Sprit müsste für Klimaziele bis zu 70 Cent teurer werden

Im Verkehr kommt der Klimaschutz seit Jahrzehnten nicht voran. Das Umweltbundesamt hält es deshalb für notwendig, Sprit deutlich teurer zu machen - und hat noch einiges mehr auf dem Wunschzettel. Allerdings hat die Koalition gerade einen anderen Weg beschlossen.

Berlin (dpa) - Tempo 120 auf Autobahnen, höhere Steuern vor allem auf Diesel, Aus für die Pendlerpauschale, höhere Lkw-Maut: Um die deutschen Klimaziele im Verkehr zu erreichen, hat das Umweltbundesamt (UBA) drastische Einschnitte empfohlen.

Die Behörde veröffentlichte am Donnerstag ein entsprechendes Positionspapier, das allerdings schon ein halbes Jahr alt ist. Demnach empfiehlt die Behörde unter anderem, die Steuern auf Diesel bis 2030 um mehr als 70 Cent pro Liter zu erhöhen. Benzin müsse demnach um etwa 47 Cent teurer werden. Zuerst hatte die «Süddeutsche Zeitung» aus dem Papier zitiert.

Beim Verkehr hat sich seit 1990 im Klimaschutz wenig getan - zwar verbrauchen Autos heute weniger Sprit, aber es wird mehr gefahren. Das UBA fordert deswegen ein generelles Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen. Steuerprivilegien etwa für Dienstwagen sollten gestrichen und die Pendlerpauschale abgeschafft werden.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist bemerkenswert: Gerade erst hat die große Koalition beschlossen, die Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer zu erhöhen, um auszugleichen, dass ein CO2-Preis Diesel und Benzin teurer machen soll.

Dieser CO2-Preis könnte den UBA-Berechnungen zufolge in Form einer Energiesteuer bis auf 205 Euro pro Tonne steigen. Wichtig sei dabei, soziale Härtefälle auszugleichen. Einnahmen etwa aus der Energiesteuer könne der Staat an die Bürger ausschütten. Allerdings hat die Koalition ein anderes Modell gewählt: Sie will die Energiesteuern gar nicht erhöhen, sondern einen Handel mit Verschmutzungszertifikaten einführen, an dem sich Unternehmen beteiligen, die in Deutschland Sprit verkaufen. Der Einstiegspreis der Zertifikate soll 2021 bei nur 10 Euro liegen, was Benzin um etwa 3 Cent verteuern dürfte - Klimaschützer halten das für viel zu wenig.

Die direkte Rückzahlung an die Bürger, die Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) wollte, konnte sie im Klimapaket nicht durchsetzen. «Grundsätzlich sind die in der UBA-Studie genannten Maßnahmen geeignet, um die Klimaziele im Verkehrsbereich zu erreichen», sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. «Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind aber im Grunde nichts Neues.» Wenn das Klimapaket - das neben einem moderaten CO-Preis vor allem auf Fördermaßnahmen setzt - nicht ausreiche, müsse nachgesteuert werden, das sehe das neue Klimaschutzgesetz vor.

Auch die Maut für Lkw müsste aus Sicht des Umweltbundesamts stark steigen. Dahinter steht das Ziel, Waren verstärkt auf der Schiene statt auf der Straße zu transportieren. Klimafreundliche Verkehrsalternativen müssten stärker gefördert werden als bisher. Das UBA schlägt unter anderem eine Quote für neue Elektroautos vor. Sinnvoll wäre demnach, Hersteller zu verpflichten, 2030 einen 70-prozentigen Anteil an Elektroautos auf den Markt zu bringen.

Umweltorganisation sehen sich mit dem Bericht in ihrer Kritik am Klimapaket der Bundesregierung bestätigt. «Das aktuelle Gutachten des UBA unterstreicht eindrücklich, wie notwendig grundlegende Nachbesserungen des Klimapakets sind», sagte Benjamin Stephan von Greenpeace. Jens Hilgenberg vom BUND sagte, die Pläne des UBA deckten sich «in weiten Teilen» mit Standpunkten seiner Organisation.

Das Papier, das viele bereits bekannte Forderungen des Umweltbundesamtes sammelt, war im Juni erstellt worden, als die Bundesregierung ihr Klimapaket vorbereitete. Inzwischen ist das «Klimaschutzprogramm 2030» beschlossen, allerdings sucht der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundesrat noch Kompromisse zu bestimmten Plänen wie der Pendlerpauschale.

Deutschland will seinen Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2030 um 55 Prozent reduzieren im Vergleich zu 1990. Im Verkehrssektor soll der Ausstoß laut Umweltbundesamt um 40 bis 42 Prozent sinken. Berücksichtige man die bereits beschlossenen Maßnahmen - etwa günstigere Bahntickets im Fernverkehr -, würden die klimaschädlichen Abgase 2030 aber weit über diesem Wert liegen.

Der ADAC kritisierte die Vorschläge, sie gingen an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen völlig vorbei. FDP-Fraktionsvize Frank Sitta sagte, die Forderungen seien ein «Vorgeschmack dessen, was auf die Bürger zukommen wird» - weil das Klimapaket der Koalition scheitern werde, würden die Menschen künftig «mit solchen radikalen Maßnahmen drangsaliert» werden.

99Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    2
    Zeitungss
    16.12.2019

    @ChWtr: Warum man nur über Greta spricht und weniger übers Klima ? Diese Frage können Sie mit Sicherheit selbst beantworten, es sollte nicht schwer sein für einen Menschen wenn er noch einigermaßen in der Realität lebt. Der Klimazustand ist bekannt, was davon übrigbleibt ist Personenkult in reinster Form.

  • 3
    5
    ChWtr
    16.12.2019

    Es ist wie im wahren Leben. Die richtige Dosis (Mix) macht es. Neues wird immer das Alte ablösen - normaler Prozess und ganz zwangsläufig. Früher nannte man das WTR - Wissenschaftlich-Technische Revolution, heute wird Revolution durch Fortschritt ersetzt. Der Disput um die Klimawende kommt da zur Unzeit. Dem Klima (Wetter!) ist unsere Diskussion egal. Die Verweigerungshaltung etlicher Staaten, weniger Schadstoffe zu produzieren (Wirtschaftswachstum!!!) und der geringe Konsens, länderübergreifende Lösungen zu kreieren ist erschreckend. Naturwissenschaftliche Zusammenhänge lassen sich nicht aushebeln. Vollkommen klar! Nur sollte / muss man die richtigen Antworten bzw. Schlussfolgerungen geben und es nicht auf eine Region begrenzen. Erschreckend ist, dass alle über Greta reden, keiner so wirklich über's Klima. Welche Antriebsart auch immer und welcher Strommix es auch sein mag - wir müssen aufhören mit (endlos)diskutieren und lamentieren, siehe "Klimakonferenz" in Madrid. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass nach dem Motto gelebt wird: nach mir die Sintflut. Und das ist definitiv falsch und egoistisch! Grob fahrlässig sowieso.

  • 5
    1
    Zeitungss
    16.12.2019

    Gestern Abend in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens (SRF) . Es steht in den nächsten Tagen die Schießung eines großen Schweizer AKW an. Aus der Leitzentrale des Verbundes war zu erfahren, dass der Wegfall komplett vom Ausland abgedeckt werden muss (Deutschland / Frankreich). Nicht anders wird die Verfahrensweise in Deutschland werden, wenn zu gegebener Zeit franz. Atom- bzw. polnische und böhmische Kohlemeiler einspringen müssen. Selbst die Schweiz mit seinen Wasserkraftwerken in hoch entwickelter Form kommt an seine Leistungsgrenzen.
    In D. geht es bekanntlich anders, ein paar Windmühlen und die zu Kraftwerken umfunktionierte landwirtschaftliche Nutzfläche wird es schon richten.
    Wir unterhalten (schreiben) uns zu gegebener Zeit darüber. Auf elektr. Verbraucher möchte niemand verzichten und der Verkehr soll ebenfalls noch dazukommen, ich lasse mich gerne belehren.

  • 6
    4
    ralf66
    16.12.2019

    @Nixnuzz, Sie haben nicht unrecht, daß der massenhafte Abbau von Braunkohle Umweltschäden hervorruft, der geschichtliche Werdegang ist aber trotzdem der, daß man die Kohle als einen sicheren Energieträger gesehen hat und heute nicht so tun kann, als wenn man von Beginn an der Kohleförderung zur Energiegewinnung bis heute in der Lage gewesen wäre alles anders zu machen, Energie mit völlig neuen Techniken ausreichend und kontinuierlich herzustellen, daß ist nicht richtig solche Behauptungen und ich schreib es immer wieder, unser Energiemix mit Solar- und Windstrom würde nicht ohne das Vorhandensein der Kohlekraftwerke funktionieren, daß ist der Istzustand, der noch eine Weile so bleiben wird und muss. Ich sehe z. B. in Windstrom keine wirkliche Alternative Strom zu erzeugen, wenn Kohlestrom die Umwelt belastet, belastet Windstrom die Umwelt ähnlich, daß ist keine Alternative auf Dauer Strom herzustellen, daß ist eine Modeerscheinung wo die Betreiber gut dran verdienen weiter nichts und bis es keine vernünftigen neuen Energieträger gibt, so meine Meinung, sollte man mit den Energieträgern Strom machen die technisch funktionieren und dazu gehört der Windstrom nicht, der macht nur die Windmüller satt und läßt Strompreise steigen. Man braucht gar nicht länger um den heißen Brei zu reden, die beste Energieversorgung der Zukunft wird die Kernenergie sein, an etwas anderem zu forschen halte ich für verschwendete Zeit und verschwendetes Geld. Atomstrom wird in der Zukunft die sicherste Methode sein ausreichend kontinuierlich Strom zu erzeugen, auf diese Art der Energiegewinnung sollte man mit aller Kraft zentralisiert forschen, um diesen Energieträger Kernenergie so sicher und ungefährlich zu machen wie möglich, die besten Wirkungsgrade heraus zu holen unter Einsatz geringer Rohstoffe.
    Es ist doch völlig unnötig in eine Hysterie zu verfallen und auf Teufel komm raus mit allen möglichen Zeugs versuchen Strom zu machen, weil angeblich bald das Klima so ist, daß in naher Zukunft die Welt untergeht, dieser ganze Kuddelmuddel kostet doch nur unmöglich viel Geld und birgt Unsicherheiten in sich, die Konzentration auf wirklich sichere Energieträger für die Zukunft wird doch so vernachlässigt, der grüne Lobbyismus führt dazu sichere Energieträger zu verbannen ohne wirkliche Alternativen vorweisen zu können.

  • 4
    2
    Nixnuzz
    16.12.2019

    @ralf66: Ich weiß: 1 senkrechter Stock in der Erde zeigt mir bei Sonnenschein und etwas Erfahrung einen nutzbaren Zeitpunkt an. Da Sie ja Fan russischer Technik sind, vielleicht diese Beobachtung: Als die Amis ihre Riesenraketen abschossen, hatten die max. 4 riesige Triebwerke. Als die Russen ihre Missionen starteten, hatten die 16 (oder mehr?) kleinere aber funktionierende Triebwerke. Also wieviel Energiequellen können sich im Stromnetz bündeln? Wieviel Nutzer können daran teilnehmen? Muss die Energie nur bei uns schmalspurig produziert werden - Grenz-überschreitend sowie bisher? Wieviel Hekta Land braucht 1 Megawatt Windstrom - und wieviel 1 Megawatt Braunkohlestrom - bei welchem Grundwasserlevel? Welche Primärenergie muss/kann wo in eine Sekundärenergie zur Nutzung transformiert werden? Chemisch - elektrisch? Tesla oder Westinghouse? € oder $ ?

