AfD Sachsen für Rückkehr zur Atomkraft

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Die Partei reagiert auf die Windkraft-Pläne der Landesregierung in Dresden. Auch die FDP positioniert sich gegen die Vorhaben der Koalition. Wie realistisch ist ihr Vorschlag?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

Neu auf freiepresse.de
2121 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 4
    2
    Progress
    13.05.2021

    Sollten die Ziele der Energiewende AKW und BKK abschalten so umgesetzt werden, wird Strom in Flaute und Dunkelheit von unseren Nachbarn Frankreich, Polen importiert werden müssen. Da werden alle auch Strom von KKW nutzen. Den dort wird nicht abgebaut, sondern wie der weltweite Trend ausgebaut. Aber wenigstens Deutschland hat sich gewendet, ohne Nacheiferer zu finden.

  • 3
    2
    Nixnuzz
    13.05.2021

    Ein AKW ist nunmal eine bauliche Großanlage mit erheblichem Flächen /Landschaftgebrauch. Mit welchen Abständen zu jeglichem bewohntem Bereich soll derartiges Einspruchsfrei wo neu gebaut werden? Ob reine Luftkühlung für die Anlage ausreichend wäre? Welche Gewässer wären heranziehen? Woher kämen die Brennstoffe? Wieviel Polizeischutz wäre jeweils erforderlich? Wer bezahlt das am Ende wieder? Auch mit welchem politischem Preis? Noch stehen ca. 400 Castoren in Hallen bei derzeitigen AKW s. Aber wer soll oder kann Umwelt-freundlich den Alt-Schrott aus den Schächten wieder hoch holen und zu den Fluid-Reaktoren transportieren? @Joerg hat schon weiteres gut beschrieben.

  • 9
    4
    Eierschecke
    12.05.2021

    Bei allem Gerede, wer von den Kernenergie-Befürwortern läßt sich den Reaktor und/oder das Endlager in die Nachbarschaft bauen?
    Faßt Euch doch mal an Eure eigenen Nasen! Immer nur dagegen zu sein bringt Keinen weiter. Manchmal muß man zwischen zwei Übeln wählen...

  • 16
    6
    Deluxe
    12.05.2021

    Ich weiß zwar mal wieder nicht, warum mein Kommentar nicht veröffentlicht wurde, denn er enthielt auch nix anderes als andere Kommentare hier, aber dann eben nochmal:

    Ich glaube, es wird nicht ohne Atomenergie gehen.
    Und ich glaube, daß unsere Nachkommen in 100 Jahren über unsere Ausstiegspläne lachen werden, weil sie bis dahin längst zur Kernenergie zurückgefunden haben.

    Es ist für mich auch unseriös, von Millionen Jahren Lagerzeit für Atommüll zu reden, da es in 100...200 oder meinethalben auch 300 Jahren garantiert Technologien geben wird, das Zeug endzuverwerten. Die Fässer holen unseren Ururur-Enkel alle wieder raus, aus dem Berkwerk. Ich bin davon überzeugt, daß die Erde noch jahrhundertelang mit Kernenergie versorgt wird und das, woraus wir jetzt "aussteigen" nicht mehr war als der erste Versuch. Wind und Sonne allein werden es jedenfalls nicht schaffen, da braucht es noch Alternativen. Eine ist die Kernenergie.

  • 11
    0
    Eierschecke
    12.05.2021

    Denkanstoß: Wie wäre es, wenn alle sorgsamer und sparsamer mit Energie umgehen würden? Man könnte sich einige Diskussionen sparen.

  • 8
    9
    Lexisdark
    12.05.2021

    @censor War klar, dass hier wieder die Dual-Fluid Reaktoren auftauchen. Praktisch noch nicht vorhanden, theoretisch funktioniert es nur auf dem Papier und bis es solche Kraftwerke gibt, gegen Jahrzehnte ins Land. Und was bei Bau und Abriss sowie auch im Betrieb an radioaktiven Abfällen, Umgebungsstrahlung, Erwärmung und enormen Materialverbrauch ergibt, zählen Leute wie Sie auch nicht auf.

    Die besten Kraftwerke sind die, die man nicht braucht. Effizienz ist das Zauberwort, dass ist in Frankreich auch ein Fremdwort.

  • 3
    7
    gelöschter Nutzer
    11.05.2021

    @biene62 ich denke: wir sind fast einer meinung. denn: atomkraft hat im wald auch nichts zu suchen. oder auf dem feld, oder auf hoher see. wie soll man sonst feldhamster oder makrelen beobachten?

