Auto von AfD-Mitglied brennt: Politische Motivation vermutet

Dresden (dpa/sn) - Unbekannte haben in Dresden einen Carport in Brand gesetzt, unter dem das Auto eines AfD-Mitglieds stand. Das teilte die Polizei mit. Auch der Wagen fing in der Nacht zum Montag Feuer, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Höhe des Sachschadens war zunächst nicht bekannt. Verletzt wurde niemand. Wie die AfD Dresden auf Facebook mitteilte, gab es an dem Brandort in der Vergangenheit bereits mehrmals Angriffe. Die Ermittler gehen von einer linksmotivierten Tat aus. Perspektivisch soll das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen die Ermittlungen übernehmen.

In der Nacht zum Sonntag war außerdem ein Gebäude des Energieversorgers Drewag in Dresden mit Farbe beworfen worden. Auf dem Gelände hätten die Ermittler Brandsätze gefunden, welche nicht entzündet worden waren, so der Polizeisprecher. Auch in dem Fall gehen die Behörden von einer politischen Motivation aus. Das LKA Sachsen soll die Ermittlungen übernehmen.

Ob ein Zusammenhang zu dem mutmaßlichen Brandanschlag in Leipzig bestehe, werde geprüft, sagte LKA-Sprecher Tom Bernhardt. Dort hatten am Sonntagabend auf einem Dienstgelände der Polizei zwei Autos gebrannt, die mit der Aufschrift «Polizeibehörde» beklebt waren und vom Ordnungsamt genutzt wurden. Ein drittes Fahrzeug sowie ein Funkmast wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt.

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