Barmer: Deutlich mehr Kinderkrankengeld im ersten Quartal

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Dresden (dpa/sn) - In Sachsen haben deutlich mehr Versicherte Kinderkrankengeld bei der Barmer-Krankenkasse bezogen. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden in Sachsen 17 892 Kinderkrankengeldtage bewilligt, knapp 1450 mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Analyse der Barmer-Versicherten hervorgeht. Das umfasst sowohl die pandemiebedingten Fehltage als auch die Tage, an denen das Kind tatsächlich krank war.

Das Anfang des Jahres eingeführte pandemiebedingte Kinderkrankengeld zur Betreuung der Kinder wurde von den Barmer-Versicherten für insgesamt 7042 Tage im ersten Quartal in Anspruch genommen. «Das Kinderkrankengeld kommt an. Und das ist gut so. Schließlich müssen Eltern in diesen Zeiten unterstützt werden», sagte Landesgeschäftsführer Fabian Magerl. Dabei tragen Mütter die Hauptlast und bleiben zu Hause, um Schul- und Kita-Kinder zu betreuen. So hätten die Mütter an 4322 Tagen und die Väter an 2720 Tagen das neue Kinderkrankengeld bei pandemiebedingter Betreuung der Kinder erhalten.

Wegen coronabedingter Einschränkungen an Kitas und Schulen war die Anzahl der Krankentage in diesem Jahr bereits pro Elternteil von 10 auf 20 verdoppelt worden, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage. Eltern können sie nutzen, wenn sie sich für die Kinder von der Arbeit freistellen lassen müssen, weil diese nicht in Kita oder Schule betreut werden. Das ausgezahlte Kinderkrankengeld beträgt 90 Prozent des Nettoverdienstes.

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