  • 9
    3
    ralf66
    15.12.2019

    @tbaukhage, Wendelstein 7-X heißt die Sache, ach hochinteressant, jetzt soll's wohl doch wieder Kernenergie werden, mit dem anderen Murks kann wohl doch keinen Blumentopf gewonnen werden, ist die Stromversorgung des Landes auf wackeligen Beinen, jedenfalls kann man später irgend wann einmal sagen, in Verbindung mit Kohleenergie und Dank des EEG's konnten wir wenigstens viele Jahre als Betreiber der Wind- und Solaranlagen fein Kohle machen und die Strompreise steigen lassen.

  • 8
    1
    ralf66
    15.12.2019

    @Nixnuzz, ja Nixnuzz vergessen haben Sie, die russischen Uhrmacher haben die Holzzahnräder der Uhren dann später auch aus Eisen und Messing gefertigt.

  • 7
    2
    ralf66
    15.12.2019

    @tbaukhage, lesen Sie richtig mein letzten Satz vom letzten Kommentar, der weißt darauf hin, daß wenn wir für die wieder erneuerbaren Energieträger bis 2030 oder 2036 keinen Speicher entwickelt haben, dann stehen wir vor einem großen Problem, was ist daran ein unlogisches Geschwätz? Beispiel: Windkraftanlagen werden schon ca. seit 30 Jahren aufgestellt, die Anlagen wurden Generator mäßig optimiert ja gut, die Entwicklung von Speichermöglichkeiten ist 30 lange Jahre nicht gelungen, jetzt soll das in 11-17 Jahren geschafft werden, von herausragenden Erfolgen, einem Durchbruch auf diesem Gebiet davon hört man nichts, aber die Pläne für den Kohleausstieg die sind schon fertig oder werden heiß diskutiert, haben Sie schon mal etwas von einem Plan B gehört, wenn das mit dem Speicher nicht klappt bis zum Kohleausstieg. Ich sage Ihnen, dann importieren wir Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland, aus den Ländern um uns herum, die diesen deutschen unüberlegten verfrühten Vorstoß Energiewende so nicht mitgehen, machen uns dann energiepolitisch und vom Strompreis vollkommen abhängig vom Ausland. Sie schreiben, es wären ja noch 11-17 Jahre Zeit, deswegen wäre mein Geschriebenes Geschwätz, dazu nochmal, ich habe ein Beispiel gebracht, wie es wäre, wenn wir heute die Atom- oder Kohlekraftwerke abschalten würden und wenn der Entwicklungsstand für die wieder erneuerbaren Energieanlagen nicht in 11-17 Jahren dort ist, daß ein funktionaler Speicher für diese Energie zur Verfügung steht, sehen wir genau so alt aus wie jetzt. Beispiele sind doch wohl noch erlaubt, aus dem was Sie schreiben könnte man denken, in 11-17 Jahren ist alles in Butter, ohne dazu einen einzigen Beweis zu liefern.

  • 3
    1
    OlafF
    15.12.2019

    @tbaukhage:Ich dachte eigentlich vorerst nicht an Kernfusion, sondern an Bill Gates und sein  Technologieunternehmen TerraPower, das sich der Entwicklung von Laufwellen- und Flüssigsalzreaktoren (Atommüll als Brennstoff) verschrieben hat.
    Wenn wir spätestens in zehn Jahren festgestellt haben, dass die sogenannten Klimaziele wieder einmal nicht geschafft wurden, die Menschheit als Klimaproblem Nr1 immer noch überlebt hat und Windräder allein nicht die Lösung sein können, wird sich die bessere t e c h n i s c h e Lösung durchsetzen.

  • 7
    0
    Einspruch
    15.12.2019

    Auf jeden Fall werden findige Köpfe etwas praktikables austüfteln. Und es wird kein Politiker sein, da bin ich auch sehr sicher. Nachdem wir uns alle so richtig die Taschen voll gehauen haben, kurz zurück zum eigentlichem Thema, Preissteigerungen alleine sind unnütz und zeigen die Hilflosigkeit der derzeitigen Politiker. Da wird nur Geld in Taschen geschaufelt, wo es dem Klima nichts nützt.

  • 5
    1
    Zeitungss
    15.12.2019

    @tbau...: Ich komme mit diesen Schwachsinn schon zurecht. Leider gibt es eine große Reihe Gutgläubige, welche an die Wunder einer Frau Baerbock glauben und es für machbar halten, was der Punkt sein dürfte. Der Zulauf der Wähler zu diesen "Machern der Zukunft" dürfte nicht unübersehbar sein, was so manchen Bürger die Sorgenfalten auf die Stirn treibt, wenn diese nicht als "technische Rindviehcher" (Sprichwort) eingeordnet werden wollen.
    Einen möglichen Weg zur Speicherung in gebrauchter Größenordnung haben Sie auch nicht, ein paar Akkus in die Landschaft zu stellen wird nicht reichen und bezahlbar sollte es bleiben. Es wird sich nicht jeder Bürger seinen Akku in die Wohnung stellen nur weil eine konstante Rundumversorgung nicht mehr möglich ist. Pumpspeicherwerke bringt gegenwärtig der Fiskus an den Ruin (die Medien berichteten) und die vorhandenen werden folglich nicht mehr saniert.
    Ich bin keinesfalls gegen die Energiewende, doch leider fehlen hier noch einige wichtige "Bauteile" welche auch alltagstauglich sind. Aus diesem Grund bin ich ggf. bei Bedarf mit meinem Anwesen autark und nicht von Sonne und Wind abhängig.
    Ein Probebetrieb, wie ihn ralf66 vorschlägt wäre nicht schlecht, manchen grünen Anbeter würde die Erleuchtung kommen und in dem Fall sogar ohne Strom.

  • 2
    5
    Nixnuzz
    15.12.2019

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich bin so treudoof, das ich unserer Technik als auch dem Leistungsvermögen der Industrie vertraue. In der Hinterlassenschaft meines Großvaters aus der Zeit der Triode und Pentode um 1920 gab es noch einen Pyrit-Langwellen-Kristall-Empfänger. In der 50er Jahren gab es die ersten Versuche zur Vermessung von elektrischen Eigenschaften von Arseniden etc. 90-Volt-Gleichstrom-Röhrenempfänger gab es in den 60er Jahren. Zwischenzeitlich kamen die ersten Transistor-Empfänger. Philips hatte einen 4-Wellen-Empfänger auf dem Markt - aber ich kein Geld. Das Magnetscheiben-Diktaphon mit 30cm-Scheibe kam in die Büros. Findige Bastler bauten aus Langspielplattenspieler mit Schallplatte als Spurgeber und Magnetplatte ein Magnetplattenspeicherlaufwerk mit Luftstrom-schwebendem Abnehmer. Vor einigen Jahren wurde ein Physik-Nobel-Preis dafür vergeben, das die Speicherkapazität von Festplatten durch Kenntnis des Speichervorganges ver-x-facht wurde. Mit heiß-geliebten und verteufelt-gehassten Lithium-Akkus wurde in Meck-Pom 1 Strom-Speicherstation hier erstmalig gebaut. BMW, Mercedes als auch VW bauen Akku-Werke - nur für die Autos? "Deutschland will bis spätestens zum Jahr 2038 keinen Strom mehr aus Kohle gewinnen..." Aber abgeschaltet werden den ewig Gestriegen nach diese wohl schon ab 1.1.2020? Ziehen wir doch erstmal am 31.12.2024 Bilanz, was bis dahin getan wurde? Wenn weiterhin die Angst vor der Dunkelheit jegliche Machbarkeit nicht nur diskutiert(positiv-negativ) abgewürgt oder tot-bürokratisiert wird, werden uns andere ausserhalb unserer Orts-, Gemeinde-, Landes- oder Staatsgrenzen überholen, abhängen und uns unsere Industrie abluxen. Wenn unbedingt mit alten Kolbendampfmaschinen via Generator Strom ins Netz gespeist wird weil heimisches Naturholz CO2-neutral verfeuert werden darf - so sei es. Wenn im Kurzentrum Schneeberg die Wismut wieder aufgefahren wird, weil man sich nach Erstellung eines neuen, positven Atom-Gutachtens für neuartige A-Kraftwerke durch die Regierungen durchgerungen hat - so sei es. Neue A-Kraftwerke sollten dann aber bis 2038 oder früher Netzbereit sein. Wenn der derzeitige grüne Strom in zunehmendem Maße in eAutos verschwindet - so sei es. Entscheidungen dafür sind bereits gefallen. Arbeitsplatzentwicklungen positiver als auch negativer Art können nahezu täglich in den Wirtschaftsnachrichten nachgelesen werden. Packen wir es an - oder packen wir uns wieder in den Lehnstuhl?...

  • 1
    6
    tbaukhage
    15.12.2019

    Hallo OlafF, schauen Sie mal nach Greifswald zum Wendelstein X7. Unsere Physiker sind da auf einem erfolgsversprechenden Weg. Dauert vielleicht noch 50 Jahre - jaja, ich kenne den Witz! - aber immerhin: Es geht voran!

  • 1
    1
    OlafF
    15.12.2019

    Gibt es diesen Speicher nicht bereits? Wenn nun vorläufig für die Grundlastfägigkeit zunehmend Gaskraftwerke ins Spiel gebracht werden, welche die Abkopplung von Kernkraft und Kohle kompensieren soll? Die Herstellung von synthetischem Gas und deren Speicherung, kann doch durch regenerative Energien erfolgen. Und die Endverbraucher können beides nutzen. Die Hinderungsgründe (Nordstream II) sind politischer Zündstoff, zumal Windkraft zuviel Fläche verbraucht und durch mangelnde Leistungsdichte verhältnismäßig unwirtschaftlich und wenig nachhaltig ist. (Dipl.Ing.Klaus Maier

    https://www.magentacloud.de/share/khw81gOq9U

    Aber langfristig wird die Kernenergie, egal ob durch Verbesserung der Reaktorsicherheit bei Kernspaltung/Kernfusion) wieder interessant werden. Nur wo nehmen wir die Wissenschaftler her? Eine Physikerin geht bald in Rente und Studiengänge für Nachwuchs werden rar...

  • 2
    5
    tbaukhage
    15.12.2019

    @Zeitungss: Ich nehme an, Sie sind intelligent genug, die dümmlichen Bemerkungen der Frau Bearbock zum "Netzspeicher" einordnen zu können. Allerdings sollten Sie auch intelligent genug sein, die hier Diskutierenden als genauso fähig einzuschätzen. Es ist deshalb mehr als unnötig und mehr als langweilig, diesen BaerBockmist einer nicht an der Regierung beteiligten Berufspolitikerin hier ständig wiederzukäuen.
    Stattdessen könnte man ja auf das unlogische Geschwätz von ralf66 eingehen: Heute die KKW/AKW abschalten, obwohl wir - seinen eigenen Worten zufolge doch 11 bis 17 Jahre Zeit haben, das Speicherproblem zu lösen.

  • 7
    2
    Zeitungss
    15.12.2019

    Komisch, bis jetzt ist niemand bereit den Baerbockschen Netzspeicher in seiner Funktion zu erklären. Die Erfinderin wird es selbst nicht können, ich lerne allerdings gerne dazu. Ohne Speichermöglichkeit funktioniert es mit den grünen Vorstellungen eben nicht, wie es ralf 66 recht gut beschrieben hat.
    Und @Nixnuzz, nicht jeder Bürger mit Gedanken an die gegenwärtige Situation, ist auch ein Gegner der Energiewende. Es hat nun einmal etwas mit Funktionalität zu tun. Erst einmal abreißen und dann sehen was wird, funktioniert in der Regel nicht, soll allerdings hier Begeisterung erzeugen. Sie würden auch kein Auto mit nur einem Rad kaufen in der Hoffnung, es wird schon fahren.

