400 000 Besucher zur Landesgartenschau in Frankenberg

Frankenberg (dpa/sn) - Die Landesgartenschau in Frankenberg hat rund 400 000 Besucher angelockt. Damit seien die Erwartungen deutlich übertroffen worden, teilten die Organisatoren am Sonntag zum Ende der 8. Ausgabe der Veranstaltung mit. Die Schau habe den Tourismus angekurbelt, die Stadtentwicklung vorangebracht und die Wirtschaft gestärkt. «Der Einzelhandel und auch unsere Gastronomen konnten in den vergangenen sechs Monaten ein deutliches Umsatzplus verzeichnen», sagte Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU).

Nun müssten einige Garten- und Freizeitanlagen zurückgebaut werden. Der Großteil der Anlagen soll aber erhalten bleiben und Besuchern weiterhin zur Verfügung stehen. Dazu zählten unter anderem die Plätze für Street- und Volleyball an der Zschopauaue, der aus 20 Kunstwerken bestehende Skulpturenpfad sowie die Paradiesgärten Mühlbachtal. Auch die gut 260 Meter lange neue Schrägseilbrücke für Fußgänger- und Radfahrer über die Bundesstraße 169 bleibe bestehen. Die Blumenhalle hingegen solle bis zum Frühjahr 2020 zum Erlebnismuseum für Stadt- und Industriegeschichte umgebaut werden.

Die Landesgartenschau wurde am 20. April auf dem Gelände einer ehemaligen Industriebrache an der Zschopau sowie einem Areal im Mühlbachtal eröffnet. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 25,5 Millionen Euro. Es ist damit die bislang teuerste Landesgartenschau in Sachsen. Ausrichter der nächsten Landesgartenschau ist Torgau, die Eröffnung ist für 2022 geplant.

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