  • 17
    15
    Jörg2
    11.05.2021

    Wenn die Leute keine Windräder wollen dann errichtet doch an den Standorten Kernkraftwerke und Lager für atomaren Abfall. Wie absurd Kernenergie ist zeigt das Kernkraftwerk Rheinsberg. Acht Jahre dauerte der Bau. 25 Jahre lieferte es zuverlässig Strom dann war es verschlissen. Der Abriss dauerte 20 Jahre und kostete Unsummen die der Steuerzahler bezahlte. Atomstrom ist das dümmste was man machen kann.

  • 8
    9
    OlafF
    11.05.2021

    Wahrscheinlich könnten wir unseren Energiebedarf auch heute schon mit Strom aus regenerativer Energie komplett decken. Außerdem lassen wir uns den Rest aus den befreundeten europäischem Ländern z.B. aus französischen Kernkraftwerken und polnischen Kohlekraftwerken liefern. Falls unser Strom dann endlich teurer wird, könnten wir damit richtig sparsam umgehen. Denn was haben wir einst gelernt?
    "Spare mit jedem Gramm CO2 und jedem Grad C...." Koste es was es wollle". Neue Alternativen und Tsunamis müssten wir nicht befürchten. Der Dreck der Kohlekraftwerke ist weit genug weg und bis die neuen Kernkraftwerke im Ausland fertig sind, brauchen wir sowieso keine Studiengänge für das Fachgebiet Kernenergie mehr.
    Wir können dann jedoch vieleicht mehr Menschen für Soziologie, Philosophie u. Politologie begeistern um Zukunftsaufgaben zu lösen. Ach ja Energie ist noch mehr als Strom und Wahlwerbung, also um Wiederaufnahme der Kernforschung geht's , wenn die Überschrift auch anders lautet.

  • 22
    15
    Biene62
    11.05.2021

    Windkraft hat im Wald nichts zu suchen,was sind das für Grüne die sowas mit befürworten.will man auch noch die Tiere dort vertreiben,im Vogtland soll nach Willen der grünen Liga ein Radweg zurück gebaut werden wegen geschützter Tiere und dann soll es Windräder im Wald geben,da kann man bald keine Rehe und andere Tiere dort mehr beobachten.aber im Osten ist ja alles erlaubt.

  • 12
    13
    tbaukhage
    11.05.2021

    @1970449: Man muss nur epochtimes, tichyseinblick oder achgut lesen - deren Erkenntnisse reichen völlig aus, zum Kernphysiker und Nukleartechnologen aufzusteigen.

  • 12
    6
    fnor
    11.05.2021

    Freiwillig mehr für Strom bezahlen? Die Erzeugung 1 kWh Atomstrom kostet 13 ct. Wind- und Solarstrom kosten 4 bis 10 ct, je nach Standort. Beim Atomstrom sind die Steuermittel für Endlager und Kosten für den Rückbau veralteter Anlagen noch nicht eingerechnet. 5 ct mehr oder weniger pro kWh auf der Stromrechnung macht schon einiges aus.

    Die Atomkraftwerke in Frankreich müssen jeden Sommer gedrosselt werden, weil nicht genug Kühlwasser bereit steht. Sobald es in Frankreich mal unter 0 Grad geht, bricht dort das Stromnetz fast zusammen, weil durch die Elektroheizungen massiver Strommangel herrscht.

  • 14
    7
    tbaukhage
    11.05.2021

    @censor: Einfache Frage (Bitte um eine einfache Antwort): Wo kann man einen DFR in Funktion sehen?

  • 22
    8
    1970449
    11.05.2021

    @censor: Da Sie sich ein bisschen mit der Problematik befasst haben: Nennen Sie doch einfach mal ein paar Standorte, wo Dual Fluid Reaktoren zumindest als Prototypen problemlos funktionieren. Vielleicht lassen sich die Atomkraftgegner mit einem anschaulichen, funktionierenden Beispiel und entsprechenden Erfahrungsberichten aus der Praxis besser überzeugen als mit grauer Theorie.

  • 16
    8
    reichel
    11.05.2021

    Ich habe festgestellt, in dieser Diskussion kommt man nicht weiter.