  • 9
    3
    ralf66
    15.12.2019

    @Nixnuzz, Ihr Beitrag den kann man ganz schnell entkräften, schalten wir doch sofort die Kohle- und Atomkraftwerke ab, die Stromverbindung ins Ausland wo ja auch nur dieser dreckige Kohle- und Atomstrom herkommt wird gekappt und dann kann sich Ihre wieder erneuerbare Energieproduktion voll entfalten und zeigen zu was Sie als alleiniger Stromversorger taugt, daß müsste wirklich mal so gemacht werden, daß man einigen mal die Tatsachen vor Augen führt, was dann hier los ist, wie es ist wenn ständig der Strom ausfällt, die Produktion lahm liegt, die Nahrungsversorgung nicht richtig mehr funktioniert, dann stehen die Menschen wieder Schlange in den Läden und vieles mehr. Wahrscheinlich schreiben sich solche theoretische Gedankenspielereien fern der Realität besser wie die Wahrheit, Ihr Text strotzt ja gerade vor Fragen ohne Antworten, viel geschrieben aber nichts gesagt. Ohne Speicher funktioniert Euer grüner Strom nicht, da könnt Ihr schreiben was Ihr wollt und wenn man das bis 2030 oder 2036 nicht hin bekommt, dann stehen wir genau vor dem selben Problem wie heute.

  • 3
    6
    Nixnuzz
    15.12.2019

    @tbaukhage: Ganz schön mutig, hier eine derartige Meinung entgegen dem main stream zu vertreten. 1 grüner. Mich stört an diesem ganzen Sperrfeuer gegen den anlaufenden Energiewandel, das man mit der bisher bekannten technisch-physikalischen Vergangenheit und der Gegenwart argumentiert aber konsquent Änderungen in nächster Zukunft und deren Anpassungen verhindert bzw. verhindern will. Technische Entscheidungen werden in den Konzernzentralen Länder-übergreifend beschlossen. Wenn sich die Mehrheit der großen Automobil- und Energiekonzerne für bestimmte Energieformen und deren Nutzung nicht nur Europaweit entschieden haben, werden Arbeitsplätze da geschaffen, wo deren Produkte vermarktet werden können. Und Gemeinden oder höher angesiedelt Länderregierungen dann Wege für Geldflüsse mittels Arbeitsplätzen und andere Steuereinnahmen sehen, werden auch die entsprechenden Rahmenbedingungen - soweit als möglich - geschaffen. Entsprechende Investitionskredite werden aus verschiedenen Quellen vom internationalen Geldmarkt geholt und verzinst zurückgezahlt. Und das geht nur, wenn die geplanten Produktionen sich betriebswirtschaftlich rechnen. Und dazu gehören die dem Verbraucher als auch den Industrien zur Verfügung stehenden Energien. Und die werden von den Großen des Marktes in gepflegter Absprache bereitgestellt werden. Und denen unterstelle ich, nicht nur die Registrierkasse zu kennen sondern auch die Energiegesetze und deren abhängigen Wirkungsgrade sowie nutzbare Energiequellen. Inklusive der nationalen Lobbyarbeit in den nationalen Vertretungen in Brüssel - mit und gegeneinander bis rauf zu Rat und Kommission. Wieviel da deutsche Führung/Verordnungsentwürfe drinstecken weiß ich nicht - aber die anderen Staaten am Tisch sind froh, wenn deutsche und andere Konzerne sie mit Investitionen beglücken....Alles andere sind doch nur Pinats...

  • 7
    3
    Einspruch
    14.12.2019

    Während der ganzen Diskussion wird mir immer klarer, warum die Realität für viele Schulabgänger wie eine kalte Dusche ist.

  • 10
    4
    ralf66
    14.12.2019

    Letztendlich fragt man sich wenn man das Geschriebene einer Lehrerin ließt, wie die Lehrer an den Schule agieren, wo her die Meinung der Schüler kommt, von Greta Thunberg alleine kommen sie nicht Freitags Demo zu machen, ob das den eigenen Gedanken entspringt? Die Freitags-Demos der Jugend sind jedenfalls im Sinne des Lehrkörpers wahrscheinlich in Ordnung, dort tritt man ja für wieder erneuerbare Energie ein ohne zu berücksichtigen, daß man zur Zeit ohne die Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke eine konstante Stromversorgung nicht gewährleisten kann, an Lehrer und Schüler scheint diese Tatsache aber vorbei zu gehen.

  • 4
    8
    tbaukhage
    14.12.2019

    @Hinterfragt: Sicherlich haben Sie meine Beiträge hier nicht besonders aufmerksam gelesen. Ich habe deutlich gemacht, dass ich für die Zukunft einen bunten Mix aus Antriebstechnologien sehe. Benzin, Diesel, Akku, Gas, H2 und meinetwegen auch SynFuels.
    Aber jedes dieser Konzepte wird physikalischen Grundsätzen folgen müssen. Und da gilt vor allem der Energieeerhaltungssatz. Die SynFuels transportieren genau die Energiemenge, die ihnen vorher in Form von Elektroenergie (in Form der H2-Elektrolyse) zugeführt wurde. SysFuels sind also nur insoweit CO2-neutral, solange der für deren Herstellung nötige Strom umweltfreundlich gewonnen wird. "Kohlestrom" scheidet also aus. Und wie bekannt, sind weder Wind noch Sonne kontinuierlich verfügbar. Dazu kommt ein Wirkungsgrad bei der Herstellung dieser SynFuels, der heute bei 10-15% liegt. Car-Chen Chemnitz selbst schreibt dazu: “Erst wenn dieser (der Strom) aus klimaneutralen Quellen (regenerativ oder Kernenergie) stammt, ist die Umweltbilanz positiv.“ Und bis dahin scheint mir die Lösung , den Strom direkt in den Akku meines Auto zu laden, die effektivere zu sein.

  • 8
    4
    Einspruch
    14.12.2019

    Die Physiker (Lehrer), die mir in meinem bisherigen Leben begegnet sind, waren eigentlich eher mit einem Sinn fürs praktische ausgestattet. Es fällt mir schwer, zu glauben, das ein(e) Physiker (in) es als Fortschritt ansieht, wenn man sagt, wir machen den Antriebsstrang dreimal so schwer, das Gesamtgewicht verdoppeln wir, die Kosten vervielfachen wir, den Aufwand zur Herstellung erhöhen wir und nehmen seltene Rohstoffe . Damit können dann nur wenige, die es sich leisten können, kürzer mit weniger Transportgut fahren. Entwicklung Stromkosten treiben wir ordentlich hoch, dank grüner Ideen. Viele Nachteile rechnen wir schön und übernehmen sie beim neuen Erzeugnis.
    Da fehlt es mir auch an Wissen, das zu verstehen,gebe ich zu.
    Ich stelle mir auch grade einen kleinen Betrieb vor, der ein paar dieser Autos anschaffen muss, die einige zehntausend Euro teurer sind. Die Monteuere machen dann alle paar km Pausen für große Jungs und fahren öfter hin und her. Um die Kosten reinzuholen, steht auch nicht mehr Zeit oder reiche Kundschaft zur Verfügung. Ob sich das je amortisiert? Bis jetzt geht immer noch zuverlässig das meiste rechtzeitig kaputt oder wird nicht mehr gefördert oder ist schon gleich wieder veraltet, so das Reparaturen nicht lohnen. Aber das ist nur meine Überzeugung, bin halt zu alt.

  • 8
    2
    ralf66
    14.12.2019

    @tbaukhage, für Sie ist wahrscheinlich die Baerbocksche These, dieses physikalisches Wunder, daß Netz ist der Speicher für die wieder erneuerbaren Energieträger glaubwürdiger.

  • 7
    2
    Hinterfragt
    14.12.2019

    Na, Rotfingerchen.
    Doof, wenn die ganze E-Hysterie ins Wanken kommen könnte.
    Da passt solch eine Meldung natürlich nicht ins Konzept.

    Ein Chemnitzer Unternehmen bringt eine wirkliche neutrale und marktreife Lösung, aber dass ist nicht mal eine Erwähnung in der Regionalzeitung wert.
    Auch bezeichnend, dass bisher ausschließlich ausländisches Interesse besteht.

    Und an die Lehrerin, die Rohstoffe für die Akkus sind nicht nachwachsend!
    Zumindest habe ich bisher noch kein Lithiumpflanze gesehen ...

  • 4
    2
    Zeitungss
    14.12.2019

    @tbau...: Hat der Hochleistungsrechner wieder einmal rausgehauen was in irgend einer Form abrufbar ist. Ich persönlich habe Probleme mit dem Baerbockschen Netzspeicher, was an meiner unterentwickelten Bildung liegen wird. Sie als Fachfrau und voll in der Materie stehend, könnten dem unterbelichteten Volk auf die Sprünge helfen, die übrige Fachwelt schweigt sich bekanntlich aus. Sie müssen auch nicht die Speicherkapazität für ganz Europa berechnen, es interessiert hier lediglich die Funktion. Der Dresdner Notstopp für Windräder bei Vogelanflug, eine bahnbrechende grüne Erfindung, müsste Sie als Physikerin ebenfalls aus dem Häuschen bringen.

  • 8
    3
    ralf66
    14.12.2019

    @tbaukhage, erzählen Sie doch nicht solchen Unsinn und sehen sich die Vorträge von Prof. Sinn erst einmal an bevor Sie zu dem Schluß kommen, daß der weil er Ökonom ist von der Sache Energiewende keine Ahnung hat. Geschäftsführer sind für mich schon lange keine verlässliche Auskunftsstelle, bei denen geht es um erster Linie um das Geld und so wird gerne mal was rausgehauen was äußerst fraglich ist, reden Sie mal mit Mitarbeiter der Stromversorger und Netzbetreiber, die werden Ihnen etwas anderes sagen.
    Ich weiß auch nicht warum einige hier in dem Land nicht mitbekommen oder mitbekommen wollen, daß die sogenannte Energiewende mit technisch halbfertigen Anlagen und Geräten völlig verfrüht ist und gar nicht funktionieren kann, daß die ganze Sache ein doppeltes Lottchen ist was die Strompreise unnötig in die Höhe treibt, man letzen Endes nicht mal viel CO2 einspart und das welche sich im Namen des Klimas nur die Taschen füllen wollen.

  • 2
    9
    tbaukhage
    13.12.2019

    @ralf: Langsam wird's lächerlich! Kapitän Ahab (Prof. Sinn) ist Ökonom und Finanzwissenschaftler. Der hat von Physik soviel Ahnung, wie Angela von Neuland Internet ( https://tinyurl.com/y24vdgwf ). Jetzt fehlen in dieser "Argumentation" nur noch die Schwedenstudie oder Leschs Annahme, alle eAutos würden gleichzeitig mit 350kW laden.
    Bevor Sie die Aussagen von Prof. Sinn oder ähnlichen "Fachleuten" bemühen, sollten Sie tatsächliche Experten zu Wort kommen lassen:
    - der Geschäftsführer der Stromnetz Berlin GmbH : "Märchen' vom Black Out";
    - TU München: Marktanteil von 40% an Elektroautos (für 2050 angenommen) erhöht den Leistungsbedarf um vier %, was 20GW entspricht;
    - EnBW-Sprecher Heiko Willrett: “Der Strombedarf ist aus heutiger Sicht keine Herausforderung für die Elektromobilität. ... Mit der heutigen Infrastruktur wären etwa 13 Millionen E-Fahrzeuge machbar."

