29 Tote bei Busunglück in Nordindien

Mit 46 Insassen auf dem Weg in die Hauptstadt Neu Delhi stürzt ein Bus von einer Schnellstraße in einen Abwasserkanal. Medienberichten zufolge soll der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein.

Neu Delhi (dpa) - Bei einem Busunglück im nordindischen Distrikt Agra sind 29 Menschen gestorben. Der Bus mit 46 Insassen stürzte am Morgen auf dem Weg in die Hauptstadt Neu Delhi von einer Schnellstraße in einen Abwasserkanal, wie die Polizei im Bundesstaat Uttar Pradesh mitteilte.

Laut örtlichen Medienberichten soll der Fahrer die Kontrolle verloren haben, weil er am Steuer einschlief. Die Behörden bargen 27 Leichen aus dem teils versunkenen Bus, zwei Verletzte starben auf dem Weg ins Krankenhaus. Die restlichen Insassen überlebten verletzt.

Regierungszahlen zufolge starben im vergangenen Jahr knapp 149.000 Menschen im indischen Straßenverkehr. Uttar Pradesh führt dabei die Statistik der meisten Todesfällen an. Neben dem schlechten Zustand der Straßen und Fahrzeuge sind oft rücksichtsloses oder fahrlässiges Verhalten der Fahrer Unfallursache.

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