Wer zündete 1933 den Reichstag an?

Ein sensationeller Archivfund rückt das historische Ereignis in ein gänzlich anderes Licht. Die Erklärung eines SA-Mannes deutet auf die Beteiligung der Nationalsozialisten hin.

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33Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Echo1
    31.07.2019

    @Ralf noch mal zum Deutschlandinterview
    des Herrn Kellerhof. Dieser hat es in der Vergangenheit nicht immer ganz genau genommen mit der Wahrheit. Fakten einfach weggelassen.
    Findet man auch im Internet. Und das macht er hier auch. Nennt nur Wege damals des van Lubbe?

  • 3
    1
    Freigeist14
    31.07.2019

    Ralf@ , jetzt nicht die redundanten "Aufzeichnungen " von Konrad Kujau für die Untergrabung der Glaubwürdigkeit des Schriftfundes bemühen .

  • 0
    4
    ralf66
    31.07.2019

    Hitler-Tagebücher, war auch so ein journalistischer Reinfall.

  • 2
    1
    Freigeist14
    31.07.2019

    Ralf@ Ihr Eifer verblüfft . Wer allein vom Ausschalten des Reichstages , den daraus folgenden Massenverhaftungen und dem Ermächtigungsgesetz zur Alleinherrschaft Nutzen zog , lässt keine andere These zu . Es ging der rechtskonservativen Geschichtsschreibung immer nur darum, mit der Einzeltäterthese in der Errichtung der Diktatur kein planvolles Handeln sondern einen Zufall wegen der Geschehnisse zu deuten . Und zweitens , ganz wichtig : Eine Entschuldigung ,eine brauchbare Entschuldigung für die Leute jenseits der Arbeiterparteien zu finden, der NSDAP die alleinige Regierungsgewalt übertragen zu haben .

  • 1
    3
    ralf66
    31.07.2019

    @Echo1, der Tagesablauf von Marius van der Luppe am Tag des Reichstagsbrandes war genau bekannt, er ist eben nicht wie der SA-Mann Lennings behauptet von ihm 20-21 Uhr zum Reichstag gefahren wurde. Diese Akten überzeugen sie nicht, aber die dünne Aussage von Lennings überzeugt sie, ist schon bemerkenswert, gehören sie auch zu der Sorte Menschen, die wenn ein Gericht einen Fall lupenrein abgeschlossen hat, dass sie im nachhinein alles trotzdem anzweifeln? Man wundert sich ja überhaupt, dass die Kommunisten die in Besitz der Reichstragsbrand-Gerichtsakten bis 1990 waren dort nichts gefälscht haben, so dass sofort ersichtlich ist, wie sie ja der Überzeugung sind, die Nazis waren's selber? Die Aussage, dass es van der Lubbe nicht alleine gewesen sein kann, den Reichstag so anzuzünden, hat man schon länger getroffen, auch aus brandtechnischen Erkenntnissen heraus zweifelt man das an, aber das heißt doch noch lange nicht die Nazis waren's.

  • 3
    1
    Echo1
    31.07.2019

    @Ralf hab mir jetzt das Deutschlandfunk-Interview angehört. Überzeugt mich nicht.
    Der Journalist der Welt meinte, der Nazi wollte 1955 die Mitschuld der Deutschen
    am Fachismus wegnehmen und nur den
    Nazis anlasten. Nennt aber auch keine
    Fakten. Verweist auf Aktenlage. Nach ihm
    ist also Lubbe der Einzeltäter. Und da gibt es aber viele Fakten, die dagegen sprechen.

  • 0
    5
    ralf66
    30.07.2019

    Rote Daumen kann man geben, dass ist leicht, aber besser sind Gegendarstellungen, dass ist schwer.

