Ausgesetzte Fische verunreinigen Talsperre Stollberg

Stollberg (dpa/sn) - Etwa 300 tote Fische haben die Trinkwassertalsperre Stollberg verunreinigt. Die Tiere trieben zwischen Ende Februar und Mitte März in der Trinkwassertalsperre, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte die Fische zwischen Dezember vergangenen Jahres und Mitte Februar noch lebendig in die Talsperre gesetzt hatten. Weil die Giebel nicht an die Wasserbeschaffenheit angepasst waren, seien sie gestorben, so die Polizei. Es konnte aber ausgeschlossen werden, dass giftige Substanzen in die Talsperre geleitet wurden.

Die Polizei ermittelt nun wegen Gewässerverunreinigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dem Freistaat sei durch die Verunreinigung des Wassers ein Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro entstanden.

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