Aus Schweden droht das Aus für Sachsens Braunkohle

Die neue Regierung in Stockholm will die Erweiterung der Tagebaue in Sachsen und Brandenburg stoppen. Das kann Tausende Jobs in der Lausitz kosten.

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8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    bürgerenergie
    15.05.2015

    Nun, gut ein halbes Jahr später, ist die Entwicklung voran gegangen. Nun ist sich selbst Wirtschaftsminister (!) Gabriel im Klaren, dass es mit so viel Braunkohlestrom einfach nicht weitergehen kann, nicht weiter gehen wird. Denn dies bedeutet nicht "nur" Folgen für das Klima, sondern macht selbst hochmoderne Gaskraftwerke und auch solche Fehlinvestitionen wie das Steinkohlekraftwerk in Moorburg vollends und auf lange Zeit unwirtschaftlich.
    Folglich erhält er Rückenwind von 75 Stadtwerken bundesweit, sogar aus der Kohleregion NRW, von den Großen vor allem München, Karlsruhe, Nürnberg, Erfurt, Jena, Freiburg ...
    All deren moderen Kraftwerkskapazitäten werden entwertet! Das sagen sie auch ganz klar und auch, dass wer an Braunkohle festhält, die Energiewende nicht ehrlich will.
    Glauben die Bewahrer althergebrachter Strukturen wirklich, sich gegen diese Phalanz noch lange wehren zu können? Sollten nicht lieber alle gemeinsam die in die Pflicht nehmen, die 15 Jahre maximale Profite mit billiger Braunkohle machen durften, nun auch den - unausweichlichen - Strukturwandel zu unterstützen, den Menschen in der Lausitz eine Zukunft zu geben, die mittelfristig ohne Kohle sein wird?
    Dies sollte Aufgabe von IGBCE und Verdi sein, wollen sie nicht (eines nicht so fernen Tages) mit verantwortlich sein, dass wieder einmal maximale Gewinne privatisiert, Folgekosten aber von der Gesellschaft zu tragen sind ...

  • 2
    1
    Interessierte
    28.10.2014

    Bei Karstadt sind das 17.000 Mitarbeiter
    Hier sind das 32.000
    Und 8.000 hängen direkt davon ab ....
    ( waren es nicht 300.000 ?)

    Das ist eine ganze Menge , die da wieder auf der Straße sitzen werden ; aber ich kann mir gar nicht vorstellen , dass diese Leute alle aus der Lausitz kommen sollen , wie viele werden denn aus stillgelegten Tagebauten aus den ABL kommen ?
    Und dazu noch die Geschäftsführer ...
    ( bei anderen Einrichtungen hängt sich die Landesregierung doch auch nicht so für den Erhalt des Unternehmens ´dran ... )

    Aber andererseits kann man auch nicht ´unendlich` die Heimat dieser Leute bzw. den ´halben` Osten zur Seenlandschaft machen ...

  • 0
    3
    bürgerenergie
    07.10.2014

    Bei 4 "Daumen nach unten" würde ich mich nun aber über einen argumentativen Austausch freuen (-;).
    Übrigens schreibt heute die Presse, dass die CDU vor einem übereilten Ausstieg von Vattenfall warne. Es bräuchte für die "betroffenen Gebiete langfristige Konzepte".
    Wie wahr, denn die Veränderungen werden kommen und nicht die sind Schuld daran, die dies kommen sehen und benennen, sondern jene, die diese Veränderungen viel zu lange ignorieren wollen und des damit verpassen, sich darauf einzustellen.
    Auch die Chemnitzer CDU (+ SPD+Linke) sollten demnach k u r z fristig die l a n g fristigen Konzepte nun endlich anpacken.

  • 0
    5
    bürgerenergie
    05.10.2014

    @Tauchsieder: Naja, das was sie da beschreiben, hat mit Demokratie eben nicht viel zu tun. Vattenfall und vielleicht noch die sächsische Regierung bestimmen, wie Schweden zu entscheiden hat??! Das ist purer Energie-Lobbyismus gegen die Interessen von 2/3 der Menschen in Schweden!

    Leider haben Sie damit aber vielleicht Recht. Umso schlimmer erscheint mir doch der 2. Teil Ihres Postings, in dem sie wenig qualifiziert die "Grünen" diskreditieren. Meiner Kenntnis nach sind dies die einzigen, in Sachsen genauso wie in Brandenburg, die sich wenig abhängig von
    Lobbyisten der alten Energiewirtschaft mit den Anforderungen eines Erneuerbaren Energiesystems, das eben nicht mit unflexibler Braunkohleverstromung zusammen passt, befassen. Die anderen reden von Energiewende, meinen sie aber nur solange, wie alte Macht- und Einflussstrukturen - von Konzerninteressen bis hin zu Energiegewerkschaften - davon ungestört bleiben.

    Ich bin daher gelassen, dass sich die ehrlichere Politik der Grünen eines Tages auszahlen wird. Auch die Anti-Atombewegung hat zu ihrem Erfolg ja bekanntlich einige Zeit gebraucht.

  • 4
    1
    Tauchsieder
    05.10.2014

    Völlig aus dem Zusammenhang gerissen und zusammen gestückelt was "mias" und "1865427" hier von sich geben. Der größte Blödsinn den ich seit langem gelesen habe. Wenn hier einer entscheidet ist es nicht Vattenfall sondern die schwedische Regierung und da ist noch lange nichts entschieden. Da wird schon Vattenfall Einfluss nehmen damit man ihnen nicht die Butter vom Brot nimmt (übrigens die sächs. Landesregierung auch).
    Was übrigens die Bevölkerung in Sachsen von dem Thema der "Grünen" hält, den Braunkohleabbau einzustellen, hat sich bei der letzten Landtagswahl gezeigt. Mit diesem Ergebnis sind die sogenannten "Grünen" nicht einmal mehr eine Volkspartei, eher ein Sammelsurium von irgend wie anders tickenden.

  • 1
    6
    mias
    05.10.2014

    Solange die Bevölkerung nicht erkennt, dass Kohle die Zukunft unserer Kinder kostet, solange wird sie verbrannt. Selbst wenn sich Vattenfall zurückzieht wird der Tagebau weiter gehen!

  • 0
    2
    bürgerenergie
    05.10.2014

    Ja, und wir in Chemnitz werden dann mit unserer bunten Esse zum gallischen Kohledorf?

  • 1
    3
    1865427
    04.10.2014

    Nachdem es endlich den ersehnten Regierungswechsel in Schweden gab, kehrt nun dort auch wieder das soziale und ökologische den Vordergrund. Da muss also erst frischer Wind aus dem Norden kommen, um die in die Jahre gekommene und eher rückwärts gewandte Politik Sachsens ein bisschen in Schieflage zu bringen. Auch wenn es wie bei den letzten Wahlen deutlich, die meisten Menschen im sächsischen Freistaat anscheinend befürworten, weiterhin auf Kosten der Gemeinschaft billig ihren Ofen mit Braunkohle wie zu ostalgischen Zeiten, ohne Rücksicht auf Mitmenschen und die Natur zu befeuern. Möge nun auch endlich der Ministerpräsident einmal aufwachen und seine antiquierte Energiepolitik überdenken. Sachsens Machthaber will doch bislang weder Wind, noch sonstige regenerative Energien ausbauen und setzt stattdessen auf Energie wie zu DDR-Zeiten bzw im umweltpolitisch nicht gerade fortschrittlichen China.
    Hoffentlich setzt Vattenfall schnell und konsequent seine Pläne durch, wo es möglich ist.



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