  • 0
    2
    ralf66
    30.07.2019

    @Freigeist14, @Täglichleser, @juergenhorst und @Echo1, Deutschlandfunk Kultur brachte zu Thema, am 27.07.2019 einen Artikel heraus, dem ich zum Beispiel vertraue, weil was dort von dem Historiker Sven Felix Kellerhoff geschrieben steht voll plausibel ist und als Nachweis brauchbar ist, hingegen die Aussage von einem SA-Mann, Eidesstattlich gemacht oder nicht, ist wenig brauchbar als Beweis, wer kann bezeugen, dass das so war was dieser SA-Mann sagte, ein einzelnes Dokument als Beweis ist unzureichend, dass schreibe ich hier von Anfang an so wurde alles abgeschmettert. Was sagt nun der Historiker Kellerhoff zum Thema Reichstagsbrand und der Aussage des SA-Mannes, er hätte van der Lubbe zwischen 20-21 Uhr zum Reichstag gefahren, dort hätte es schon gebrannt, Zitat: ''Ich fürchte, die Kollegen von der 'Hannoverschen Zeitung' haben sich da einen großen Bären aufbinden lassen." Statt mit ''windigen Experten'' zu sprechen hätte sich die Zeitung ins Bundesarchiv begeben sollen, dort sind die Ermittlungsakten zum Fall Reichstagsbrand aufbewahrt, weiter Zitat: ''Wer die Akten kennt, weiß, dass die Darstellung des Herrn Lennings nicht sein kann.'' Der Tagesablauf von Marinus van der Lubbe sei genau bekannt. Als Lennings die Aussage machte galten die Akten zum Brand als verschollen, diese Akten wurden erst nach der Wende wieder zugänglich und wissen se wo die waren, in Ost-Berlin, fetzt was. Weitere Details aus dem Artikel zitiere ich nicht und gebe hier den Link an: https://www.deutschlandfunkkultur.de/publizist-ueber-neue-Diskussion-zum-reichstagsbrand-ich.1008.de.html?dram:article-id=454921 oder einfacher: Publizist über neue Diskussion zum Reichstagsbrand

  • 0
    1
    ralf66
    30.07.2019

    @Freigeist14, Erbauungsliteratur was ist denn das, Nachschlagewerke für Architekten, nee das hab ich nicht zu Hause, wie kommen sie darauf?

  • 3
    2
    Freigeist14
    30.07.2019

    Ralf@ Ihre Antwort habe ich genau so erwartet . Deshalb habe ich auch die Bewahrer der Dokumente (!)und Erinnerungskultur erwähnt . Aber Ihre Erbauungsliteratur zuhause hat sicher eine plausiblere Version zu bieten .

  • 1
    5
    ralf66
    30.07.2019

    @Täglichleser, nee, was meine Meinung ist, steht hier in den letzten Beiträgen.
    @Täglichleser, VVN-BdA wissen das sicher, ja ja, hab ich mir gedacht, dann ist ja auch alles gut, weil mich interessiert es nicht, sie wissen es, war halt nur ein Beispiel, es gäbe deren noch Viele, aber es ist sinnlos, bringt nix.

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    30.07.2019

    @Ralf Ihre Meinung dürfte sein, dass es doch die Kommunisten waren, die den Reichstag damals angezündet haben.
    Und Georg Dimitrow war deren Anführer.
    Der Stand ja vor Gericht. Es wurde zwar freigesprochen aus Mangel an Beweisen.
    Aber wer weiss.

  • 5
    2
    Freigeist14
    30.07.2019

    Ralf@ der VVN-BdA zweifelt nicht am Tatort der Ermordung Thälmanns . Da Zweifel zu schüren führt in die Irre . Und wenn Sie reden von subjektiver Geschichtsschreibung : In der DDR wurde der kommunistische Widerstand überhöht - während heute die Sieger der Geschichte den bürgerlich-konservativen Widerstand überzeichnen und in großen Teilen gar erfinden .

