Amtsgericht im historischen Schloss Grimma vollgelaufen

Grimma (dpa/sn) - Das frisch sanierte Schloss Grimma (Kreis Leipzig) ist beim aktuellen Mulde-Hochwasser stark beschädigt worden. Im Erdgeschoss des historischen Baus aus dem 13. und 14. Jahrhundert stand das Wasser bis zu 80 Zentimeter hoch, wie das Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Wie hoch die Schäden sind, könne noch nicht abgeschätzt werden. Das Schloss Grimma war in den vergangenen drei Jahren für rund 14,5 Millionen Euro aufwendig saniert und erst vor drei Monaten wieder eröffnet worden. Es beherbergt heute das Grimmaer Amtsgericht sowie eine Zweigstelle der Staatsanwaltschaft.

Sachsens Justizminister Jürgen Martens (FDP) machte sich am Mittwoch vor Ort selbst ein Bild von den Schäden und dankte den Mitarbeitern, die stapelweise wichtige Akten vor der Flut in Sicherheit gebracht hätten. Das Amtsgericht ist nach Angaben der Ministeriums die einzige unmittelbar vom Hochwasser betroffene Justizbehörde im Freistaat.

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