Thomas Gottschalk kam früher nicht in Münchner Clubs

Schon als junger Mann war der Kleidungsstil des Entertainers außergewöhnlich - was nicht jedem gefiel. Türsteher in München hätten ihn deshalb manchmal nicht reingelassen, erinnert er sich nun.

München (dpa) - Wegen einer weißbraun gemusterten Ponyfell-Jacke ist Thomas Gottschalk nach eigenen Angaben regelmäßig an Münchnern Türstehern gescheitert.

«Du kamst in München schon in den Siebzigerjahren nicht in jeden Club, ich jedenfalls nicht - mit dieser Jacke», sagte der Showmaster der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstag). Da sei er grundsätzlich gescheitert, erzählte der für seinen extravaganten Kleidungsstil bekannte 68-Jährige.

Auch wegen dieser Erfahrung habe er in den ersten Jahren immer wieder die Flucht zurück ins bayerische Kulmbach angetreten. Dort war Gottschalk aufgewachsen. Dennoch verbindet den Showmaster einiges mit der bayerischen Landeshauptstadt. Unter anderem lernte Gottschalk dort seine Frau Thea kennen und begann als freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk seine Karriere.

«München war für mich immer das Zentrum meines Lebens», sagte Gottschalk im Interview. Ihm gefalle an der Stadt «diese Rest-Eleganz». «In München kannst du auch mal einen Hut aufsetzen, in Berlin kannst du nur mit Hoodie rumlaufen.» Wenn er Heimatgefühle zu einer Stadt habe, dann sei dies entweder Kulmbach oder München.

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