  • 2
    3
    ralf66
    30.07.2019

    @Freigeist14, würde beweisen das es van der Lubbe nicht war, was man schon lange allein aus brandtechnischen Gründen wusste, dass ist nichts neues, aber den wahren Täter kann man so noch nicht beweisen, auch wenn im DDR-Geschichtsbuch der Täter feststeht. Thälmann wurde in Buchenwald erschossen, so gelernt, so stehts in der DDR-Geschichtsfibel, die Wahrheit ist, man streitet sich heute noch um den Ort der Erschießung von Thälmann, da haben etliche Gerichtsverfahren keine genaue Erkenntnis gebracht und sie wollen mir einreden jede Eidesstattliche Erklärung stimmt, na gut dann glauben sie das. Nach dem Krieg wurde von vielen viel erzählt ein Teil davon stimmte, ein Teil davon wird verdreht und ein Teil davon hält keiner historischen Prüfung stand, war einfach falsch. Zur allgemeinen Vorwarnung, dass mein letzter Satz hier nicht falsch verstanden wird, vom Holocaust ist nicht die Rede.

  • 2
    2
    Freigeist14
    30.07.2019

    Benannter Hobbyforscher Fritz Tobias war nicht nur "Hobbyforscher " sondern eifernder Schreibtischtäter , der der "Einzeltäterthese " zum Durchbruch verhelfen sollte , obwohl diese schon 1933 seit den Freisprüchen im Reichstagsbrandprozess wankte . Der US-amerikanische Buchautor Benjamin Carter suchte 2008 den 95jährigen Fritz Tobias für seine Recherchen der Arbeit "Burning the Reichstag" auf und fragte ihn, was denn Kern der Reichstagsbrandkontoverse sei . Lebhaft und klar gab ihn Tobias zu verstehen , das es ihm "immer nur um die Kommunisten gegangen sei."

  • 3
    3
    Freigeist14
    30.07.2019

    ralf@ falls es Sie interessiert : Die Aussage des ehemaligen SA-Mannes von 1955 wurde eidesstattlich von einem Notar beurkundet .Und nach seiner , Zitat : .Überzeugung könne van der Lubbe unmöglich der Brandstifter gewesen sein , da "nach unseren Feststellungen"(Brandgeruch) der Reichstag schon gebrannt haben müsse "als wir van der Lubbe dort ablieferten ."

  • 1
    2
    Interessierte
    30.07.2019

    Hatte man ihm das Geständnis ´rausgeprügelt oder hat man es erfunden nach seiner Hinrichtung?
    Und - das waren die Nazis selber , damit konnten die doch nun richtig loslegen und das umsetzen , was geplant war , dazu kam genügend in den Dokus ...

  • 2
    4
    ralf66
    30.07.2019

    @juergenhorst, was soll ich denn für Interessen verfolgen, was wollen sie denn hören, wenn ich hier schreibe, dass mir die eine Aktennotiz über die Aussage des SA-Mannes zu wenig ist, für einen abschließenden Beweis wer überhaupt den Reichstag angezündet. Meinetwegen können sie gerne glauben was sie wollen, aber ich glaube immer noch das was ich will. Ich brauche auch keine geschichtliche Aufklärung, welche Geschichtsschreibung die richtigere ist oder nicht, ich beschäftige mich schon über 40 Jahre mit Geschichte, habe genug gelesen von der einen Seite und von der anderen Seite, ja das gibt es nämlich in Deutschland, da gibt es keine nur eine Seite der Geschichte, da gibt es zwei oder mehrere Seiten der Geschichtsschreibung und dann kommen noch die ausländischen Historiker dazu. Wenn sie das Kohl Zitat für bare Münze nehmen und auf die heutige Politik übertragen, dann kennt man nur das aus der Vergangenheit was man kennen will und damit steht die heutige Politik vor schier unlösbaren Problemen in der Gegenwart und Zukunft, so sieht's nämlich aus.

