Archäologische Forschung in Oberlausitz verlängert

Dresden (dpa/sn) - Archäologen können in den kommenden drei Jahren weiter in den Vorfeldern der Tagebaue Nochten und Reichwalde in Ostsachsen forschen. Die Zusammenarbeit mit der Lausitz Energie Bergbau AG wurde entsprechend vertraglich verlängert, wie das Landesamt für Archäologie am Montag in Dresden mitteilte. Damit könne die in die 1990er Jahren begonnene denkmalpflegerische Betreuung der Braunkohletage in der Oberlausitz fortgesetzt werden. Derzeit ist das Landesamt mit bis zu 30 Mitarbeitern vor Ort.

Die Grabungsergebnisse erlauben Rückschlüsse auf die Geschichte einer ganzen Landschaft. Bisher brachten sie Spuren aus unterschiedlichen Epochen zu Tage: mittelsteinzeitliche Lagerplätze, bronzezeitliche Siedlungen und Gräberfelder, germanische Eisenverhüttungsplätze, mittelalterliche Dorfanlagen, Herrensitze und Produktionsstätten, vor allem der Waldwirtschaft wie Köhlerei und Pechsiederei.

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