    Daher stelle ich gern 2 Fragen:
    1.) Kannst du mir bitte laienhaft erklären, wie ein KKW funktioniert?
    2.) Kannst du mir bitte laienhaft erklären, wie die Energiewende in Dt. Vonstattengehen soll? Welche Instrumente dafür zur Verfügung stehen, worüber in wissenschaftskreise heiß debattiert wird?

    In 99,9% bekomme ich darauf dumme, mangelhafte oder keine Antworten.

    Genau diese 99,9% sagen dann aber, was geht und was nicht. Was wie getan werden müsste, und und und...
    Da werden Vergleiche ins Ausland gezogen, da werden Vorurteile und Falschinfos verbreitet, da sträuben sich die Nackenhaare.

    Gern diskutiere ich mit welche die es wollen und auch können. Bei allen anderen... die Erfahrung lehrt, die Zeit kann man für andere Sache besser nutzen.

    Vielleicht hier auch die Info an die Presse, rund um Kernkraft/ Energiewende ist durchaus mehr Aufklärungsarbeit wünschenswert.

  • 24
    22
    censor
    11.05.2021

    Wer sich ein bisschen mit der Problematik befasst hat, weiß:
    Atomkraft des 21. Jh, hat nichts mehr mit der des vorigen Jh. gemein.

    Es gibt heute Technologien, bei denen sogar Atommüll der früheren Reaktorgenerationen nahezu rückstandslos verbraucht werden können.

    Ein Super-Gau wie in Tschernobyl ist bei dieser Arbeitsweise ausgeschlossen.
    Dual-Fluid-Reaktoren (die im Übrigen in D entwickelt wurden) sind ökologisch, nachhaltig und erschwinglich für die Verbraucher.

    Warum diese Reaktoren in D nicht zugelassen werden, kann ich mir nur durch Lobbyismus und die gesetzliche Festlegung der Energiepolitik auf Wind- und Solarenergie als ausschließliche Zukunfts-Energiequellen erklären.
    Diese sind nicht nur unzuverlässig in der Verfügbarkeit, sondern auch teuer (Subventionen) und verschandeln die Umwelt.

    Das hat mit echter grüner Politik nichts zu tun, denn diese würde ökologische und ökonomische Aspekte gleichermaßen berücksichtigen und die besten Lösungen bevorzugen.

  • 15
    22
    Maresch
    11.05.2021

    @Piepsi05. Uran ist endlich und schon im Laufe des nächsten Jahrhunderts nicht mehr verfügbar.

  • 23
    21
    Piepsi05
    11.05.2021

    Wie bitte, die AFD ist für Atomkraftwerke.

    Na dann darf man darüber natürlich nicht mal nachdenken.

    Aber auch ich sehe die Entscheidung von vor 10 Jahren kritisch, außer Italien hat kein anderes Industrieland diesen Schritt getan, die Nutzung der Atomkraft als Energiequelle zu untersagen, im Gegenteil weltweit werden neue Kraftwerke geplant und gebaut.

    Es entstehen neue und moderne Technologien, die auch die Frage des Atomrestmülles neu betrachten lassen.

    Wir belügen uns lieber selbst und nutzen bei drohenden Blackout die Atomkraftwerke in Frankreich oder die Kohlekraftwerke in Polen und Tschechien.

    Als Industrienation wollen wir bis 2030 wenn es nach den Grünen geht Kohle, Atom und Gas nicht mehr als Energiequelle nutzen.

  • 30
    35
    ths1
    11.05.2021

    Ohne Kernkraft wird es nicht gehen. Andere Länder haben das längst erkannt. Nur Deutschland steht weiter dumm in der Ecke herum.

  • 31
    30
    1371270
    11.05.2021

    @Lexisdark: Wo bitte wollen Sie denn den Strom her bekommen, wenn es im Winter finster ist und mal auch kein Wind weht? Ach ja, dann liefern Polen und Frankreich!
    Über die Erzeugung wissen Sie sicher Bescheid.

  • 44
    29
    Lexisdark
    11.05.2021

    Komisch, Endlager für Atommüll findet die AfD blöd in Sachsen, ein Atomkraftwerke ist ok. Da kommt ja auch kein Müll raus. RRichtig denken können diese Leute nicht.

    Bezüglich Wind und Solar:Viele Leute machen es sich einfach, Strom kommt aus der Steckdose. Fertig. Egal wie der Strom erzeugt wird, Hauptsache nicht in der eigenen Gegend. Oberleitungen sind auch hässlich und gefährlich. SO schafft sich Sachsen ab.