Mehrere US-Bundesstaaten schließen Schulen wegen Coronavirus

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus in den USA schließen die Bundesstaaten Maryland, Ohio und New Mexico Schulen. Auch die Westküstenmetropole San Francisco kündigte die Einstellung des Schulbetriebs für zunächst drei Wochen an.

Washington/San Francisco (dpa) - Mehr als 50.000 Schüler sind in der nordkalifornischen Stadt San Francisco davon betroffen.

Die Leiterin der Schulbehörde Marylands, Karen Salmon, sagte, von Montag an würden alle öffentlichen Schulen zwei Wochen lang geschlossen.

Sie empfahl den Schulen, die ausgefallenen Tage in den Frühlingsferien nachzuholen, die im kommenden Monat anstehen. Der Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, kündigte an, alle öffentlichen und privaten Schulen in dem Bundesstaat blieben von Montag an drei Wochen lang geschlossen. Auch in New Mexico soll ab Montag der öffentliche Schulbetrieb drei Wochen lang ausfallen, teilte Gouverneurin Michelle Lujan Grisham mit.

Im besonders schwer von dem Coronavirus betroffenen Bundesstaat Washington kommt es ebenfalls zur Schließung von Schulen, allerdings nur in bestimmten Gebieten. Gouverneur Jay Inslee verfügte, dass die Schulen in den drei Bezirken King, Pierce und Snohomish von kommendem Dienstag bis zum 24. April geschlossen bleiben. In Washingtons größter Stadt Seattle schlossen alle öffentlichen Schulen für mindestens 14 Tage.


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