1000 Zuschauer zugelassen: Dynamo kritisiert Landesregierung

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Dresden.

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat die neue Corona-Schutzverordnung der Sächsischen Landesregierung kritisiert. Diese hatte am Mittwochnachmittag eine Anpassung der bis dahin geltenden Maßnahmen getroffen. Wie aus der neuen Verordnung für Sachsen hervorgeht, dürfen Fans wieder an Sportveranstaltungen teilnehmen. Festgesetzt wurde eine Stadionauslastung von 25 Prozent, die jedoch auf maximal 1000 Personen gedeckelt ist. Zudem gilt die 2G-plus-Regel.

Jürgen Wehlend, kaufmännischer Geschäftsführer der Dresdner, ist mit dieser Entscheidung nicht glücklich. «Das kann nur ein erster Schritt sein. Während am Wochenende in Halle 7500 der 15.000 Plätze belegt werden dürfen, spielen wir vor gerade einmal 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das kannst du kaum noch jemandem vermitteln», sagte der Funktionär.

Dennoch habe man sich dafür entschieden, die Stadiontore für besagte 1000 Zuschauer zu öffnen. «Das ist und bleibt eine ganz, ganz bittere Pille, die wir zugunsten der wenigen Fans im Stadion schlucken müssen», erklärte Wehlend. Zum Auftakt des 19. Spieltags trifft die SGD am Freitag (18.30 Uhr/Sky) auf den Hamburger SV. (dpa)

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