Benigna Munsi ist das neue Nürnberger Christkind

Sie ist gebürtige Nürnbergerin, spricht mehrere Sprachen und ist «megaglücklich»: Benigna Munsi wird Aushängeschild des berühmten Christkindlesmarkts.

Nürnberg (dpa) - Nürnberg hat ein neues Christkind: Die 17-jährige Benigna Munsi setzte sich in der Endausscheidung gegen fünf weitere Bewerberinnen durch, wie die Jury am Mittwochabend bekanntgab.

Die Schülerin des Nürnberger Labenwolf-Gymnasiums tritt die Nachfolge von Rebecca Ammon an, deren Amtszeit nach zwei Jahren endet. Die wichtigste Aufgabe des Christkinds ist es, den weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt von der Empore der Nürnberger Frauenkirche aus zu eröffnen.

Benigna zeigte sich überwältigt: «Es ist unbeschreiblich. Ich bin megaglücklich. Alle Kandidatinnen waren gut. Es hätte jede werden können.» Die gebürtige Nürnbergerin spricht laut ihrer Mutter neben Deutsch und Englisch auch Portugiesisch und Spanisch. Ihr Vater ist Inder, die Mutter Deutsche.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
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    gelöschter Nutzer
    04.11.2019

    Das Christkind als blonder Rauscheengel, wie es in Nürnberg in den letzten Jahrzehnten auftrat, ist eine Erfindung von 1933. Es gibt keinerlei historische Grundlage dafür.

    https://tourismus.nuernberg.de/erleben/christkindlesmarkt/das-christkind/

    Umso widerlicher ist der rassistische Tweet der AfD München Land. Aber nicht wirklich überraschend. Auch nicht das darauf folgende zurück rudern, das ist typisch AfD und das glaubt denen eh keiner mehr.

  • 4
    3
    Distelblüte
    04.11.2019

    Eine gute Wahl. Vielleicht schafft es die Stadt Nürnberg, ab diesem Jahr auf die blondgelockte Christkindl-Perücke zu verzichten - ein Relikt aus Zeiten, in den Mann sich das Christkind sehr blond und sehr deutsch vorstellte.
    Jesus Christus war schließlich auch kein blonder Germane, sondern ein Mann des Nahen Ostens. Und an dessen Kommen soll das Ganz ja erinnern.



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