Die Mehrheit der Haustiere schläft laut Umfrage in einem eigenen Körbchen. (Archivbild)
Die Mehrheit der Haustiere schläft laut Umfrage in einem eigenen Körbchen. (Archivbild) Bild: picture alliance / Nicolas Armer/dpa
Panorama
Knapp jedes dritte Haustier darf im Bett schlafen

Körbchen, Sofa oder Bett? In Deutschland teilen einige Haustierbesitzer den Schlafplatz mit Hund und Katze. Was dabei laut Experten wichtig ist.

Berlin.

Kuscheln mit dem Haustier im eigenen Bett: In Deutschland dürfen laut einer Umfrage knapp ein Drittel der Haustiere bei Herrchen und Frauchen mit im Bett schlafen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Dabei wurden auch Teilnehmer in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien befragt. So gaben mit 29 Prozent in Deutschland die meisten Haustierbesitzer an, ihren Schlafplatz mit ihrem Vierbeiner zu teilen. Im Ländervergleich am wenigsten sind es hingegen mit etwa einem Fünftel in der Schweiz. 

Mit 52 Prozent schlafen die meisten tierischen Mitbewohner jedoch in ihrem eigenen Körbchen oder Käfig, wie die Befragten in Deutschland angaben. Außerdem machen es sich einige Tiere demnach auch auf dem Sofa zum Schlafen bequem (27 Prozent). "Dort, wo es will", gaben zudem 18 Prozent der Befragten hierzulande an.

Bei der repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus wurden in Deutschland 1.041 Menschen zwischen 15 und 79 Jahren befragt.

Tierschutzbund: Mit Hund und Katze "in der Regel kein Problem" 

Der Tierschutzbund sieht in dem Teilen des Betts mit den Haustieren grundsätzlich kein Problem. "Es ist weder besonders schädlich noch besonders vorteilhaft für das Tier, im Bett zu schlafen – es bleibt eine individuelle Wahl", teilte eine Sprecherin mit. 

"Bei Hunden und Katzen stellt das Schlafen im eigenen Bett in der Regel kein Problem dar." Wichtig sei nur, dass hygienische Bedingungen wie die regelmäßige Entwurmung gegeben sind und das Tier frei von Zecken und Flöhen ist. 

Kleinere Tiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen gehörten hingegen "unter keinen Umständen" ins Bett, da sie im Schlaf erdrückt werden könnten. "Sie sind keine Kuscheltiere", sagte die Sprecherin. Zudem bräuchten sie den Kontakt zu ihren Artgenossen und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten in ihrem Gehege. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
Das könnte Sie auch interessieren
12:39 Uhr
1 min.
Große Mengen an Liquids für E-Zigaretten auf der A 72 im Vogtland entdeckt
Für E-Zigaretten braucht es Liquids.
Es handelt sich um Kartons mit fast 20 Litern Flüssigkeit, an denen die Steuerbanderolen fehlten. Kommissar Zufall hatte seine Finger im Spiel.
Sabine Schott
07.01.2026
2 min.
Umfrage: Deutsche wünschen sich Schulfach "Gesundheit"
Mathematik, Deutsch - aber was ist mit einem Fach "Gesundheit" in der Schule? (Symbolbild)
Nur jeder Zweite in Deutschland fühlt sich laut der Befragung so gut informiert, dass er sich selbst um die eigene Gesundheit kümmern kann. Die Mehrheit wünscht sich eine frühe Wissensvermittlung.
23.01.2026
2 min.
Stadt im Erzgebirge wird 2026 zum Wander-Mekka Europas
Besucher des Fichtelbergs genießen den Ausblick hinüber zum Keilberg. Beide Berge sind auch Ziele der Wanderfestwoche im September in Oberwiesenthal.
Der 123. Deutsche Wandertag und das größte Wanderfest Europas sollen im September tausende Gäste nach Oberwiesenthal locken. Neben geführten Touren gibt es auch einen grenzüberschreitenden Festumzug.
Holk Dohle
12:52 Uhr
3 min.
57 Tote bei Explosion unter Tage - So kam es zur Katastrophe
Mitglieder der Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlereviers gedenken der Opfer der schweren Grubenexplosion im Jahr 1921.
Der Bergbau hat Sachsen Wohlstand gebracht. Doch immer wieder gab es in der jahrhundertelangen Bergbaugeschichte auch dunkle Stunden. So wie vor 105 Jahren in Oelsnitz im Erzgebirge.
21.01.2026
3 min.
Der Trend geht zu alkoholfrei
Alkohol ist in Deutschland laut Statistischem Bundesamt vergleichsweise günstig.
Der Umgang mit Alkohol verändert sich in Deutschland. Viele verzichten einer Umfrage zufolge inzwischen ganz oder teilweise darauf, vor allem Jüngere.
23.01.2026
2 min.
Klinikum lockt dritten Chefarzt ins Erzgebirge
Dr. Vitalii Khromov ist der neue Chefarzt auf der Inneren im Erzgebirgsklinikum.
Binnen eines Vierteljahres hat das Erzgebirgsklinikum für den Standort Annaberg den dritten Chefarzt neu verpflichten können. Wo kommt der Neue eigentlich her?
Katrin Kablau
Mehr Artikel