  • 2
    4
    Hinterfragt
    13.12.2019

    Kleiner Lesetipp:

    Das ist Chemnitz!

    https://www.openpr.de/news/1071102/Gruenes-Benzin-bereits-marktreif.html

    https://www.process.vogel.de/kraftstoff-aus-licht-und-luft-ein-chemnitzer-anlagenbauer-macht-benzin-gruen-a-890634/

  • 8
    6
    ralf66
    13.12.2019

    @tbaukhage, kommen Sie mir doch nicht mit einem Institut wie das Frauenhofer Institut, Prof. Dr. Sinn erklärt Ihnen gerne in Vorträgen auf YouTube die Energiewende, recht lehrreich die ganze Sache und er ist noch ein Akademiker, für Sie etwas auf Augenhöhe, bissl Zeit braucht's halt alles in Ruhe sich anzuhören. Wind- und Solarstrom kann nur Erfolg haben, wenn ein geeigneter Speicher für diese Energieanlagen entwickelt wurde, man kann mit diesen Anlagen sonst niemals eine konstante Stromversorgung gewährleisten, diese Art der Stromerzeugung funktioniert derzeit nur deswegen, weil die Kohle und Atomkraftwerke die ungleichmäßige Stromversorgung der alternativen Energieversorger ausgleichen, dass kostet übrigens sehr viel Geld, denn der Strom muss unbedingt im Netz konstant bei 50 Hertz gehalten werden, geht er darunter bricht das Stromnetz zusammen. Viel Geld kostet auch, dass die Kohle- und Atomkraftwerke nur abgelastet laufen, weil man ja meint, dass andere macht der Wind- und Solarstrom, in den Kohle- und Atomkraftwerken entstehen nämlich die gleichen Fixkosten = Wartung, Reparaturen, Investitionen, Personalkosten als wenn diese auf Vollast laufen würden, jetzt kommt noch dazu, dass der alternative Strom durch eine jahrelange Höhervergütung auch den Strompreis nicht kleiner werden ließ. Zusammengefasst, die derzeitigen alternativen Energieträger in Deutschland sind dafür verantwortlich, dass wir einen Energiemix haben, der den Strompreis hat steigen lassen, wir haben in Deutschland den zweithöchsten Strompreis in Europa, Nummer eins ist Dänemark mit noch mehr Windenergie. Man kann erst mit etwas auf dem Markt gehen wenn es 100% funktioniert und das ist bei Wind- und Solarenergieanlagen nicht der Fall, die überleben nur wegen des EEG und wer hat denn etwas von dieser alternativen Energieversorgung, die Betreiber dieser Anlagen, die lachen sich kaputt wie es jeden Tag im Geldbeutel klingelt, der Stromverbraucher hat nichts rein gar nichts von solcher Art Energie zu erzeugen, nein im Gegenteil, die Energiepreise sind deswegen noch gestiegen.

  • 6
    4
    Malleo
    12.12.2019

    tbau
    Sagt Ihnen GGG oder 38Cr4 etwas?
    Heißt, reden Sie nicht über Dinge von denen Sie null Ahnung haben.

  • 4
    7
    tbaukhage
    12.12.2019

    @Einspruch: Und da sind sie wieder, die Worte, die mir in den Mund gelegt werden! Ich habe über Werkzeuge geschrieben, nicht über Werkstücke. Und über das Kobalt für das Entschwefeln von Benzin und Diesel.

  • 5
    3
    Einspruch
    12.12.2019

    Also die Max Planck Gesellschaft kommt auf knapp 73 Prozent, die Zeit verweist auf Studien aus Amerika mit 26 Prozent, die Fraunhofer auf die meiste Effizienz. Die
    Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte. Ich meinte die Effizienz der Windräder.
    @ Tbaukhage, ja , jetzt klingt das schon anders. Habe schon gedacht, Sie machen mir Konkurrenz auf der Autobahn.

  • 4
    7
    tbaukhage
    12.12.2019

    @Einspruch: Können Sie mit der Idee was anfangen, dass unsere PV-Anlage vor allem für das Laden der beiden eAutos geplant und genau deswegen so dimensioniert wurde?
    Nein, nicht ich bin die 500.000km gefahren, das war ein anderer. Der hat mit einem der ersten 2013er Teslas (S85) vor kurzem die 1Mill-km-Marke geknackt. Inzwischen ist da der dritte Akku verbaut, der nun aber schon 500.000km hält und eben immer noch besagte 80% Restkapazität hat.

  • 8
    3
    Einspruch
    12.12.2019

    Tbaukhage, Bei Stahl für Kurbelwellen wird Chrom, Schwefel, Mangan, Phosphor Nickel, Kohlenstoff im Promillebereich zugesetzt.
    Gehärtet bzw.wärmebehandelt wird durch vergüten und Anlassen. Heute wird meist induktiv gehärtet. Tut mir leid, war mal Metallurge. Kobalt spielt kaum eine Rolle.

  • 5
    7
    tbaukhage
    12.12.2019

    @ralf65: Die Zahlen, die ich nannte (38% Kohlestrom) können Sie jederzeit in den Internet-Publikationen des Frauenhofer Instituts nachlesen. Aber da diese Zahlen ja nicht ins eigene politische Konzept passen, können sie also nur falsch sein. Also müssen alternative Fakten her, sowas, wie die Windstrommenge, die nur vom Typenschild der Anlage angelesen wird...

  • 4
    7
    tbaukhage
    12.12.2019

    @Malleo: Das Kobalt für die Akkus wird unter den gleichen Bedingungen abgebaut, wie das, was man zum Härten von Ventilsitzen der Verbrennungsmotoren, für die Werkzeuge für Kurbel- und Nockenwellen braucht und zum Entschwefeln von Benzin und Diesel. Einen Unterschied gibt's natürlich: Das Kobalt aus den Akkus wird durch Recycling zurückgewonnen.

  • 8
    5
    Einspruch
    12.12.2019

    @tbaukhage, wenn ich mir Ihre Schilderung so durchlese und sie auf mein Fachgebiet übertrage, würde ich ohne nachzurechnen aus Erfahrung sagen: Eigenbedarf zu hoch angesetzt, Anlage zu groß dimensioniert. Speicher zu klein gewählt. Also muss ein ordentlicher Verbraucher her, damit der Kunde das Gefühl hat, Spaß kostet nix, das fällt nebenbei ab. In diesem Fall ein E Auto, das ständig bewegt werden muss und nachgeladen, damit der Strom irgendwie verbraucht wird, weil die Einspeisung zum Versorger nicht wie versprochen ewig lang Gewinnbringend vergütet wird. In diesem Fall ein laut ADAC Datenblatt ausgewählter Tesla S , (als Beispiel), ein 2,2 Tonnen schwerer elektrischer Panzer, leer), mit ordentlich Dampf, und einer sagenhaften Nutzlast von 404 kg, also 4 Personen und eine schwere Tasche. Ist wie mit einem Russenpanzer zum Bäcker, aber egal. Aber man hat eine Investition fürs Leben, dat hält alles fuffzig Jahre...
    Das ist nicht ressourcensparend, hat bei Staubemission lt. Studie Umweltbundesamt keine Vorteile, bei Lärm nur bis 25 km/h, lokal aber kein Co2. Dafür legt man zur Finanzierung ungefähr das fünffache eines normalen Autos hin, freut sich aber später diebisch über die niedrigen Stromkosten. Aber es macht Spaß, gebe ich zu. Das ist alles nur geraten, Sie müssen darauf nicht eingehen, Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gehen mich nichts an. Und als Physiker rechnet man selber alles genau nach, da macht einem keiner was vor, kennen Sie ja.
    Als altes Männlein jedoch kaufe ich Ihnen die 500000 elektrischen km nicht ab. Entweder haben Sie sich vertan oder ich habs falsch verstanden. Also ich habe Hornhaut am Hintern und am Gasfuß. Für 500000 km brauch sogar ich bald 9 Jahre, Sie mindestens das doppelte mit Ihren bisherigen Angaben. ( 4 Jahre rein elektrisch, gelegentlich DD oder Lpz in der Woche usw.). Auch die früher genannten 160000 km dürften da kaum zusammen kommen. Sie sind ja noch Physikerin und haben da noch zu arbeiten. Außerdem deuten Sie an, noch jung zu sein, also passt da was nicht.
    Zum Strommix hat ralf alles gesagt, das ist Wunschdenken und theoretisch, die Ausbeute ist viel geringer.

  • 4
    5
    cn3boj00
    12.12.2019

    @tbaukhage und simpleman, ich habe es aufgegeben denen, die ihre vorgefasste Meinung nicht im Ansatz überdenken wollen, mit Fakten zu kommen. Selbst ein Forschungsinstitut, das vor 3 Jahren eine fragwürdige Ökobilanz veröffentlicht hat und diese nun revidiert hat und ebenfalls zu dem Ergebnis kam, dass die Ökobilanz eines E-Autos viel besser ist als von vielen behauptet, die den Fortschritt von Wissenschaft und Technik nicht wahrhaben wollen, wird nun nicht mehr zur Kenntnis genommen, da es eben nicht das Ergebnis bestätigt was so manche hier herbeireden.
    Selbst die Tatsache, dass viele unserer Nachbarländer ihren ganzen Strom ohne eine einzige Kohle erzeugen kann die Ewiggestrigen wie den Experten ralf nicht davon überzeugen, dass wir auch ohne Kohle leben könnten. Und obwohl er behauptet, dass die Herstellung einer Autobatterie genauso viel CO2 erzeugt wie ein Jahr mit einem Dieselauto fahren merkt er gar nicht, wie seine Argumente ihn selber widerlegen. Weil erstens niemand genau weiß, wie viel CO2 bei der Herstellung einer Batterie erzeugt wird (viel wenn das mit Kohlestrom gemacht wird, wenig, wenn es mit etwa Solarstrom gemacht wird), und weil zweitens nicht die Zeit, sondern allein die Fahrstrecke entscheidend dafür ist, weiviel CO2 ein Dieselauto produziert (keines wenn es steht und sehr viel wenn es fährt).
    Und natürlich ist es für ihn (und andere) offenbar überhaupt nicht vorstellbar, dass man allein aus rationalen Gründen Vorteile in einem E-Auto sieht (das natürlich (noch) nicht für alle Anwendungsfälle optimal ist), wie z.B. Unterhaltskosten, Emissionen (inkl. Geräusche), Fahrspaß. Wenn man alles Grüne so sehr hasst wie er ist es einfach zwecklos, mit Argumenten zu kommen.
    Übrigens habe ich die Grünen auch nicht gewählt, obwohl sie in der Auswahl dabei waren. Aber letztlich muss das jeder für sich entscheiden, wen er wählt und welches Fahrzeug er nutzt. Und lassen wir noch ein paar Jahre ins Land gehen, als Frau Benz mit der Motorkutsche unterwegs war haben 90% der Menschen auch an Teufelswerk geglaubt und sich nicht vorstellen können, dass das Pferd 20 Jahre später ausgedient hat.

  • 6
    4
    Zeitungss
    12.12.2019

    @ralf66: Treffender Beitrag, besser geht nicht!

