Sachsen
Anwaltspost von Behördenchefin: „Dieses Schreiben darf weder wörtlich noch sinngemäß veröffentlicht werden“

Im Dezember wurde Regina Kraushaar Ministerin in Sachsen. Kurz zuvor fühlte sich eine Frau von ihr eingeschüchtert, die für Betroffene sexuellen Missbrauchs in der Kirche einsteht. Aber warum?

Als sie das Schreiben las, stockte Sabine Otto der Atem. Das Schreiben war Anfang November per E-Mail an die Frau aus Sachsen gekommen, von einer Anwältin aus Berlin. Die war von Regina Kraushaar, der damaligen Chefin der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz, beauftragt worden. Otto wie Kraushaar saßen zeitweise gemeinsam in einer Kommission zur...
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