  • 5
    4
    juergenhorst
    30.07.2019

    @ralf66: „DDR-Geschichtsschreibung ist nicht unbedingt dazu geeignet, wahrheitsgemäße Vorgänge der deutschen Geschichte zwischen 1933-1945 zu erklären.“ … Also wäre BRD-Geschichtsschreibung eher dafür geeignet? Das ist – vorsichtig ausgedrückt – stark zu bezweifeln. Im Übrigen gibt es gibt es keine wahrheitsgemäße Vorgänge sondern nur Vorgänge. Ob diese wahrgemäß dargestellt bzw. erklärt werden, ist eine andere Frage und nicht zuletzt auch abhängig von Interessen der Darstellenden bzw. Erklärenden. … In diesem Zusammenhang stellt sich damit die Frage, welche Interessen Sie verfolgen, wenn Sie die aufgetauchte Erklärung in Zweifel ziehen.

    @BlackSheep: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. (Helmut Kohl am 01.06.1995)

  • 3
    3
    gelöschter Nutzer
    29.07.2019

    Und was hat das jetzt für einen Sinn sich darüber den Kopf zu zerbrechen? Die Wahrheit kennt eh keiner mehr. Und da sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema, die Vergangenheit ist passiert, das kann keiner mehr was ändern, warum sich deshalb nicht lieber mit der Zukunft beschäftigen?

  • 3
    3
    ralf66
    29.07.2019

    @Freigeist14, Hauptsache der Zeitgeist von heute ist immer der richtige, dass hab ich mir schon gedacht, warum ich überhaupt etwas dazu geschrieben habe, ich hätte mir doch denken können, dass Guido Knopp Zuscher bestens informiert sind.

  • 2
    2
    MuellerF
    29.07.2019

    @ralf: Wieso "Zufall"? Wie im Text steht, fand sich der Hinweis im Nachlass von Tobias, der vom LKA Niedersachsen peu à peu gesichtet & ausgewertet wurde, bzw. noch wird. Übergeben wurde der Nachlass übrigens von Tobias' Witwe.

  • 0
    1
    JochenV
    29.07.2019

    Tja, wie kam der "Hobbyforscher Fritz Tobias" damals dazu, im Spiegel eine Serie veröffentlicht zu bekommen ? Wenn, wie FP andeutet, es wegen der Serie nicht zur Wiederaufnahme des Prozesses gegen v.d.Lubbe kam, kann es sich ja nicht um eine kleine Nummer gehandelt haben. Und die ganze Zeit die "Berichterstattung" dort und von den dortigen Medien auch hier immer auf der Grundlage, man wisse nicht... Sonderbar, als ob die Logik von Cui Bono gerade im Journalismus ausschaltbar sei. Erinnert mich irgendwie an MH17...

  • 1
    1
    JochenV
    29.07.2019

    Tja, wie kam der "Hobbyforscher Fritz Tobias" damals dazu, im Spiegel eine Serie veröffentlicht zu bekommen ? Wenn, wie FP andeutet, es wegen der Serie nicht zur Wiederaufnahme des Prozesses gegen v.d.Lubbe kam, kann es sich ja nicht um eine kleine Nummer gehandelt haben. Und die ganze Zeit die "Berichterstattung" dort und von den dortigen Medien auch hier immer auf der Grundlage, man wisse nicht... Sonderbar, als ob die Logik von Cui Bono gerade im Journalismus ausschaltbar sei. Erinnert mich irgendwie an MH17...

  • 5
    2
    Freigeist14
    29.07.2019

    Ja,ralf@ wenn man man konsequent den Zeitgeist der Adenauer-Republik 1955 ignoriert , stellt man solche Fragen . Der Justiz ,seit 1945 ohne Brüche im Amt und Würden , wollte niemand unangenehme Fragen stellen .

