhandelbar, dass mir aus Gründen der religiösen Überzeugung einer Gruppe der Verzehr verunmöglicht wird, ist hier aber das Thema und für mich nicht verhandelbar. Warum müssen Sie zu diesem Ersatzargument greifen um diesen Missstand schön zu reden? Bleiben Sie doch bitte beim Thema.

  • 3
    5
    cn3boj00
    19.03.2018

    Als "Heimatminister" solchen Schmarrn von sich zu geben hat doch nur den Zweck, sich einer scheinbaren Mehrheit anzubiedern und auf Stimmenfang zu gehen, mit Stimmungsmache. Vermutlich 95% der Muslime in der Welt sind nicht militant, nicht bösartig, nicht kriminell, führen keinen heiligen Krieg. Das tun nur ein paar Eliten, die an die islamische Weltherrschaft glauben, wie dereinst die Kaiser im Heiligen Römischen Reich. Geschichte wiederholt sich. Das heutige christliche Spanier war dereinst ein Kalifat, das Christen und Juden akzeptierte. Wenn man nur will, ist es keineswegs problematisch, dass die 3 großen Weltreligionen in einem Staat gemeinsam leben. Den Islam zu verteufeln ist das gleiche wie man dereinst mit den Juden umgegangen ist. Das hat nichts damit zu tun, dass es im Islam extreme Auswüchse gibt, die natürlich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Die Mehrheit der Muslime hier lebt im Einklang mit dem Grundgesetz. Und nur, indem wir sie tolerieren, können wir ihnene auch Vorbild sein in bestimmten Positionen, wie der Stellung der Frau. Im Oman z.B. sind Frauen inzwischen fast gleichgestellt, auch das ist im Islam möglich. Ich persönlich kann jedenfalls von einer Islamisierung nichts bemerken. In meinen Kantinen und denen der Kids gibt es immer noch Schweineschnitzel. Dabei gibt es inzwischen viele "christlich" geprägte Menschen, die lieber an die Dönerbude gehen. Wer ein klein wenig Geschichte versteht, weiß doch: immer wenn es Probleme gibt sucht man Schuldige, die von den wahren Ursachen ablenken sollen. Im 19. Jahrhundert waren es die Franzosen (dann begann der 1. WK), später waren es die Juden (dann begann der 2. WK). Brauchen wir ein neues Feindbild?

  • 8
    0
    Nixnuzz
    19.03.2018

    @HHCL: Dito. Keine Ahnung, wieviel % der hier lebenden Muslime diese Trennung von Koran und GG nicht hinkriegen. Bei anderen Gegebenheiten nennt man sowas "Rosinenpicken". Aber wieviel von denen sind die türkisch-ferngesteuerten Imam-Ableger bzw. deren Schüler? Wenn die hier predigenden Imame keine Sprachkenntnisse noch Rechtsgrundlagen sondern nur ein verschrobenes Weltbild mitbringen, sollte deren "Lehrerlaubnis" per Rückflug-Ticket eingeschränkt werden. Verrückter scheint aber dieses "Internet-Selbststudium" zusein, in dem hiesige Eingeborene ohne Islam-Hintergrund voll auf dieses Heilsleben abfahren und u.a. gen Syrien abgeflogen sind. Das zu beeinflussen scheint wohl etwas schwieriger zu sein. Ansonsten bleibt für die "üblichen Rechtsbrecher" nur unser Rechtssystem übrig. Für die exotischen Rechts-Missinterpreter ist wohl eine "Gruppenausschluß-Regelung" übrig. Da gehört wohl bei den hiesigen "Einknickern" ein wenig Nachhilfe in Staatsbürgerkunde.

  • 4
    8
    gelöschter Nutzer
    19.03.2018

    @ HHCL: Was soll das denn für eine Kantine sein, in der es in Sachsen kein Schwein mehr gibt, weil es die Moslems so wollen (mal abgesehen davon, dass es ohne Massentierhaltungs- Schwein auch gesünder ist)?

  • 10
    2
    HHCL
    19.03.2018

    @Nixnuzz: Ja, wurde ich schon, denn ich bekomme in der Kantine z.B. kein Schweinefleisch mehr! Das ist jetzt zwar nur eine Kleinigkeit, aber die ständige Behauptung, dass wäre alles gar nicht so und hätte auf das tägliche Leben der Masse keinen Einfluss, kann man so nicht stehen lassen. Ich entscheide, welches Fleisch ich esse und nicht Anhänger des Islam oder irgendwelche Deutsche, die Glauben man müsse Muslimen alles recht machen. Ansonsten kann ich ihrem Beitrag aber in großen Teilen zustimmen.

