Adel Tawil erlebt Corona-Krise in Ägypten

Seinen Aufenthalt in Ägypten hatte sich Adel Tawil auch anders vorgestellt. Aber seine Zeit weiß er zu nutzen.

Berlin (dpa) - Popmusiker Adel Tawil (41, «Ist da jemand») hängt während der Corona-Krise in Ägypten fest, wo er zum Songschreiben hingereist war.

«Wir schauen derzeit, wann wir nach Deutschland zurück können», sagte Tawil der Deutschen Presse-Agentur. Für ihn sei es eine andere Situation, weil er vor Ort Verwandte habe, bei denen er unterkommen kann. «Deswegen ist es wichtig, dass erstmal alle Urlauber hier rauskommen, weil die Hotels alle schließen.»

Es sei niemand mehr auf der Straße, da eine Ausgangssperre gelte. «Von daher warte ich jetzt erstmal und werde schauen, ob wir irgendwann wieder zurückfliegen können.»

Der in Berlin geborene Songwriter, dessen Vater aus Ägypten kommt, nutzt die Zeit für das Schreiben neuer Texte. Außerdem habe er online ein Yoga-Abo abgeschlossen, um jeden Morgen Übungen zu machen. «Jetzt ist echt die Zeit, um das zu erledigen, was man schon immer machen wollte. Man kann jetzt online Klavier lernen. Bei YouTube gibt es für alles ein Tutorial.»


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