  • 1
    6
    ralf66
    29.07.2019

    @Echo, woher will man denn sicher wissen, dass dieser SA-Mann damals wo er das zu den Akten gegeben hat die Wahrheit gesagt hat, warum er das überhaupt erzählt hat, van der Lubbe konnte diese Aussage des SA-Mannes nicht mehr bestätigen, der war tot. Ein wenig sehr wenig diese einzelne Aktennotiz, ohne Zeugen, ohne weitere Beweise. Diese Aussage von dem SA-Mann hätte ja 1955 schon zu einem Aufsehen führen können oder müssen, nein sie ist unbemerkt in den Akten verschwunden und heute wie immer durch Zufall wiedergefunden worden.

  • 5
    3
    Echo1
    29.07.2019

    Ja @Ralf die DDR-Geschichtsschreibung hat auch manches verschleiert. Aber in
    diesem Fall hatten sie recht. Der endgültige
    Beweis sind die Dokumente von Hannover.

  • 6
    2
    Freigeist14
    29.07.2019

    ralf@ die von Ihnen geschmähte DDR-Geschichtsschreibung erwähnte immerhin ,wer dem Ermächtigungsgesetz zustimmte und wer Göring im Reichstagsbrandprozess die Stirn bot und bloßstellte .

  • 3
    3
    MuellerF
    29.07.2019

    Sieh mal einer an: der saubere Herr Tobias hat offenbar Beweise gefälscht, bzw. unterschlagen, um seiner Sichtweise zum Durchbruch zu verhelfen.
    Scheinbar ist man als "Verfassungsschützer" nicht zuerst der Wahrheit verpflichtet- eine Überraschung ist das mittlerweile nicht mehr.

  • 3
    5
    ralf66
    29.07.2019

    @Hinterfragt, DDR-Geschichtsschreibung ist nicht unbedingt dazu geeignet, wahrheitsgemäße Vorgänge der deutschen Geschichte zwischen 1933-1945 zu erklären.
    Brandtechnisch konnte es van der Lubbe höchstwahrscheinlich nicht alleine gewesen sein, dass ist aber keine neue Erkenntnis, sondern ein alter Hut. Ob nun die Nazis oder jemand anders das Reichsaffenhaus, wie es Kaiser Wilhelm II unliebsam nannte angezündet haben oder nicht, dürfte für die Bewältigung heutiger innerstaatlicher Probleme keinen Rolle mehr spielen. Ob nun das was ein SA-Mann 1955 schriftlich erklärte als Beweis anerkannt werden kann ist fraglich, dazu müsste schon mehr Material her, damit der Fall deutlicher beleuchtet werden kann. Desto später desto schlechter oder besser wie man's nimmt, denn Zeitzeugen gerade aus dieser Anfangszeit des 3. Reiches, die damals vielleicht um die 30 waren leben lang nicht mehr, dadurch wird sich auch keiner von denen mehr melden, wenn etwas heutzutage, es kann ja sein, falsch erforscht wird, den Vorzug genießt man heute, in den 60er Jahren war das noch anders.

  • 12
    1
    Hinterfragt
    29.07.2019

    HÄ?!?

    Also so weit ich mich erinnere, war der selbstgemachte Brandanschlag durch die Nazis, hier im Unterricht an den Schulen der DDR, schon immer die grundsätzliche Aussage ...

  • 10
    2
    DTRFC2005
    28.07.2019

    Überraschen würde das wohl kaum jemanden, wenn die nach der absoluten Macht sterbenden selbst Hand angelegt haben und einen Sündenbock gebraucht hätten, der super ins Bild pssste.

  • 10
    2
    Freigeist14
    28.07.2019

    Schon ein Brand-Modell des Reichstages in Miniatur bewies ,das die Zündelei van der Lubbes niemals das Gestühl oder Holzverkleidung des Plenarsaales hätte entzünden können . Und nicht durch Zufall wurden alle unsicheren Mitwisser der Inszenierung beim "Röhm-Putsch " 1934 exekutiert .



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