    @Blackadder: Die Aussage ist kein Quatsch, da sich vieles was zum Islam gehört nicht mit dem deutschen Grundgesetz verträgt. Natürlich besteht Religionsfreiheit. Deswegen werden einzelne religiöse Gruppen jedoch nicht so wichtig, dass sie ein wesentlicher Teil dieses Landes werden; und genau das ist wird von vielen gemeint, wenn sie sagen: "Der Islam gehört zu Deutschland." Wir diskutieren hier ja auch seit Jahren nur über diese eine Religionsgemeinschaft, oder haben Sie schon kritisches zu Hindus oder Buddhisten gehört? Haben Sie schon von irgend einem Politiker gehört, dass Hinduismus, Buddhismus zu Deutschland gehöre? Nur Mitglieder einer Religionsgemeinschaft (nicht alle!) treten hier derart fordernd auf bzw. es wird in deren Namen in das Leben anderer hineingefuhrwerkt und das gehört weder zu Deutschland, noch ist es mit der Religionsfreiheit aller Nichtmuslimen in Einklang zu bringen.

  • 2
    9
    gelöschter Nutzer
    19.03.2018

    @Nixnuzz: Sehr differenziert, sehr objektiv. Guter Kommentar!

    @Herr Seehofer: Die Aussage ist daher Quatsch, dass wir einen weltlichen Staat haben, ohne Bindung an eine Religion. Schon deshalb gehören per Grundgesetz alle Religionen zu Deutschland (da wir Religionsfreiheit haben) und keine davon steht über dem Grundgesetz!

  • 3
    8
    Nixnuzz
    19.03.2018

    Mal andersrum gefragt: Wer von den hier Aktiven wurde bisher durch eindeutige Moslems bedroht, enteignet oder sonstwie in seinen Grundrechten als auch gewohnten Verhaltensweisen beeinträchtigt? Wer ist Mitglied oder offizieller Vertreter des "Volkes"? Klar - mir gehen politisch ferngesteuerte Einreisende gewaltig auf den Senkel - besonders wenn hier das Demonstrationsrecht trotz Anordnungen ausgenutzt wird. Genauso, wenn Nicht-europäisch Erzogene ihre Familientraditionen hier unbeeindruckt von Recht und Ordnung ihren Mitmenschen gegenüber ausleben müssen. Andererseits verweigern wir doch durch bürokratische Verwaltungskatastrophen eine praktische Aufnahme in die Gesellschaft. Bündeln diese Menschen in Lagern mit Null Bewegungsspielraum. Setzen sie in Käfige wie Versuchskarnickel und hoffen, das sie sich gegenseitig an den Hals gehen, um dann auf das niedrige Niveau dieser "Menschen" mit den Fingern zeigen zu können. Ausgezeichnete Lastenträger für alle Ungerechtigkeiten in diesem Staate und beschweren uns, wenn diese Menschen auf das Grundgesetz zugreifen....
    Leerstehende Kirchen werden entweiht und anschliessend abgerissen. Aktive gläubige Muslime durften ihre Gebete in verwaisten Hinterhof-Werkstätten oder tote "Tante Emma Läden" sprechen. Jetzt akzeptieren Teile des Volkes den Bau von durchaus architektonisch gelungenen Moscheen in diesem Land. Allerdings betrachte ich den unkontrollierten Einsatz von Predigern mit fundalistischer Ausprägung und immensem Sendungsbewußtsein als nationales Sicherheitsrisiko. Unkontrollierte Einreise sollte dann durch kontrollierte Ausreise ersetzt werden - sofern dies der Paragraphendschungel es zuläst. Wir sollten uns hüten, Rechtsverstöße durch deutsche Rechtsverstöße ausgleichen zu wollen. Unsere Bürokratie kriegt das jawohl auch so hin...gelle...?

  • 4
    4
    aussaugerges
    19.03.2018

    War denn die Frau Merkel nur einmal bei einer Trauerfeier.?
    Am Weihnachtsmarkt erst nach 1 JAHR !

  • 4
    3
    Hinterfragt
    18.03.2018

    Der Herr @osgar wieder und seine unvermeidlichen Hasstiraden gegen die, die nicht seiner Meinung sind. Und das sind viele.

    Und fällt was auf @osgar???

  • 5
    6
    osgar
    18.03.2018

    Der Herr @voigtsberger wieder und seine unvermeidlichen Hasstiraden gegen die, die nicht seiner Meinung sind. Und das sind viele.

