Arbeiten am Limit - Südwestsachsens Kliniken in der zweiten Coronawelle

Die zweite Welle fordert den Krankenhäusern mittlerweile alles ab. In der Region versucht man, die enorme Last unter 29 Kliniken zu verteilen.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    Lola
    08.11.2020

    Fakt ist, aber leider auch das durch Coronabehandlung viele Patienten NOTWENDIG notwendige Operationen usw. (trotz Lähmungen,... neuropatischen Schmerzen und neuropatischen Beschwerden mit seinen Folgen usw.) nicht erhalten erhalten. Wer kümmert sich um diese Patientengruppe samt ihrer Dauerschäden.

    Diese Patientengruppe wird bekommt zur Zeit einen Maulkorb verpasst. Wenn sie was sagt. Und wohl später nach Corona wenn sie nicht gestorben "unter dem Tisch gekehrt".

    Man in Zeiten von Corona die Hausärzte aus der Regressfälle herausnehmen. Damit die Hausärzte wenigs einen Teil sorgenfrei an Dauerschäden abwenden können.

  • 3
    2
    SzB85
    08.11.2020

    Wenn sich die Querfinder mit ihrer Superspreader-Orgie am 07.11. befriedigt haben und immer noch viel Energie in sich spüren, könnten sich so frei fühlen und sich im heimatnahen Klinik als stundenweise ehrenamtliche Aushelfer melden. Es ist halt alles nicht so schlimm, nur ein bisschen Grippe. Grippewelle kann Intensivstationen übrigens auch alleine ans Limit treiben, aber das wissen sie bestimmt nicht.

  • 4
    0
    Lola
    07.11.2020

    Fakt ist, es fehlt nicht an Betten. Sondern an Pflegefachkräfte!

    Fakt ist zwar, dass die Coronabetten erhöht werden können. Aber dann die Untersuchungen und OP's so wie im Frühjahr ggf. um jeden Preis runter gefahren werden müssen.

  • 4
    1
    UweG
    07.11.2020

    Da nach offizieller Statistik noch Betten frei sind, würde ich gern wissen wer die "betreut" sollten noch Patienten kommen?

  • 8
    5
    Pixelghost
    07.11.2020

    @Bubo, es ist eigentlich ganz einfach: Seine Patienten bleiben weg bzw. ist für sie einfach kein Platz, weil die ITS-Nachbetreuung der operierten Patienten nicht erfolgen kann.
    Somit kann er nicht genug praktizieren, operieren und am Geld partizipieren.

  • 10
    5
    SzB85
    07.11.2020

    @Bubo: Der Urologe wird übrigens nie die Arbeit des Gesundheitsamtes oder der Intensivmediziner übernehmen müssen, nur weil er auch Arzt ist und vor 20 Jahren etwas über Medizinstatistik und Beatmungsmaschinen gelernt hat. Er ist aber wahrscheinlich aufgeregt, dass seine Patienten die mit ihm vereinbarte Proceduren verschieben müssen, weil die Anästhesie keine Zeit hat für elektiven Eigriffe.

  • 17
    13
    Napp
    07.11.2020

    Zeitlicher Verlauf der Argumentationskette der Skeptiker:
    1. Corona ist vorbei
    2. Es infizieren sich nur junge Leute. Das ist ungefährlich
    3. Die Klinikbetten stehen leer
    4. Die Sterblichkeit ist gering
    5. Es sterben eh nur die Alten und die Schwachen

    Momentan sind wir bei Punkt 4.
    Bemerkenswert die Parallelität mit der Entwicklung in den USA: Die Seuche frisst sich von Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte in Gebiete mit hohem Rechtspopulismus,

  • 31
    10
    BuboBubo
    07.11.2020

    "Was würde den Krankenhäusern in dieser Situation denn wirklich helfen?"

    Den Krankenhäusern - und nicht nur denen - würde es auch helfen, wenn sich die Bevölkerung durchgängig ihrer Eigenverantwortung bewusst wäre und die empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen mittragen würde.

    Wenig hilfreich dürfte dagegen sein, einem bekennenden Querdenker wie dem Urologen Y. Oberndörfer zu folgen, der am 01.09. in einem Video, welches immer noch online ist, propagiert hat:

    "Mittlerweile ist die Immunität der Bevölkerung soweit fortgeschritten, dass sämtliche bisherigen Maßnahmen zum Wohle meiner Patienten und der gesamten Bevölkerung aufgehoben werden müssen. ... Wo sind die ganzen Toten, bei Zahlen, die so dramatisch steigen, wie euch einige Politiker glauben machen wollen?"

    Seine fragwürdige Polemik von einer „Laborpandemie“ geistert nach wie vor durch die „alternativen Medien“ und findet auch hier bei einigen Foristen Zuspruch. Das halte ich für bedenklich.