Mehrere Tote nach Abstürzen von Freizeitflugzeugen

Abgestürzte Segel- und Ultraleichtflugzeuge, mehrere Todesopfer - es war ein schlimmes Wochenende für den Freizeitflugsport. Manche Fragen sind noch offen.

Berlin (dpa) - Der Absturz zweier niederländischer Segelflugzeuge im Münsterland hat am Samstag beide Piloten das Leben gekostet. Auch in anderen Regionen Deutschlands starben Freizeitflieger an diesem Wochenende.

Die Segelflugzeuge waren am Samstag in der Nähe des Flugplatzes Borkenberge abgestürzt. Einer der Toten wurde an einem Wald zwischen Haltern und Dülmen bei den Wracks entdeckt, der andere im Wald. Ein Zusammenstoß in der Luft oder auch Berührungen mit Baumwipfeln wurden nicht ausgeschlossen. Die Wracks lagen nach Polizeiangaben einige hundert Meter auseinander.

Bei einer Bruchlandung in Mehren in der Vulkaneifel wurde am Sonntag der Pilot eines einmotorigen Ultraleichtflugzeuges getötet. Sein 60 Jahre alter Co-Pilot erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Das Flugzeug schoss beim Landeanflug aus noch ungeklärter Ursache über die Bahn hinaus und fing Feuer. Der 59 Jahre alte Pilot erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

Ein weiteres Ultraleichtflugzeug stürzte am Sonntagabend in einem Wald bei Rheinstetten nahe Karlsruhe ab. Der 61-jährige Pilot und sein 54 Jahre alter Passagier kamen ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Das Flugzeug sei gegen 18.11 Uhr «im Sturzflug» in das Waldgebiet gekracht, sagte ein Sprecher. Die Unglücksursache war noch unklar. Per Rettungshubschrauber wurde die Unglücksstelle gegen 19.05 Uhr etwa 800 Meter südlich von Karlsruhe-Oberreut entdeckt. Gestartet sei das Flugzeug wahrscheinlich am Flugplatz Rheinstetten-Forchheim.

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