  • 15
    6
    ralf66
    12.12.2019

    @tbaukhage, den Lehrer erkennt man ohne Bild, ohne Wissen des Berufes an der Schrift.
    Na klar ist das E-Auto ein Bestandteil grüner Doktrin, grüner Politik und sobald Sie dieses E-Auto kaufen, Sie müssen es ja nicht kaufen, zur Zeit besteht dazu gar kein Zwang, unterstützen Sie die grüne Politik, ob Sie das nun wollen oder nicht. Diese Zahl, dass der deutsch Strom nur noch aus 38% Kohlestrom besteht ist eine fragliche Hausnummer, man rechnet nämlich den Wind- und Solarstrom der erzeugt wird nicht nach der realistischen Zeit wo wirklich durch Wind oder Sonne eine messbare Größe Strom produziert wurde, nein man rechnet in Deutschland die Nennleistung der wiedererneuerbaren Energieanlagen die aufgestellt worden sind einfach zusammen und meint nun, dass sei der Strom der auch produziert wird und dabei kommt man ganz einfach zu einem völlig falschen Ergebnis, allgemeine Stillstandszeiten wie bei Windstille, Windflauten, Finsternis, Wartung und Reparaturen kommen bei dieser Rechnung nicht vor, es wird also nicht die tatsächliche Strommenge die produziert wurde angenommen, sondern die Strommenge die nach Herstellertypenschild möglich wäre. So redet man sich Wind- und Solarstrom schön und meint damit könne man konstant Strom machen und die Kohlekraftwerke wären nur noch gering am Netz. Also Ihr selbst verordneter Entschluss E-Auto zu fahren ist nicht so sauber wie Sie denken aber teuer. Nun spielt Geld bei Lehrern nicht unmittelbar eine Rolle, es ist genügend vorhanden und da kann man sich halt auch mal leisten auf einen Zug aufzuspringen, der in die falsche Richtung fährt.

  • 4
    11
    SimpleMan
    12.12.2019

    Der Vergleich der CO2 - Bilanz eines E-Autos und eines Benzin- oder Dieselfahrzeuges sollte natürlich die Herstellung und den Betrieb enthalten. Es gibt genügend Studien, die alle Aspekte betrachten. Aber das Ergebnis ist immer das selbe, die E-Autos haben eine günstigere CO2 - Bilanz als Fahrzeuge mit anderen Antrieben. Der Unterschied wird noch größer, wenn der Anteil an erneuerbaren Energien zum Beispiel bei der Herstellung der Baterien steigt.
    https://www.autozeitung.de/elektroautos-hybridantrieb-umwelt-studie-gutachten-40981.html#

  • 13
    6
    Malleo
    12.12.2019

    tbau..
    Als Lehrerin wissen Sie sicher, woher die Elemente Lithium und Kobalt kommen und unter welchen Bedigungen diese gefördert werden.
    Sie grüne Saubermaus!
    Was kümmern mich die Kollateralschäden in der 3. Welt, Hauptsache wir haben saubere Luft!

  • 13
    5
    Malleo
    12.12.2019

    tbau..
    Von einer Lehrerin erwartet man auch Respekt in der Sprache.
    Mit distel vereint gegen alte,weise Altherren..

  • 9
    2
    Zeitungss
    12.12.2019

    @tbau...: Etwas dürftig diese Erklärung. Immerhin, dass die Schnellladung nicht das Gelbe vom Ei ist, lassen Sie durchblicken. Abschließend, wer sich diese Späßchen leisten möchte , soll es tun, ich könnte es auch, würde mich allerdings im Gebrauch verschlechtern. So sehen es mit Sicherheit nicht nur einige Altherren. Die Verkaufszahlen lassen grüßen und spiegeln eigentlich die gegenwärtige Realität wieder.

  • 3
    11
    tbaukhage
    12.12.2019

    @Einspruch: Unsere PV-Anlage läd tagsüber einen Solarspeicher. Statt diesen Strom für ein paar Cent an meinen Versorger abzugeben, fülle ich ihn lieber täglich in den Akku meines Autos. Aber ich verstehe natürlich, dass diese Vorgehensweise außerhalb der Vorstellungswelt einiger Altherren hier im Forum liegt … Im Übrigen besteht der deutsche Steckdosenstrom nur zu 38% aus dem von Ihnen so bezeichneten „Kohlestrom“.
    @Zeitungss: Wenn nach 500.000 gefahrenen Kilometern, bei denen etwa jede zweite Ladung schnell erfolgte, der Akku noch immer mehr 80% Ladekapazität aufweist, ist mir um dessen Lebensdauer nicht bang.

  • 6
    1
    ChWtr
    11.12.2019

    Gleichmacherei wollen wir doch nicht, oder? Jeder wie er will und kann. Wo ist das Problem? Ich fahre bei vernünftiger Fahrweise mit einer Dieselflink Ladung 1050 km, sonst nur 850 km. Der Tesla S Fahrer vielleicht 600 km und der Trabifahrer ungefähr 300 km. Na und? Noch haben die Grünen nicht das Sagen und wer dicke Dienstlimos fährt, muss mir nichts erzählen. Trotzdem bin ich offen für Neues und nicht grundsätzlich oder ideologisch gegen Alles. Dabei sollte man selbstverständlich mit einem Rechenschieber oder Abakus umgehen können. Besser ist das (...)

  • 12
    7
    Malleo
    11.12.2019

    Bei Physikern muss man vorsichtig sein.
    Ich kenne eine promovierte Physikerin, die nicht weiß, was Rationalität ist.

  • 9
    4
    Zeitungss
    11.12.2019

    @tbau...: Wenn ich mich so in ihren hochwissenschaftlichen Beiträgen umsehe, spiegeln Sie nicht gerade den Durchschnitt der Bevölkerung dieses Landes wieder. Wer sein Geld noch mit der Hand verdienen muss und einigermaßen mit Technik vertraut ist, muss Ihren Vorstellungen nicht unbedingt folgen.
    Bleiben Sie sich treu mit dieser Meinung, unter den gegenwärtigen Bedingungen wird's wahrscheinlich nichts, die zukünftigen Kunden denken auch mit und möglicherweise können die sogar einen Taschenrechner bedienen.

  • 12
    5
    Einspruch
    11.12.2019

    tbaukhage, hoffentlich laden Sie dann nicht mit Kohlestrom nach, der mit nur rund 45 Prozent Wirkungsgrad erzeugt wurde, bevor ihr E Motor davon fast 100 Prozent umsetzt. Als Praktiker sehe ich das Auto als Ganzes, wie ein Werkzeug, zum Befördern von was weiß ich und nicht als technische Spielerei , bei der ich mich freue, was möglich ist.
    Ich fahre nicht nur als Fahrer mit der Handtasche rum. Auch ich werde wie immer über eine halbe Tonne Nutzlast , möglich wären fast 700 kg, mit mir herum kutschieren und mich dabei die nächsten 800 bis 900 km an keiner Tanke blicken lassen müssen. Das ganze ist preiswerter in der Anschaffung als ein Zoe mit mickriger Zuladung. Was ein Tesla schon an Akkus durch die Gegend fährt, ist bei mir schonmal als Zuladung nutzbar, mindestens. Davon abgesehen kostet der gleich zigtausende mehr. Da müssten sich als Physikerin doch bei Ihnen auch die Haare sträuben, wenn solch schwere teure Karren dann sowenig vom Fleck bringen. Stichwort Wirtschaftlichkeit. Irgendwann steht auch bei mir so ein Vehikel herum, sicher, man bekommt es ja aufgezwungen durch die Grünen Preistreibereien und wird irgendwann keine Wahl haben, auch wenn man sich damit ruiniert. Wieso laden Sie eigentlich nach 100 km nach, wenn noch 200 km oder mehr möglich wären? Schrumpft das letzte bisschen Akkuleistung bei Vollast schneller zusammen? Oder ist es Vorsicht?

  • 9
    5
    Zeitungss
    11.12.2019

    @tbau...: Vor einiger Zeit hatten wir Ihre Argumente zur Genüge, wenn auch damals unter anderem Nutzernamen. Vorteilhafter für die Nutzer der neuen Technik ist es bis zur Stunde nicht geworden, auch wenn hier sonst welche Statistiken aufgeführt werden.
    Den Wink mit dem Frühstück haben Sie nicht verstanden, verlange ich auch nicht, dafür haben es andere Leser aufgenommen. Sie als Physikerin sollten eigentlich wissen, wie gut Schnellader dem Akku bekommen. Sie haben dafür sicherlich auch eine Erklärung, welche die bisherige Handhabung von Akkus vollkommen auf den Kopf stellt. Die Nutzungsdauer IHRES "Tanks" hat nun einmal eine begrenzte Lebensdauer und diese werden Sie auch nicht wegdiskutieren.
    Ich habe schon vor einiger Zeit die Meinung vertreten, wenn es etwas dauerhaft Brauchbares gibt steht es in der Garage, nur sind wir davon noch weit weg. Zu den Maschinenstürmern gehöre ich mit Sicherheit nicht, was Sie ebenfalls in die Statistik aufnehmen können.

  • 4
    16
    tbaukhage
    11.12.2019

    @ralf65: Klar doch, ich kaufe mir ein eAuto, damit die Grünen eine feuchte Hose bekommen... Welchen kruden Gedanken hängen Sie sonst noch nach?

  • 4
    6
    ChWtr
    11.12.2019

    Geht es darum, dass sich Grüne bestätigt sehen...??? Oh je!

  • 4
    11
    ChWtr
    11.12.2019

    - ich bin gegen eMobilität
    - ich bin gegen Windräder
    - ich bin gegen Felder von Sonnenkollektoren (Solarpark)
    - ich bin gegen Hochspannungsmasten
    - ich bin gegen 110kV Leitungen
    - ich bin gegen Mobilfunkmasten (Basisstation)
    - ich bin gegen den Schienenausbau (vor meiner Haustür)
    - ich bin gegen ein Tempolimit
    - ich bin gegen neue Bauwerke (u.a. Hochmoselbrücke)
    - ich bin gegen die Regierung
    - ich bin gegen Steuern und Angaben
    - ich bin gegen den Öffentlichen Rundfunk
    - ich bin gegen Ausländer
    - ich bin gegen das Rauchverbot
    - ich bin gegen verlängerte Öffnungszeiten
    - ich bin gegen das Impfen
    - ich bin gegen das Klimapaket
    - ich bin gegen Greta Thunberg
    - ich bin gegen zu lautes Vogelgezwitscher
    - ich bin gegen den Wolf

    (unvollständig)

    - ich bin für (...)

  • 12
    6
    ralf66
    11.12.2019

    @tbaukhage, ja wenn sie Physikerin sind müssten Sie doch die Aussagen kennen, dass die Herstellung von einer Batterien für ein E-Auto genau so viel CO2 und andere Schadstoffe produziert als wenn man das ganze Jahr mit einem Diesel-PkW durchs Land fährt.
    Sie schreiben, Sie hätten kein grünes Gewissen und würden die politische Richtung der Grünen nicht unterstützen, mit dem Kauf einer E-Kutsche unterstützen Sie doch regelrecht das Konzept der Grünen, desto mehr E-Autos verkauft werden, desto mehr sehen sich die Grünen bestätigt.

  • 9
    1
    KTreppil
    11.12.2019

    Egal welcher Antrieb, ich wünsche uns allen allzeit gute Fahrt und hoffe, dass wir alle es uns auch noch in 10 Jahren leisten können, mobil zu sein ob wir nun wollen oder müssen. Auch den Strom gibt's nicht für lau und billiger wird nichts.

