Liveticker: Was hat Sachsens neuer Regierungschef vor?

Mit seinem Rücktritt zauberte Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich gleich einen Nachfolger aus dem Hut: Michael Kretschmer soll Tillichs Amt übernehmen. Am Donnerstagabend war der designierte neue Regierungschef des Freistaats zu Gast im "Chemnitzer Salon". Innerhalb der "Freie Presse"-Gesprächsreihe stellte er sich den Fragen von Chefredakteur Torsten Kleditzsch. Zum Nachlesen: Unser Liveticker!

20:27 Uhr: Das war's vom Chemnitzer Salon mit Michael Kretschmer und Torsten Kleditzsch aus den Kunstsammlungen. Ein Video des ganzen Gesprächs finden Sie in Kürze auf der Freie-Presse-Homepage. Noch einen schönen Abend!

20:24 Uhr: Torsten Kleditzsch: Wo sehen Sie Sachsen nach der nächsten Legislaturperiode? Michael Kretschmer: Noch niedrigere Arbeitslosigkeit. Junge Menschen sollen sich für ein Leben in Sachsen entscheiden. Und wir müssen uns um gute Betreuung die Älteren kümmern, das ist mir wichtig.

20:17 Uhr: Jetzt Debatte über den Impf-Tweet von Michael Kretschmer. Den Begriff "Volksgesundheit" hält er für völlig normal und unbedenklich. Großer Applaus.

20:15 Uhr: Torsten Kleditzsch Sehen Sie Veränderungsbedarf am parlamentarischen System? Brauchen wir mehr direkte Demokratie? Michael Kretschmer: "Wir müssen mehr mit den Menschen sprechen und sie einbeziehen. Und ich bin sehr dafür, dafür auch die neuen Medien einzubeziehen." Mehr nicht.

20:10 Uhr: "Wir brauchen in Sachsen eine andere Gesprächskultur. Die will ich vorleben." Beifall für Michael Kretschmer.

20:06 Uhr: Wenig Sympathie zeigt Michael Kretschmer für die Idee, die Stundentafel an Schulen in Sachsen auszudünnen, um den Lehrermangel auszugleichen. "Das ist nicht das Thema."

20:04 Uhr: Zur Verbeamtung der Lehrer in Sachsen äußert sich Michael Kretschmer ausweichend. "Entscheidend ist: In Sachsen ausgebildete Lehrer müssen wir hier halten. Wir wollen Top-Pädagogen."

19:59 Uhr: Michael Kretschmer zum Breitbandausbau: Wir wollen überall schnelles Internet und das heißt Glasfaser.

19:56 Uhr: Torsten Kleditzsch: Haben Sie denn schon einen Finanzminister, der Ihre Politik mitträgt? Michael Kretschmer: Man kann sich noch bewerben.

19:54 Uhr: Michael Kretschmer: Heimat ist für mich wichtig. Ich möchte, dass wir begeistert sind von dem, was wir hier geschafft haben. Chemnitz ist die Stadt in Sachsen, die nach 1990 am eindrucksvollsten ihr Gesicht verändert hat.

19:47 Uhr: Michael Kretschmer: Die Grundhaltung der CDU: Wir schreiben den Menschen nicht vor, wie sie zu leben haben. Wir nehmen sie wie sie sind.

19:44 Uhr: Torsten Kleditzsch: Was unterscheidet die CDU von der AfD? Michael Kretschmer: Vieles. Wir haben eine europafreundlichere Haltung, das ist ein ganz zentraler Punkt. Und in Sachen Flüchtlinge sind wir eine Partei, die nachhaltig helfen will.

19:37 Uhr: Michael Kretschmer: Wir brauchen Rückführungsabkommen mit den Herkunftsländern. Wenn der Schutzgrund weggefallen ist, müssen die Flüchtlinge wieder zurück in ihre Heimatländer.

19:35 Uhr: "Das gesellschaftliche Klima in Deutschland verlangt, dass aus einer Million Flüchtlinge nicht zwei oder drei Millionen werden. Ich möchte nicht, dass man in dieser Sache an der Bevölkerung vorbei Politik macht." Erster Beifall für Michael Kretschmer.

19:32 Uhr: Michael Kretschmer: Wir wollen mit der SPD regieren. Wir sind es Deutschland schuldig, jetzt eine Regierung zu bilden.

19:29 Uhr: Michael Kretschmer: Natürlich gibt es eine Grenze des Machbaren. Politik muss erreichen, dass diese Grenze nicht überschritten wird. Die Zahl der Flüchtlinge sollte deutlich unter 200.000 sein, dann kann man auch über Familiennachzug reden.

19:25 Uhr: Michael Kretschmer: Merkel hat 2015 richtig gehandelt, als sie die Flüchtlinge aus Ungarn geholt hat. Aber sie hätte das besser erklären müssen.

19:24 Uhr: Michael Kretschmer: Wer 2015 Verantwortung für dieses Land übernommen hatte, stand vor einer Mammutaufgabe. Da ist es klar, dass auch Fehler passieren. Aber 2016 und 2017 hätte man sie auch benennen müssen.

19:20 Uhr: Michael Kretschmer: Die Fehler in der Asylkrise zu benennen, hätte viel Druck aus der Sache genommen. (über den Politikstil von Angela Merkel)

19:17 Uhr: Michael Kretschmer: Ich habe das Gefühl, dass es in Sachsen einige Punkte gibt, an denen wir nachsteuern müssen, wo wir auch eigene Fehler korrigieren müssen.

19:16 Uhr: Torsten Kleditzsch: Empfinden Sie es als Manko, dass Sie als Ministerpräsident kein Mandat des Wählers haben werden? Michael Kretschmer: Ich kann‘s ja nicht ändern.

19.13 Uhr: Michael Kretschmer: Die größte bundespolitische Herausforderung sind die Themen Asyl und Migration.

19.12 Uhr: Michael Kretschmer: Meine Grundhaltung: Die Dinge so aussprechen, wie sie sind.

19.11 Uhr: Michael Kretschmer: Bin niemand, der gern über sich selbst redet. Ein bisschen problematisch ist, dass man dann anderen die Deutungshoheit über sich überlässt.

19:06 Uhr: Michael Kretschmer: Familie bedeutet mir viel. Das ist mein Ruhepol.

19:05 Uhr: Das Gespräch beginnt mit Fragen zur Person. Torsten Kleditzsch: Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Michael Kretschmer: "Bescheidenheit, Anstand, keine halben Sachen machen."

18:53 Uhr: Guten Abend in die Runde! Gleich geht es los mit dem Chemnitzer Salon in den Kunstsammlungen Chemnitz. Im Gespräch mit Chefredakteur  Torsten Kleditzsch: Der Mann, der demnächst Sachsen regieren will. Wie tickt Michael Kretschmer? Wir sind gespannt!

 

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