  • 3
    1
    Interessierte
    18.03.2018

    Das könnte auch eine gewisse Hilflosigkeit sein, wenn man immer gleich in die rechte Ecke gestellt wird und sozial geächtet wird - wegen der AfD
    Nicht unbegründet will die nun wohl verbieten lassen .

  • 5
    4
    voigtsberger
    18.03.2018

    Das ganze soll doch wegen der Landtagswahl in Bayern, nur der AfD "den Wind aus den Segeln nehmen" und danach ist alles wieder "Schnee von Gestern", aber wenn der Schnee geschmolzen ist, kommt die ganze 2Kacke" zum Vorschein und wir werden sehen es ist ein "weiter so-" nur mit noch mehr Einschnitte für die sozial Schwachen und den Arbeitnehmern mit geringen Einkommen! Aber nach Ansichten von Verdi und den Beschäftigten im ÖD und bei den Beamten, gebrauchen diese mindestens 200 Euro/Monat mehr, wegen gestiegener Lebenshaltungskosten, die wahrscheinlich um die ärmeren Schichten unserer Gesellschaft einen Bogen machen, oder! Da ist auch der Streit um den Islam eine gute und nichts bringende Ablenkung, um im sozialen Bereich endlich einmal Farbe zu bekennen", weil solche Äußerungen, wie es der neue Gesundheitsminister von sich gibt, wird auch nur die Wähler in Zukunft noch weiter nach rechts und links treiben! Da auch die Äußerungen von Hr. Seehofer, am Ende, nur Lippenbekenntnisse sind mit Kalkül sind.
    Am Ende wurden doch von den Eliten im Land, die Normen und Werte der meisten unserer Bürger, doch schon längst aufgegeben und es werden nur noch die eigenen Pfründe gesichert und dazu hält man die bessere finanzielle Versorgung im ÖD und bei den Staatsdienern noch auf hohen Niveau, auch um gegen zukünftigen Widerstand der Bürger gewappnet zu sein!
    Wo alle die zur Zeit im Bundestag vertretenen Parteien, kein Allheilmittel haben und es so weiterlaufen lassen, genügend Beispiele gibt es ja in unserer Geschichte und wo dies endet weis doch auch Jeder.

  • 11
    1
    HHCL
    18.03.2018

    @Freigeist14: Die AfD ist schon eine Alternative. Meiner Meinung nach keine gute und keine die ich wählen würde. Es stellt sich mir allerdings trotzdem die Frage, wen man wählen soll, wenn man nicht diese Rot-Grüne-Multikulti-Ist-Geil-Politik will. Die bekommt man nämlich bei allen anderen Parteien. Dann klafft eine große Lücke, wo eigentlich ein realistischer Umgang mit dem Islam und mit Flüchtlingen und Zuwanderern sein sollte und dann ist man auch schon rechts Außen. Die etablierten Parteien decken ein viel zu kleines Weltbild ab, und dieses gefällt mir zunehmend nicht. Gefährlich finde ich auch, dass jeder der dieses Weltbild nicht abnickt, sofort sozial Geächtet wird, siehe z.B. Tellkamp. Das halte ich für viel demokratieschädlicher als die AfD im Bundestag und ein paar Pegida-Anhänger in Dresden.

  • 3
    9
    Freigeist14
    18.03.2018

    So ein Zufall : Die AfD ist ja auch keine "Alternative" .

  • 8
    0
    BlackSheep
    18.03.2018

    @Interessierte, die CDU ist nun mal genauso wenig christlich wie die SPD sozial. Was die mit uns vorhaben, was haben Sie den für einen Verdacht?

  • 9
    4
    Interessierte
    17.03.2018

    «Der Islam gehört ´nicht` zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt.»

    Der Islam ist der Meinung , Christen , Katholiken , Juden und Atheisten - sind Ungläubige , diese müssen ausgerottet bzw. sogar umgebracht werden ...
    Dazu hatte sich der Zemann schon einmal geäußert , dass ein neuer Holocaust auf uns zukommen könnte ...

    Aber das wissen doch an sich unsere schlauen , christlichen Politiker selber und auch die Kirchen ...
    Nun fragt man sich , was die mit ´uns` vorhaben bzw. wem die ´uns´ aussetzen wollen ...

