Aktuelle Corona-Daten aus Sachsens Kommunen: Zwischen An- und Entspannung

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Die Inzidenz ist in vielen Orten merklich gesunken. Während einzelne Kommunen trotzdem Werte von fast 600 verzeichnen, gab es zuletzt in gut zwei Dutzend Gemeinden sieben Tage lang überhaupt keine Neuinfektionen mehr.

Dresden. Die Corona-Welle im bisherigen Hotspot Sachsen schwächt sich in den Kommunen des Freistaats spürbar ab. Das zeigen Daten des Landes Sachsen. Verzeichneten einzelne Gemeinden vor einer Woche noch Inzidenzen von mehr als 1000, so liegt der Wert Stand Donnerstag überall immerhin unter 600. Zudem ist die Zahl der Kommunen gewachsen, die aktuell bei einer Inzidenz von 0 liegen.

Sachsenweit war zuletzt Steinberg im Vogtland am stärksten von der Pandemie betroffen, dort lag die Inzidenz am Donnerstag bei 583. Auch Königshain-Wiederau in Mittelsachsen verzeichnet im Landesvergleich einen hohen Wert von 535. Im Erzgebirgskreis liegt Auerbach mit 448 an der Spitze der betroffenen Kommunen. Innerhalb des Landkreises Zwickau wurde für Langenbernsdorf am Donnerstag mit 417 die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet. Für Chemnitz vermeldete das Land Sachsen am Freitag einen Wert von 62,9 - tags zuvor lag der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 82,8.

Für gut zwei Dutzend sächsischer Gemeinden wurden Stand Donnerstag überhaupt keine Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen registriert. Dazu gehören unter anderem Börnichen (Erzgebirge), Eichigt (Vogtland), Schönberg (Zwickau) und Altmittweida (Mittelsachsen).

Die untenstehende Tabelle zeigt die Wocheninzidenz in Sachsens Kommunen. Zur besseren Übersicht in der Region klicken Sie in den betreffenden Landkreis oder nutzen Sie das Suchfeld. Mit einem Klick auf die betreffende Kommune erfahren Sie jetzt auch, wie sich Neuinfektionen und Inzidenz in den vergangenen Wochen im jeweiligen Ort entwickelt haben. Zu berücksichtigen ist, dass die aktuellen Daten aus den Gemeinden kein 100 Prozent exaktes Lagebild liefern - unter anderem deshalb, weil sich Nachläufer-Meldungen darunter befinden. Ob eine vom Land bekanntgemachte Neuinfektion eine Nachmeldung ist oder nicht, geht aus den vom Freistaat bekanntgemachten Daten nicht hervor. Wichtig zudem: In Orten mit geringen Einwohnerzahlen kann es rechnerisch dazu kommen, dass der Inzidenzwert höher ist als die jeweilige Einwohnerzahl, weil die Anzahl der gemeldeten Fälle auf eine Vergleichsbasis von 100.000 Einwohnern hochgerechnet wurde. Zwar kann eine Gemeinde nicht mehr Corona-Fälle als Einwohner haben. Aber trotzdem zeigt der Inzidenzwert das Ausmaß des Infektionsgeschehens der vergangenen sieben Tage im jeweiligen Ort. (fp)

 

 
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