  • 3
    11
    tbaukhage
    10.12.2019

    @Einspruch: Ich bin es leid, dass mir ständig Dinge oder Ansichten unterstellt werden, die ich so nicht gesagt habe.
    Ich halte eMobilität nicht für die Weisheit letzten Schluss (wie Sie lesen konnten, erwarte ich für die Zukunft eine breite Mischung verschiedener Antriebskonzepte). Dagegen scheinen andere sich nichts weiter vorstellen zu können als ihren Benziner oder Diesel.
    Ich habe auch kein grünes Gewissen und werde diese politische Richtung nicht unterstützen (mich als Physikerin interessiert die Physik und die Technik hinter diesem Antriebskonzept). Dagegen scheinen hier einige Dieselabgase für Blümchenduft zu halten.
    Ich bin mir der Umwelteingriffe bei der Ressourcengewinnung wohl bewusst, andere scheinen dagegen zu glauben, Benzin und Diesel kommen auf der Zapfpistole.
    Vor allem wehre ich aber gegen den Unfug, eMobilität als nicht praktikabel darzustellen, weil man sich nicht vorstellen kann, auf einer 600km langen Urlaubsfahrt eine Frühstückspause einzulegen.
    Und ich halte es für borniert (Entschuldigung für das harte Wort, aber so wird's wenigstens deutlich, was ich meine), theoretische "Erkenntnisse" über eMobilität jeder Probefahrt mit einem BEV vorzuziehen.
    Ich denke, wir sollten's heute dabei belassen. Ich steige morgen früh wieder in meinen vortemperierten Stromer und pendle 50km auf Arbeit und übermorgen (wahrscheinlich wieder) nach DD, werde auf der Rückfahrt in Wilsdruff mal für kleine Mädchen müssen und in der Zeit für pauschal 8€ gut 60kWh/350km nachladen.

  • 11
    1
    Einspruch
    10.12.2019

    Auch zu Feinstaub und Geräuschemission E Mobil, gibt es jede Menge Infos unter anderem vom Bundesumweltministerium, nur um mal eine offizielle Quelle zu nennen.
    Also von ganz lupenreinem Umweltschutz Stromer kann man wirklich nicht sprechen. Aber geschenkt. Ich mach Schluss.

  • 13
    4
    Einspruch
    10.12.2019

    tbaukhage, Sie unterschlagen aber auch die Verluste, das erst mühsam Kohle gefördert und verbrannt wird, dann über weite Strecken der Strom transportiert wird, wieder in mechanische Energie mit Verlusten umgewandelt wird, in der kalten Jahreszeit die Kapazität der Batterie nicht der Aufladung entspricht. Des weiteren die ungeklärten Umweltbelastungen bei Herstellung und Entsorgung der Akkus. Auch beim Recycling entsteht nicht ein neuer Akku mit derselben Kapazität ohne weitere Umweltbelastungen. Der Verbrenner ist schon zwischen 70000 und 100000 km gefahren, bei manchen ein Autoleben, bevor das E Auto gleichzieht. Ob Sie wirklich pro km weniger Schadstoffe produzieren, wenn man alles aufsummiert, bezweifle ich. Für Ihr reines Gewissen wird wo anders die Umwelt zerstört, ebenso wie bei der Ölförderung. Dazu kommt der höhere Anschaffungspreis für weniger Auto, mit Einschränkungen bei der Mobilität, so, wie man sie gewohnt ist. Deutschland ist Dienstleistungs- und Pendlerland, wenn man so will, es fahren nicht nur 15 % ordentlich km. Es liegt mir fern, den Verbrenner als der Weisheit letzter Schluß zu verteidigen, aber den Stromer kann ich ebenso als nicht solches erkennen. Wenn die Nachteile und der Preis für Sie keine Rolle spielen und Sie vom Dach nachladen können oder einfach nur vom Neuen begeistert sind, kann das ja so sein, Respekt. Aber für die breite Masse dürfte das nicht die Wirklichkeit abbilden. Sie unterstellen, das nur knapp zweihundert in Chemnitz mit dem Taschenrechner umgehen können oder zum Thema Informationen lesen können. Das halte ich für gewagt.

  • 7
    3
    KTreppil
    10.12.2019

    Wenn die Stromer wirklich so toll und effektiv sind, warum hat sie nicht jeder? Wo ist der Haken? Kann doch nicht nur an uns bornierten Maschinenstürmern liegen....

  • 2
    10
    tbaukhage
    10.12.2019

    @Einspruch: Das ist ein ziemlich unausgegorenes Argument. Denn es unterschlägt die Tatsache, dass der E-Antrieb um ein Vielfaches effektiver arbeitet, als jeder noch so durchgestylte V-Motor. Mithin pro gefahrenen km auch deutlich weniger an Schadstoffen entsteht. Es unterschlägt weiterhin, dass jedes Großkraftwerk seine Abgase um Größenordnungen besser reinigen kann als die zu Millionen auf der Straße rollenden Wärmekraftmaschinen. Es unterschlägt die deutlich geringer Lärmbelästigung durch den E-Antrieb, die fehlenden Kupplungsabriebe und die deutlich geringeren Feinstäube durch den Bremsenabrieb...

  • 2
    10
    tbaukhage
    10.12.2019

    @Zeitungss: Haben Sie eigentlich meinen Beitrag gelesen??? Sie empfehlen mir zu akzeptieren, dass es Ausnahmen gibt? Wie wäre es stattdessen, wenn Sie mal akzeptieren, dass nur eine Minderheit der deutschen Autofahrer täglich bzw. überhaupt mehr als 300km _am Stück_ fahren muss? Die breite Masse der Autofahrer muss das eben nicht! Weiter: Es gibt in D 1,2Mill zugelassene PKW-Anhänger. Das sind bezogen auf die Anzahl aller PKW nichtmal 3% Auch hier also eine deutliche Minderheit. Was ist also an meinem "Und für diese ...gibt es erprobte und zuverlässige Lösungen mit Benzin- und Dieselantrieben" eigentlich so unverständlich???
    Und mir ist auch nicht ganz klar, warum Sie aller 300km frühstücken wollen. An modernen Schnellladern "tankt" man in zehn Minuten Strom für 300km nach. In dieser Zeit vertritt man sich die Beine oder/und geht auf's Töpfchen. Fertig.
    Es wird in den nächsten Jahren ein buntes Nebeneinander verschiedener PKW-Antriebskonzepte geben. Strom aus Akkus wird eines davon sein. Und genauso wenig, wie heute alle Benzin-Autos abends 18Uhr an der Tanke stehen, werden dann e-Autos an den Schnellladern entlang der Autobahnen warten.
    Thema "Selbstläufer": 1) Noch zu teuer für die breite Masse. 2) "Wind - Windmühlen - Mauern". 3) Ein gewisser Grad Borniertheit oder warum wird der Selbsttest der neuen Technologie abgelehnt?

    Wie ich hier schon mehrfach sagte: "Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen und die andere Mauern."

  • 10
    2
    Einspruch
    10.12.2019

    Wer nicht wirklich Öko Strom zum Laden hat, verlagert den Auspuff vom Auto nur ins Kraftwerk, zur Zeit. Ich sehe täglich stehende Windräder, ganze Parks. Von dort kann der Strom nicht in Größenordnung kommen.

  • 5
    2
    Zeitungss
    10.12.2019

    @tbau...: Schön geschrieben und wenn es für Sie passt, ist doch alles in bester Ordnung. Ihre Gegebenheiten passen eben vielen Autofahren nicht, was Sie ebenfalls akzeptieren sollten. Wären die gegenwärtigen Bedingungen so ideal, wäre es ein Selbstläufer auch OHNE Förderung. Es soll auch Menschen geben, welche nicht alle 300Km ein Frühstück einnehmen wollen, sondern aus beruflichen Gründen unter Zeitdruck stehen, was bei Ihnen glücklicherweise nicht der Fall ist.
    Über zukünftige Ladeorgien bei der heutigen Autobahnbelegung kommt von Ihnen leider nichts, nun gut, es fährt nicht jeder einen Tesla.
    Die Anspielung auf einen Brand ist der Sache geschuldet, dass man dieses Thema verdrängt im Gegensatz zu Gasfahrzeugen. Bei der damaligen Einführung war es ein recht großes Thema.
    Ein Zugeständnis dürfen Sie machen: SELBSTLÄUFER sehen ANDERS aus.

  • 9
    2
    KTreppil
    10.12.2019

    Ich jammere nicht und sitze eher nicht an Stamm- oder Schreibtischen. Eine Diskussion zum Für und Wider der von e Mobilität birgt aber dennoch mehr " Wider". Die Automobilwirtschaft hat verschlafen vernünftige Technologien zu entwickeln. Mindestens um 10 Jahre, es bestand kein wirtschaftliches Interesse. Die Politik hat nun aber Angst vor einem Schulmädchen in Panik und sorgt sich um die Wähler von morgen. Also werden Klimapakete geschnürt, die mehr der Abzocke als dem Klima dienen. Um dem zu entgehen oder sein Gewissen zu beruhigen, sieht sich mancher genötigt, unausgereifte und überteuerte Technik anzuwenden. Passt aber hinten und vorne noch nicht. Vielleicht ja NOCH nicht.Deshalb momentan ohne mich.

  • 5
    3
    tbaukhage
    10.12.2019

    @Steuerzahler: "LKW von den Straßen" - da bin ich sowas von bei Ihnen! Ich befürchte aber, genauso wie Sie, dass unsere Regierung da weiterhin eine Fehlentscheidung an die andere reiht. Unser famoser Verkehrsminister will für 131,5 Mill Euro in diesem und nächsten Jahr private Beraterleistungen(!!!) einkaufen, um die Autobahn GmbH des Bundes aufzubauen.

  • 1
    10
    tbaukhage
    10.12.2019

    @Zeitungss: Zum Thema "eAutoBrand" hat sich vor wenigen Tagen einer der von Ihnen gewünschten Fachleute geäußert. Ich verlinke das hier mal über eine TinyURL, in der Hoffnung, dass die FP das durchgehen lässt. Stammt aus dem "Spiegel" und war dort am 02.12.19 zu lesen. --> https://tinyurl.com/yx696d7c

  • 8
    4
    Freigeist14
    10.12.2019

    Solange diese Regierung schwere SUV nicht mit einer Sondersteuer einbremst, die Bahn sträflich vernachlässigt und Firmen-Flotten subventioniert (je größer -je besser) ist der Griff ins Portmonnaie der Leute wieder ein Kniefall vor der Industrie .

  • 1
    13
    tbaukhage
    10.12.2019

    Für mich ist das Rumgejammer einiger Verbrennervertreter, jeder müsse überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit in der Lage sein, auf Zuruf 1000km ohne jegliche Pause fahren zu können und dann auch gleich wieder zurück, unverständlich.
    Ja, es gibt Vertreter, die 600km am Tag fahren müssen. Ja, es gibt Familien, die für den Urlaub den Camping-Anhänger mitnehmen. Gemessen am deutschen Durchschnittsfahrer sind das aber eben Ausnahmen. Und für diese vielleicht 15% gibt es erprobte und zuverlässige Lösungen mit Benzin- und Dieselantrieben.
    Ich gehöre nicht zu diesen 15%. Für mich ist eMobilität tägliche Praxis geworden, seit vier Jahren schon und inzwischen mit mehr als 160.000km. Abends, bevor ich das Auto wieder ans Dach anstecke, stehen mir gut 300km "Reserve" zur Verfügung. Diese reichen auch immer aus, um spontan, wie es mein Job ab und an fordert, nach DD oder LPZ zu kommen. Für die letze Urlaubsfahrt nach Usedom haben wir kurz vor Berlin im Van der Valk-Hotel unsere Frühstückspause gemacht und dabei geladen und sind danach bis nach Koserow durchgefahren.
    Ich kann nur jedem an eMobilität Interessierten empfehlen, sich so ein Auto mal auszuleihen. Übers Wochenende, mal zum Fichtelberg rauf und dann wieder runterrollen, mal Landstraße und dann durch die Stadt. Und natürlich Autobahn und da auch an einen der Schnelllader ranfahren (es gibt in D inzwischen 2038 öffentlich zugängige Schnelllader mit bis zu 14 Anschlüssen, an denen man in zehn Minuten bis zu 250km nachladen kann). Danach hat man echte eigene Erfahrungen gesammelt und kann Entscheidungen für oder gegen eMobilität fundiert fällen. Schreibtischwissen und Stammtischgelaber, wie sie hier von dem ein oder anderen Diskutanten seit Jahren und immer wieder zelebriert werden, sind dann nicht mehr nötig...