    Eigentlich ist es doch die Aufgabe des Staates bzw. dieser ( christlichen ) Politiker , ´uns` vor diesen Taten bzw. Ansichten zu schützen ...
    Und die Vertreter der Kirchen wollen ein Zusammenwachsen der Kulturen , wie auch immer das geschehen soll ...

    https://www.br.de/mediathek/video/islam-debatte-die-koalition-hat-ihren-ersten-zoff-av:5aad50cd15a8ed0018c5adf9

  • 4
    5
    Interessierte
    17.03.2018

    Ich mag nach 28 Jahren Kennenlernen diese gesamten Leute aus dem Westen nicht mehr , schon damals bin ich skeptisch dem beigetreten , aber man mußte ja erst einmal abwarten , wie es sich entwickelt - und es hat sich leider nun nicht zum Positiven entwickelt ...

    Ich glaube auch kaum jemanden etwas , die lügen doch allesamt wie gedruckt und zu ihrem Vorteil und für ihre Karriere ...

    Hier gibt es nur einige wenige ehrliche Menschen ..........
    Dazu gehören der Herr Patzelt und der Herr Gauland , der Herr Bosbach war mir sympathisch , vielleicht noch der Herr de Maiziere und der Herr Richter von DD hat kluge Antworten , aber das war es dann wohl schon ...

    Nach den von mir erlebten 28 Jahren DDR und den 28 Jahren BRD kann ich nun Vergleiche ziehen ...
    Wie kommt man denn nun hier wieder ´raus `??????????
    Aus ´ner Ehe kann man sich scheiden lassen ..................

  • 10
    2
    Interessierte
    17.03.2018

    Es ist schon eigenartig , dass jeder , der nicht der ´heute geforderten` Meinung ist und die gleichen Ansichten hat , in welche man hineingezogen werden soll bzw. was einem hier in diesem Staat aufdiktiert werden soll , dann ein Rechter bzw. ein Neo-Nazi und somit ein AfD-Anhänger ist ...
    und der Herr Seehofer sich nun auch der AfD - anbietet ?

    Und dazu noch diese ´Vermutungen` überall , warum das oder derjenige so ist ....

  • 13
    2
    Tauchsieder
    17.03.2018

    Klare Ansage und den Ansagen klare Taten folgen lassen. Zumindest spricht er nicht verschlüsselt, somit für jeden unmissverständlich.
    Jetzt kommt für ihn die Nagelprobe.

  • 16
    2
    Tokru
    17.03.2018

    Bei mir eckt Herr Seehofer mit seiner Islamkritik nicht an.

  • 14
    1
    1953866
    17.03.2018

    Interessant dazu dieser Beitrag heute in der Welt:
    https://www.welt.de/kultur/article174647798/Ruediger-Safranski-beklagt-inflationaeres-Geschwaetz-von-Islamophobie.html
    "Es gehe nicht ?um den einzelnen Muslim, der seinem Glauben folgt?, sagte er dem ?Spiegel?. "Der politische Islam ist unserer Lebensform feindlich gesinnt." Wer ihn nicht bekämpfe, werde ihn "mit Recht fürchten müssen.. Das ?inflationäre Geschwätz von Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie" müsse aufhören, sagte Safranski: Damit blockieren wir das Denken." Es gelte, Probleme realistisch zu betrachten und zu benennen..."

    http://www.deutschlandfunk.de/autorin-maron-ueber-tellkamp-kontroverse-ich-kann-die.2849.de.html?drn:news_id=861451
    "Nach Marons Meinung müssen Andersdenkende, die ihre Meinung sagen, mit Repressionen rechnen...Jedem Menschen, dessen Meinung einem nicht genehm ist, klebt man eine AfD-Marke ans Hemd und sagt, er ist rechts."
    Safranski, Tellkamp Maron, alles Nazis?
    Das "Alles Nazi"-Lügenkonstrukt fällt immer schneller in sich zusammen.

  • 16
    0
    BlackSheep
    17.03.2018

    @Hankman, Ich denke, was Merkel damals gemeint hat: Multikulti im Sinne von "alles einfach laufen lassen" ist gescheitert. Und da hatte sie Recht.
    Lustige aussage, gerade Merkel hat doch einfach alles laufen lassen.

  • 18
    0
    HHCL
    17.03.2018

    @Hankman: Natürlich gehören die hier lebenden Muslime zu Deutschland, auch mit ihrer Religion, die sie ja in Deutschland frei wählen dürfen. Die Frage ist aber, inwieweit eine Religion, die sich in wesentlichen Teilen nicht mit unserem Grundgesetz deckt (Rechte der Frauen, Umgang mit Andersgläubigen, ...) zu Deutschland gehören kann. Das müsste dann ein liberaler Islam sein, der sich - wie alle anderen Religionsgemeinschaften auch! - dem Grundgesetz unterordnet. Das müsste dann ein Islam sein, der anderen Menschen nicht diktieren will, oder in dessen Namen von Rot/Grün nicht diktiert wird, dass es beispielsweise generell kein Schweinefleisch an vielen Schulen gibt. (Warum wird so etwas überhaupt durchgesetzt?)

