AfD-Landeschef weist Schulterschluss mit Pegida zurück

Chemnitz/Mainz (dpa/lrs) - Der rheinland-pfälzische AfD-Chef Uwe Junge hat einen Schulterschluss seiner Partei mit dem islamfeindlichen Pegida-Bündnis zurückgewiesen. «Es gibt keine gemeinsame Veranstaltung von Pegida und der AfD», sagte Junge am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Dazu gebe es einen bundesweiten AfD-Beschluss. An einer Demonstration der AfD am Samstag hatten auch Anhänger von Pegida und der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz teilgenommen. Junge, der ebenfalls in Chemnitz war, sagte: «Bei einer Veranstaltung von über 8000 Leuten kann man das nicht verhindern.» Der Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, Daniel Stich, warf Junge einen Tabubruch vor.

Auslöser der Kundgebung war die tödliche Messerattacke auf einen 35-jährigen Deutschen vor rund einer Woche. Ein Iraker und ein Syrer sind tatverdächtig.

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