  • 7
    2
    Zeitungss
    10.12.2019

    Es wäre sinnvoll, wenn sich einmal ein Brandsachverständiger hier äußern würde zum Thema Brand der Zukunftstechnik, was bei Unfällen keine Seltenheit ist. Dieses Thema wird klein gehalten, warum eigentlich? Unter den Lesern wird doch sicherlich ein ausgebildeter Feuerwehrmann sein, welcher speziell dafür geschult ist bei dieser Masse von Elektrofahrzeugen. Was dazu bisher durch die Medien gehuscht ist, lässt den Zuspruch zu dieser Technik nicht gerade größer werden.
    Und noch einmal, wenn mein Tagesablauf vom Ladezustand des Akkus abhängig ist, sollte man darüber nachdenken, ob man richtig investiert hat. Dieser Gedankengang spielt zwar bei vielen Leuten keine Rolle und bei öffentlichen Einrichtungen eh nicht, dort kommt bekanntlich der Steuerzahler auf.

  • 9
    2
    KTreppil
    10.12.2019

    Wer mit der derzeitigen Technologie klar kommt, bitteschön. Ich lege aber auch Wert auf Unabhängigkeit, die vermisse ich bei E-Autos momentan, ich will mich nicht immer vom Akkustand bestimmen lassen. Ob nun beruflich oder privat, mit herkömmlichen Antrieben ist man schnell an der Tanke. Ich kenne in meinem Umfeld Elektro-Mobilisierte, die nicht mal eben schnell zu den 200 km entfernt wohnenden schwer erkranken Eltern fahren konnten, Akku leer. Hab ich dann weiter helfen müssen. Von Urlaubsreisen ganz abgesehen, aber die sind ja eh verpönt.

  • 7
    2
    Steuerzahler
    10.12.2019

    @Zeitungs: Genau das ist das Problem. Und was passiert, wenn das E-Fahrzeug häufig im Anhängerbetrieb gefahren wird? Notstromer mit auf dem Anhänger? Für den Stadtverkehr ist die E-Mobilität gut. Aber denkt jemand auch darüber nach, wie unsere Straßen und Plätze aussehen, wenn nach der Arbeit, am Abend vor allem, jeder laden will und eigentlich an jedem Stell-/Parkplatz eine Ladesäule benötigt wird! Es wird sich ja auch kaum jemand darauf einlassen, mit halb vollem Akku loszufahren! Für meine Begriffe müsste der Schwerpunkt darauf liegen, die endlosen LKW-Kolonnen von der Autobahn auf die elektrifizierte Schiene zu bekommen. Das täte der Umwelt und dem Straßenvelag gut. Aber hier herrscht vollkommenes Politikversagen. Warum wohl?

  • 10
    2
    Zeitungss
    10.12.2019

    @tbau...: Bei dieser ungeheuerlichen Fahrleistung würde ich auch so argumentieren, wenn der Ladeplatz vorhanden ist erst recht. Wie sieht es denn aus, wenn die Fahrstrecke mal kurzfristig 700 oder 800Km ist? Hier ist die Postkutsche im Vorteil, die wechselt nur den Akku eh das Pferd. Es gibt noch täglich viele Fernreisende, ein Blick auf die Autobahn genügt. Diese werden in Zukunft auch nicht weniger und mit der herkömmlichen E-Technik fehlt nicht nur mir das Vorstellungsvermögen über die Ladetechniken in dieser Masse.

  • 4
    4
    ChWtr
    10.12.2019

    Respekt, @tbaukhage.

    Wenn man sich denn schon für eMobilität entscheidet, ist genau dass das klassische Beispiel.

    Reichweiten (100 km/30 km) sind akzeptabel, Stellplatz auf eigenem Grundstück ist vorhanden und damit auch die Möglichkeit für eine Ladebox und vor allem, der Wille zum Elektrofahrzeug ist da, unabhängig der Diskussionen.
    Sie haben sich so entschieden.
    Kommt bei mir jedoch momentan nicht in Frage. Möglicherweise in 3 oder 4 Jahren. Warten wir die weitere Entwicklung ab. Nochmal: Respekt - bevor hier einige Kommen und sagen Dummheit. Wenn man sich so entschieden hat, wie Sie und Ihr Mann es getan haben, sind Sie hiermit in einer Vorreiterfunktion. In Ihrer unmittelbaren Umgebung machen es bestimmt nicht viele, wenn überhaupt. Aber es spricht sich rum. Wenn der positive Aspekt in der jeweiligen Situation überwiegt, warum nicht. Ein Hybrid ist für mich die größte Mogelpackung - da sind Sie mit vollelektrisch bereits weiter.

  • 3
    9
    tbaukhage
    10.12.2019

    @KTReppil: ... deswegen bezog ich mich ja ausschließlich auf die Entfernung.
    Ich selber muss täglich 50+50km pendeln, mein Mann 15+15km. Ich muss zusätzlich mehrfach im Monat auf Zuruf nach DD bzw. LPZ. Wir wohnen "auf dem Lande", allerdings mit Stellplatz auf dem Grundstück. Und wir fahren beide vollelektrisch, seit Jahren schon. Problemlos.

  • 10
    2
    KTreppil
    09.12.2019

    @thaukhage....kein Thema für Pendler, es gibt keinerlei praktische Voraussetzungen. Fängt damit an, dass es auf dem Dorf keine Ladesäulen gibt und hört damit auf das ich von den derzeitigen Technologien nicht überzeugt bin. Wenn ich mal wieder Bereitschaftsdienst habe, kann ich außerdem nicht sagen, dass ich in paar Stunden komme, wenn der Akku geladen ist. Da müssen erstmal die Städter als Versuchskaninchen herhalten.

  • 11
    1
    Einspruch
    09.12.2019

    Manche berücksichtigen sogar die aktuellen Tageskurse des Euro und das Klima scheint das zu wissen.

  • 6
    1
    Lesemuffel
    09.12.2019

    Man sollte noch mal nachrechnen. Andere Experten haben 73 Cent zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C ermittelt, ansonsten würden nur 1,6°C erreicht.

  • 3
    11
    tbaukhage
    09.12.2019

    @KTreppil: "ich fahre täglich 35 km einfache Strecke zur Arbeit, ohne sinnvolle Anbindung an ÖNV."
    Das wäre doch der Idealeinsatzfall für ein kleines eAuto!

  • 10
    3
    ralf66
    07.12.2019

    @cn3boj00, die Beiträge von Ihnen gehören in das Reich der Märchen und Sagen.

  • 11
    1
    Malleo
    06.12.2019

    Aber CO2 entsteht trotzdem, oder?

  • 19
    4
    KTreppil
    06.12.2019

    Deutschland will bei Klimarettung mit gutem Beispiel voran gehen.
    Aber es könnte auch sein, dass es ein Beispiel abgibt, wie sich ein führendes Industrieland selbst kaputt macht und auf das Niveau eines Entwicklungsland absinkt. Dann aber vielleicht immerhin klimaneutral.

  • 18
    2
    Einspruch
    06.12.2019

    Die Pläne für die Anhebung der Strompreise und Steuern auf erneuerbare Energien und sicher auch auf Batterien liegen sicher schon in der Schublade. Aber erst muss man allen Batterie Autos aufschwatzen und die Kraftwerke abschalten, dann wird zugeschlagen. Da brauch sich niemand sicher fühlen.

  • 15
    2
    Steuerzahler
    06.12.2019

    Jetzt noch mal und hoffentlich vollständig:
    Ich kann mich erinnern, dass im Ort nach dem Krieg ein Auto mit Holzgasgenerator fuhr. Also mit nachwachsenden Rohstoffen und CO2-neutral. Vielleicht wäre das auch eine Idee für die Grünen und wenn auf der Autobahn nachgelegt wird, ist das auch für die sozialen Beziehungen gut. Und außerdem wäre evtl. auch die Frage nach dem Tempolimit vielleicht geklärt! Allerdings müsste man sich dann eine neue Steuer ausdenken, damit der Geldfluss weiter sprudelt. Aber daran dürfte es ja nicht scheitern!

  • 17
    3
    Tauchsieder
    06.12.2019

    Ich glaube die haben alle Hemmungen und Anstand fallen gelassen und befinden sich auf dem Weg ins Nirwana. So etwas gab es seit der Gründung der Bundesrepublik noch nicht, eine Regierung die voll gegen die Interessen seines Volkes arbeitet. Diese Kaste lebt völlig abgehoben in einer Scheinwelt, ohne jegliche Bodenhaftung mehr. Die Quittung erhielten sie ja schon, scheinbar hat dies noch nicht gereicht.

  • 15
    3
    Hinterfragt
    06.12.2019

    Irgendwie scheint man wieder in die Urzeit zu gehen.
    Damals legte man, um einen "bösen Geist" zu beschwichtigen Menschen auf den Opferstock.
    Heute macht das Deutschland mit seiner Wirtschaft.

    Und auch wenn Deutschland, seinen GESAMTEN CO²-Ausstoß auf NULL fährt (also auch aufhören mit Atmen). Juckt das das Globale CO² nicht die Bohne.

  • 17
    2
    KTreppil
    06.12.2019

    Man lese den heutigen Regional Beitrag, dass eine direkte Buslinie Chemnitz- Olbernhau wieder eingestellt wird. So ist die Realität im ländlichen Raum. Man ist auf einen privaten Pkw angewiesen, wenn man aus dem Dorf raus will oder muss.
    Allen Diesel Bashing zum Trotz, ich fahre täglich 35 km einfache Strecke zur Arbeit, ohne sinnvolle Anbindung an ÖNV. Mit meinem euro6 Diesel muss ich deutlich seltener an die Tanke. Dass allein, nicht etwa weil ich Besserverdienener bin, hat mich bewogen, wieder einen Diesel zu kaufen. Mal sehen wie lange ich es mir noch leisten kann, auf Arbeit zu fahren, einer Arbeit nachzugehen wird wohl dann mal Luxus.Vielleicht hungern, frieren und leben wir wirklich in Notständen um 2030 herum, aber Hauptsache Klimaziel ist erreicht. Mag das vielleicht auch etwas übertrieben sein, aber wer hat denn angefangen mit übertreiben???

