14,6 Millionen Euro für Entwicklung sächsischer Städte

Berlin/Dresden (dpa/sn) - Der Bund fördert vier städtebauliche Projekte in Sachsen mit insgesamt 14,6 Millionen Euro. Das teilte das Bundesbauministerium am Freitag in Berlin mit. «Die auch über die Regionen hinaus bedeutsamen Vorhaben werden für weitere wichtige Impulse bei uns sorgen», erklärte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in Dresden.

In Zwickau stellt der Bund vier Millionen Euro für die Sanierung des Kaufhauses Schocken bereit. Auch in Crimmitschau (Landkreis Zwickau) soll das Kaufhaus Schocken, das seit 1999 leer steht, restauriert werden. Der Bund unterstützt das Vorhaben mit 2,6 Millionen Euro.

Mit 5,7 Millionen Euro soll die Stadtmitte in Bad Muskau (Landkreis Görlitz) aufgewertet werden. Auch soll eine bessere Vernetzung mit der zum Unesco-Welterbe gehörenden Parklandschaft erzielt werden. Zusätzlich würden der Freistaat Sachsen und die Kommune 4,7 Millionen Euro zur Verfügung stellen, wie der Chef der Muskauer Fürst-Pückler-Park Stiftung, Cord Panning, sagte.

Mit 2,3 Millionen Euro wird die Entwicklung des Leipziger Matthäikirchhofs bezuschusst. Dieser habe eine enorme symbolische Bedeutung durch sein kirchliches Erbe und die «Überformung durch die DDR», erklärte Daniela Kolbe (SPD), Leipziger Bundestagsabgeordnete. «Ich freue mich, dass es aus Sachsen so wertige Projekte in dieser Förderrunde gab», teilte ihr Kollege Marco Wanderwitz mit, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen.

Bundesweit haben sich 105 Kommunen mit 118 Projekten für die Förderung «Nationale Projekte des Städtebaus 2018/19» beworben, 35 sollen mit insgesamt rund 140 Millionen Euro gefördert werden.

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