Bauernverband hält Milchmengen-Absprachen für nicht hilfreich

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Landesbauernverband sieht in Absprachen zur Milchmengenbegrenzung keine Entlastung für die vom Preisverfall bedrohten Milchbauern. Die Entscheidung der EU-Kommission, ab diesem Mittwoch auf sechs Monate befristet Verabredungen unter Landwirtschaftsbetrieben zur erzeugten Milchmenge zuzulassen, sei «Schnee von gestern», sagte Hauptgeschäftsführer Manfred Uhlemann. Er glaube nicht, dass dies zu steigenden Preisen führe, da jeder nur schaue, ob der andere weniger produziere, um selbst mehr produzieren zu können. Stattdessen forderte er für Grundnahrungsmittel einen für den Landwirt kostendeckenden staatlichen Mindestpreis.

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