Rückschlag für Russlands Raumfahrt: Flug zur ISS gescheitert

Über der ISS-Mission von Alexander Gerst scheint kein guter Stern zu stehen. Erst gibt es ein rätselhaftes Leck an seinem Raumschiff. Nun scheitert der Start neuer Kollegen zum Außenposten der Menschheit im All. Muss der Deutsche länger oben bleiben?

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    aussaugerges
    12.10.2018

    Fast 40 Jahre keine Ausfälle das ist besser wie ein Schweizer Uhrwerk.
    Über 60 Starts und dann noch eine gelungene Notlandung.
    Man kann nur den Hut ziehen.
    Wo die Transistortechnik aufkam haben die Russen noch lange die Röhren genutzt.
    Und sind dabei gut gefahren.(Kinderkrankheiten)

  • 2
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    Hankman
    11.10.2018

    O je, was für ein Schlammassel. Gut, dass das Rettungssystem perfekt funktioniert hat. Ein System, bei dem die Raumkapsel oben auf der Rakete sitzt, ist in solchen Fällen eben doch sicherer als die Shuttles. Der Unfall lehrt, dass man sich niemals zu sicher fühlen darf, selbst wenn ein System sich über Jahrzehnte bewährt hat. Der Unfall zeigt aber auch, wie notwendig es ist, dass auch die USA bald wieder ein eigenes Raumfahrzeug für bemannte Flüge haben - und man eine Alternative hat. Die Chinesen beherrschen die Technik im Prinzip, sind aber noch nicht so weit, dass sie regelmäßige Flüge garantieren können. Die Esa hat leider die Weiterentwicklung ihres ATV zu einem Raumschiff für bemannte Flüge eingestellt. Ein Fehler. Aber es kostet natürlich auch alles Geld - das man lieber für irgendwas anders ausgeben will. Gemessen an dem, was die USA, Russland, China oder Europa jährlich für Rüstung und Streitkräfte ausgeben, sind ihre Investitionen für die Raumfahrt geradezu lächerlich.



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