  • 1
    2
    Steuerzahler
    05.12.2019

    Ich kann mich erinnern, dass im Ort nach dem Krieg ein Auto mi

  • 3
    19
    cn3boj00
    05.12.2019

    @ChWtr: genau das ist der Punkt. Der unterschiedliche Steuersatz wurde einst eingeführt, um privaten Luxus stärker zur Kasse zu bitten als die gewerbliche Nutzung in der Landwirtschaft und im Kraftverkehr. Letztlich aber hat genau dieser Umstand dazu geführt, den Steuervorteil auch beim Individualverkehr mitzunehmen, und die deutschen Autobauer hatten eine neue Spielwiese. Es gibt heute keinen nachvollziehbaren Grund mehr, Kraftstoffe unterschiedlich zu besteuern.
    In den USA macht man keinen Unterschied. Nicht nur in der Mineralölsteuer, auch bei den Umweltauflagen. Es gibt einfach Grenzwerte, die einzuhalten sind, egal ob man mit Benzin, Diesel oder Hühnerkacke unterwegs ist. Denn der Umwelt ist egal woher der Dreck kommt. Zum Leidwesen der deutschen Autobauer, denen man in Europa extra Abgasnormen mit höheren Emissionen als bei Benzinern eingeräumt hat, und die genau aus diesem Grund den Beschiß einführen mussten - und als das so gut geklappt hat wurde er zur Normalität, bis es eben die Amis herausgefunden haben.
    So ist, stark vereinfacht, die Geschichte des Diesel Pkw zusammengefasst. Welchen Vorteil hat der Diesel-Pkw außer billigerem Sprit denn tatsächlich? Das mit dem Klima ist doch längst kein Argument mehr, schon die Vollhybride a la Toyota können das besser, und kleine Benziner a la Suzuki auch. Für schwerere Fahrzeuge ist der Diesel sicher gut, aber wer das braucht (und sich leisten kann) soll dafür zahlen. Und für gewerbliche kann man andere Steuerausgleiche schaffen. Über rote Daumen kann ich da nur lächeln.

  • 15
    2
    Einspruch
    05.12.2019

    Die Preissteigerung wird natürlich eins zu eins an die Endverbraucher durchgereicht, weil wir ja alle aus Spaß herumfahren, ist das kein Problem.
    Zukünftig wird also erstmal eine Anzahlung fällig, damit ich mich für ein Angebot ins Auto setze und herumheize. Das Risiko, das diese Kosten bei Beauftragung nicht ins Gewicht fallen, kann der Kunde als Melkkuh tragen. Natürlich kommt der Aufschlag auch bei allen Fahrten für die zu erbringende Dienstleistung drauf, sonst geht man pleite. Oder man spart an seinen Arbeitnehmern, geht auch. Die haben dann noch das Pech, ohne Pendlerpauschale zur Arbeit kommen zu müssen und für ihre Luftverpestende Karre bestraft zu werden. Da wird der Neukauf eines angeblich sauberen Stromers oder anderer Dinge noch länger warten müssen, den die dann auf Arbeit oder zu Hause gar nicht oder nur mit Glück laden könnten. Ich finde, das ist alles sehr durchdacht, hilft der Wirtschaft ungemein und stärkt natürlich mein Vertrauen in die Sachkompetenz der Politiker/ innen. CO2 Steuer auf Internet Nutzung der FFF würde ich noch empfehlen, da geht sicher was.

  • 15
    2
    ChWtr
    05.12.2019

    Ich schätze Ihre Beiträge, @cn3boj00 - Ihren letzten Satz kann ich jedoch so nicht stehen lassen. Ich fahre seit über 25 Jahren nicht gerade kleine Autos, berufsbedingt. Ausnahmslos einen Van, aktuell einen VW Sharan. Und selbstverständlich mit Dieselantrieb, was u.a. seine Gründe in der jährlichen Laufleistung hat.
    Das Steuersystem ändern wir Beide nicht. Es wird immer so sein, das derjenige, der viel verdient bzw. erwirtschaftet, viel Steuern zahlen darf - die u.U. über "gewisse" Abschreibungen bzw. Steuer(spar)modelle abgemildert werden können. Die Diskrepanz der unterschiedlichen Kraftstoff Besteuerung ist unten beschrieben. Mit der Angleichung an das hohe Benzinniveau (Benzin wird sich ja auch verteuern), werden die Konsumenten künftig wesentlich tiefer in die Tasche greifen dürfen, ob beim Aldi oder Bäcker. Speditionsleistungen etc. verteuern sich, was letztlich zur Erhöhung aller möglichen Dienstleistungen und der Endprodukte führen wird.
    Da der ÖPNV nicht das leistet, was er leisten sollte, ist schon mal die Beförderung von A nach B ein Trauerspiel. Aber was ist die Konsequenz daraus, wenn man unabhängig und flexibel sein will und muss? Man benötigt ein Kfz - um es dann so teuer wie möglich zu machen (...) ??? Es bleibt also spannend.

    Auszug aus wallstreet-online.de:

    Der Steuersatz für Diesel-Kraftstoff ist in Deutschland niedriger als der für Benzin. Dies ist bereits seit vielen Jahren der Fall. Diesel kam ursprünglich in erster Linie bei LKWs und Bussen zum Einsatz. Deren Treibstoff stark zu besteuern galt als schlecht für die Wirtschaft, zumal Transportkosten bei beinahe allen industriell hergestellten Produkten einen bedeutenden Teil der Herstellungskosten ausmachen. So verwendete man unterschiedliche Sätze für Benzin und Diesel: PKW-Besitzer sollten zum Treibstoff Sparen angeregt werden, während Lastwagen freie Fahrt genossen.

    Die Begründung, dass Diesel kein PKW-Treibstoff sei, und deshalb anders besteuert werden müsse, verlor immer mehr an Überzeugungskraft, je mehr Diesel-PKWs verkauft wurden. Dieser Trend ist wahrscheinlich auf eben diese Steuerpolitik zurückzuführen. In Nordamerika sind Diesel-Personenwagen seltener, da dort die Steuern für alle Kraftstoffarten wesentlich niedriger sind als hierzulande.

  • 12
    4
    Echo1
    05.12.2019

    Der Unternehmer möchte, dass der der Arbeiter, Angestellte auch von weiter weg
    bei ihm arbeitet. Müsste er nicht vorrangig
    hier Verantwortung übernehmen. Nicht alles auf den Arbeitnehmer abwälzen.
    Nachdenken über Betriebsverkehr mit Bussen, wie beim Schülerverkehr zu Lasten
    des Arbeitgebers. Einbindung des Unternehmers in den sozialen Wohnungsbau. Gab es auch schon mal:
    Betriebswohnungen in der Nähe von grossen Werken. Mal Verkehrsplaner fragen: Wie kann man Verkehr reduzieren,
    um die Umwelt zu schonen. Da gibt es bestimmt intelligentere Lösungen, anstatt nur die Pendlerpauschale wegfallen zu lassen.

  • 20
    3
    ralf66
    05.12.2019

    Den Sprit kann man schon für diese fraglichen Klimaziele teurer machen, gerne auch noch mehr als 70 Cent aber nur für die, die sich das aussinnen. Wir brachen nämlich diese dreckige Benzinkutsche nicht aus Jucks und Dollerei sondern hauptsächlich zur Hin- und Rückfahrt zur Arbeit und zum Einkaufen, weil hier auf dem Land Essig ist mit Laden und zeitnahen Nahverkehr!

  • 4
    17
    cn3boj00
    05.12.2019

    @j3... ja man kann nur mit dem Kopf schütteln, wie wenig Fakten die Leute eigentlich kennen. 1L Benzin wird mit etwa 65,5 ct besteuert, ein Liter Diesel nur mit 47 ct. Bezogen auf den Heizwert wird 1 kWh aus Benzin mit etwa 7,4 ct besteuert, bei Diesel nur mit 4,8 ct. Bei einer Fahrleistung im Jahr von 20000 km hat der Diesel einen Steuervorteil von etwa 440 Euro. Wofür? Für eine deutlich größere Gesundheitsbelastung? Nein, Privileg würde ich das nicht nennen, vielleicht Geschenk?
    Und die Anschaffungskosten sind nun mal jedem seine Privatsache. Wieso einer Steuervorteile bekommen soll weil er ein teureres Auto kauft (was meist auch bedeutet größer und schwerer) erschließt sich meiner Logik nicht.

  • 16
    2
    j35r99
    05.12.2019

    Man kann eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn man so etwas liest.

    Zum Verständnis: 1 Liter Diesel hat etwa 10 % mehr Energie als Benzin. Mehr Energie-weniger Kraftstoff-umweltfreundlicher.

    Diesel ist weniger hoch "veredelt" als Bezin. Deshalb auch die Herstellungskosten geringer.
    Dieselfahrzeuge sind steurlich höher eingestuft als Benziner.
    Als ich meinen ML kaufte (als Zugmittel für Campiganhänger) hatte er mit Common Rail-Direkteispritzung die besten Abgas-Werte von allen Dieselfahrzeugen (s.a.Wik:Verbrennungstechnik).
    Zwei Jahre nach Kauf wurde er rückwirkend ,lt. geä. Steuergesetz, um ca. 40% höher eingestuft.Damit der Wertverfall gleich 30%!
    Vom Schornsteinfegermeister wurde mir damals angeraten, meinen Festbrennstoffmischkessel, auf reine Holzfeuerung umzustellen, Leistung aber nicht über 15 KW. "Nachwachsende Energie", das Beste und umweltfreundlichste was es gibt.
    Ich habe es geglaubt und getan. Gester kamm ein Schreiben vom Bezirksschornsteinfeger, das mein Kessel jetzt der Prüfpflicht unterliegt und alle zwei Jahre messpflichtig ist. Kosten für eine Messung 150.- EUR !!!
    Ich habe den Glauben an die Rechtssicherheit in diesem Staat verloren!

  • 12
    4
    Tauchsieder
    05.12.2019

    Außer das es keine Privilegien für Diesel gibt, man zahlt nämlich eine höhere KFZ-Steuer und hat einen höheren Anschaffungspreis, kann sich ja jeder diese "angeblichen Privilegien" kaufen. Viele Autohersteller sind geradezu gezwungen ihre Dieselfahrzeuge zu verkaufen.

  • 21
    4
    Sterntaler
    05.12.2019

    Mit solch drastischen Erhöhungen wird nicht nur die Mobilität teurer, auch die Herstellung und der Transport sämtlicher Waren des täglichen Bedarfs. Und das für das Emittieren eines harmlosen Spurengases mit einem Anteil von 0,04 % in der Atmosphäre. naja, wir haben`s ja. oder? Es sollte auch dem Letzten langsam dämmern, dass es hier im Rahmen der Großen Transformation der Gesellschaft (vgl. gutachten des WBGU, Kap. 5.4) lediglich um eine gigantische Vermögensumverteilung und einen Systemumsturz geht, nicht um Klima oder Umwelt. Nicht das Klima (laut Definition selbigen Amtes welches die Preisaufschläge fordert ein 30jähriger Mittelwert von Wetterdaten) ist gefährdet, sondern unsere Freiheit.

  • 15
    16
    cn3boj00
    05.12.2019

    Die Privilegien für Diesel müssten schon lange abgeschafft werden. Ein Tempolimit, gern bei 130, wäre schon lange wünschenswert. Und bei der Kfz-Steuer müsste statt Hubraum das Gewicht besteuert werden. Aber die Groko bekommt das einfach nicht hin.
    Die Abschaffung der Pendlerpauschale dagegen spart dem Bund nur Geld, dem Klima nützt sie nichts. Die Leute müssen ja trotzdem zur Arbeit. Keiner kann deshalb ja zu Hause bleiben.

  • 21
    3
    Nixnuzz
    05.12.2019

    Soviel zur "Öffentlichkeits-Arbeit" der Bundesregierung...

  • 23
    2
    Pedaleur
    05.12.2019

    "Danach sollten alle Privilegien etwa für Dienstwagen und Dieselkraftstoffe wegfallen, die Pendlerpauschale abgeschafft werden..."

    Bitte zeitgleich Arbeitslosengeld 3 einführen.



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