    Es geht hier auch nicht um ein paar Fanatiker und um irgendwelche Einzelfälle, die immer dann bemüht werden, wenn der Grüne-Multikultitraum zu stark mit der Wirklichkeit in Kontakt zu kommen droht. Hier werden auch von der Politik massive Fehler gemacht, da man viel zu oft mit Vertretern des Islam zusammenarbeitet, die gerade nicht liberal sind. So wird das nichts werden mit einem Islam, der auch zu Deutschland gehören kann.

  • 5
    20
    Hankman
    16.03.2018

    @Aussaugerges: Danke, dass Sie so tief im Archiv gegraben haben. Beide Aussagen von Merkel schließen einander nicht aus. Es geht um verschiedene Ebenen. Wir haben bereits eine multikulturelle Gesellschaft, weil hier Menschen aus verschiedensten Kulturkreisen zusammengekommen sind. Das ist Realität, das geht nicht einfach wieder weg. Aber man muss von allen hier lebenden Menschen - egal aus welchem Kulturkreis - verlangen, dass sie das Grundgesetz respektieren, die Gesetze und Regeln, die hier gelten, die Freiheit der anderen, die Würde der Frau, unsere Werte.

    Ich denke, was Merkel damals gemeint hat: Multikulti im Sinne von "alles einfach laufen lassen" ist gescheitert. Und da hatte sie Recht.

  • 7
    20
    Hankman
    16.03.2018

    @Vandanser: Es geht nicht darum, was der von Ihnen imaginierte "Wille des Volkes" sagt. Es geht darum, was in der Verfassung steht. Und um die Realitäten in diesem Land. Realität ist, dass es mehrere Millionen Muslime im Land gibt. Man kann sich nicht hinstellen und sagen: Ihr gehört zu Deutschland, sofern ihr auf eure Religion verzichtet. Das ist doch Quatsch. Niemand - außer ein paar Hundert Fanatikern - will mit dem Islam andere Religionen in Deutschland verdrängen oder ihn zur Staatsreligion machen. Wohlgemerkt: Es geht in der Debatte um den Islam als Religion - nicht um ein Staats- oder Gesellschaftskonzept, das sich IS und Taliban wünschen. Letzteres wird niemals zu Deutschland gehören.

  • 18
    3
    aussaugerges
    16.03.2018

    Frau Merkel hat am 30.10.2000 gesagt das Multikulti keine lebensfähige Form des Zusammenlebens ist.
    Das hat sie gesagt

  • 20
    7
    gelöschter Nutzer
    16.03.2018

    ZDF-Info heut 15.45: Merkel lernts nie. Schon wieder tönt aus deren Mund die alte Parole "Der Islam gehört zu Deutschland". Die wird es nie lernen, Resistent gegen des Volkes Willen (ROT/GRÜN ausgenommen).

  • 13
    22
    Hankman
    16.03.2018

    Ach Gott, Herr Seehofer. Das war natürlich die wichtigste erste Amtshandlung als Heimatminister. Wenn das seine persönliche Meinung ist - die kann er natürlich haben. Aber ich finde es unangemessen, als Innenminister solche Sprüche zu klopfen. So nutzt Seehofer nicht seiner Partei, sondern nur der AfD und Pegida und anderen Kräften aus diesem Spektrum.

    Wir haben in Deutschland mittlerweile nach unterschiedlichen Quellen etwa 3,5 bis 4 Millionen Muslime - auch ohne Flüchtlinge. Viele von ihnen (oder ihre Eltern, Großeltern) hat die Bundesrepublik vor Jahrzehnten als Arbeitskräfte ins Land geholt. War doch klar, dass sie ihre Religion mitbringen. Und wir haben Religionsfreiheit. Jetzt kann man nicht so tun, als wäre das eine Glaubensrichtung zweiter Klasse. Muslime gab es schon im 19. Jahrhundert in Deutschland. Der Islam gehört natürlich inzwischen zu uns - als eine von vielen Religionen, die hier praktiziert werden. Das bedeutet doch nicht, dass er eine bestimmende Rolle spielen muss. Es ist eben so, und das geht nicht wieder weg, nur weil man coole Sprüche ablässt. Im Übrigen: Ich bin Atheist. Gehört meine Weltanschauung etwa auch nicht zu Deutschland, nur weil Herr Seehofer der Meinung ist, man solle sich möglichst der christlichen Tradition befleißigen?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...