Panorama
Fall Guthrie: Polizei hält Angehörige für nicht verdächtig

Im Fall der vermissten Mutter der US-Moderatorin Savannah Guthrie nimmt der zuständige Sheriff die Familie in Schutz. Die Polizei sucht weiter nach dem mutmaßlichen Entführer - und der 84-Jährigen.

Tucson.

Im Fall der im US-Bundesstaat Arizona vermissten 84-jährigen Nancy Guthrie hat der zuständige Sheriff klargestellt, dass deren Angehörige nicht von den Behörden verdächtigt werden. "Die Guthrie-Familie - das schließt alle Geschwister und deren Ehepartner ein - sind als mögliche Verdächtige in dem Fall ausgeschlossen worden", erklärte Sheriff Chris Nanos vom Pima County auf der Plattform X. "Etwas anderes zu suggerieren, ist nicht nur falsch, es ist grausam." 

Dem US-Sender CNN zufolge nahm Nanos mit seinen Aussagen Bezug auf Spekulationen selbst ernannter Online-Detektive oder auch einzelner Medien darüber, inwiefern Angehörige beim Verschwinden der seit gut zwei Wochen vermissten 84-Jährigen eine Rolle spielen könnten. Die Familienmitglieder seien selbst Opfer des Geschehens, stellte Nanos klar - "so einfach ist das". Laut einem Ermittlungsexperten des Senders spricht die Verdachts-Freisprechung der Familie für mögliche Fortschritte bei den Ermittlungen, da dafür erst einmal genügend Informationen zum Tatgeschehen selbst vorliegen müssten. 

Die Seniorin ist die Mutter der aus dem US-Frühstücksfernsehen bekannten Moderatorin Savannah Guthrie. Die Tochter hat wiederholt in Videobotschaften eindringlich an den oder die mutmaßlichen Entführer appelliert, die herzkranke, auf Medikamente angewiesene Rentnerin freizulassen. Der Fall sorgt in den USA für landesweites Aufsehen. Die Ermittler im Bundesstaat Arizona gehen von einer Entführung aus und suchen nach einem männlichen Verdächtigen, der von einer Videokamera an Guthries Haus aufgenommen wurde. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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