Bei einer Party ist in Paris der Boden einer Wohnung eingebrochen und 20 Menschen sind verletzt worden. (Symbolfoto).
Bei einer Party ist in Paris der Boden einer Wohnung eingebrochen und 20 Menschen sind verletzt worden. (Symbolfoto). Bild: Rachel Boßmeyer/dpa
Panorama
Fußboden bricht bei Party ein – 20 Gäste in Paris verletzt

Mitten in der Nacht kracht der Boden weg: 20 Gäste stürzen bei einer Pariser Geburtstagsparty ein Stockwerk tiefer. Was die Betroffenen in diesem Moment erlebten.

Paris.

Während einer Geburtstagsparty ist in Paris der Boden im fünften Stockwerk eines Mehrfamilienhauses eingebrochen - 20 Gäste sind verletzt worden. Es hätten sich rund 50 Menschen in der Wohnung befunden, als der Fußboden gegen Mitternacht unter ihren Füßen weggebrochen sei und die Gäste ein Stockwerk tiefer gestürzt seien, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es habe 1 Schwerverletzten und 19 Leichtverletzte gegeben. 

Eine Frau habe ihren 60. Geburtstag gefeiert und gegen Mitternacht hätten sich alle Gäste versammelt, berichtete der Sender RTL. "Es war eine Geburtstagsfeier, und dann, als wir gerade die Geburtstagstorte anschneiden wollten, brach der Boden plötzlich ein. Wir haben nichts gespürt und lagen plötzlich auf der darunterliegenden Etage", sagte einer der Gäste dem Sender. 

Wohnzimmer stürzte ein

Mit seinem Bruder habe er sich am Ende des Wohnzimmers befunden und zuerst gesehen, wie die Gäste in der Mitte des Raumes zu Boden fielen, bevor auch der Rest des Wohnzimmers einstürzte. "Wir fanden uns zwangsläufig mit Menschen unter uns, über uns und neben uns wieder." Es habe keine Panik gegeben und niemand habe sich bewegt, um nicht noch eine Etage tiefer zu stürzen, sagte der Mann.

Die Behörden versicherten, dass die Struktur des Gebäudes durch den Einsturz des Fußbodens nicht beschädigt wurde. "Der Boden vibrierte, wahrscheinlich weil mehrere Personen gleichzeitig gesprungen sind, wodurch der Boden instabil wurde und einstürzte", sagte der Sicherheitsarchitekt der Präfektur von Paris, Antoine Cardon, zu RTL. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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