Listerien bei Routinekontrolle der Behörden aufgefallen

Die Fleisch-Krone Feinkost GmbH hatte Frikadellen zurückgerufen und erklärt, Grund für den Rückruf seien Ergebnisse eigener Kontrollen gewesen. Offizielle Angaben widersprechen der niedersächsischen Fleischfirma.

Vechta (dpa) - Der neue Listerienfall in einer niedersächsischen Fleischfirma ist offiziellen Angaben zufolge bei einer Routinekontrolle der Behörden aufgefallen.

Der Kreis und das Landesamt für Verbraucherschutz entdeckten die mit den Bakterien belasteten Rückstellproben bei einem Besuch, bei dem die Zulassungsvoraussetzungen für das Unternehmen überprüft werden sollten. Das sagte der Sprecher des Landkreises Vechta, Jochen Steinkamp. Die Produktion in dem Betrieb ruht derzeit. Der Kreis sei dabei, den Rückruf der belasteten Fleisch-Frikadellen zu überprüfen.

Die Fleisch-Krone Feinkost GmbH hatte Frikadellen wegen des Verdachts auf Listerien zurückgerufen und erklärt, Grund für den Rückruf seien Ergebnisse eigener Kontrollen gewesen.

Betroffen sind «ja! Frikadellenbällchen» mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 05.11.2019 und 20.11.2019, die bei Rewe verkauft werden und die in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ausgeliefert wurden. Außerdem betroffen sind die Artikel «Gut Bartenhof Frikadelle Klassik» und «Gut Bartenhof Frikadellenbällchen» mit den Chargen-Nummern 97812 und 97813 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.11.2019, die bei Norma in den Handel kamen. Vom Verzehr der Produkte werde dringend abgeraten, hieß es.

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