Bauernverband warnt vor zu viel Einfluss der Grünen

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Distelblüte
    07.09.2019

    Cn3boj00 hat es gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht sollte man eher vor Herrn Vogel vom Bauernverband warnen, dass er und die Firmen, die hinter ihm stehen, zu viel Einfluss nehmen.
    Es geht hier nicht um Umweltschutz. Es geht wie immer nur um Macht.

  • 4
    0
    Nixnuzz
    07.09.2019

    Gestern gab es noch einen passenden Berichtzur Agrar- und deren Finanzwelt. Je länger der lief, umso größer wurde mein ratloses Entsetzen. Ich habe nach der Hälfte abgeschaltet. Soviel Widerliches in dieser Struktur war nicht auszuhalten. Und wir lassen sowas zu....

  • 7
    0
    martindamm
    05.09.2019

    ich glaube südtirol gehört auch zur eu! deren milchbauern bekommen um die 50 cent pro liter. und deren milch kostet dann um die 1,20€ im laden. warum bekommen denn unsere bauern nicht das selbe geld? ich weiß es nicht. aber es sind bestimmt auch mit viel zu viele zwischenhändler. so ist es doch auch mit dem gemüse und dem obst. da gibt es bloß eine handvoll gewinner in diesem system.

  • 6
    2
    Freigeist14
    05.09.2019

    Franzudo@ wenn Sie zu recht gegen die EU -Agrarpolitik polemisieren und dabei vom Sozialismus schwadronieren : Als die Milchrampen zur Abholung in die nächste städische Molkerei bereit standen hatten wir was für eine Gesellschaftsordnung ?

  • 5
    1
    Echo1
    05.09.2019

    @Franzudo aber in einem haben Sie recht.
    Die Agrarsubventionen der EU bevorzugten
    die Massenproduktion und die größeren
    Hektarflächen. Es sollten aber mehr der Biobanbau, die Bioproduktion unterstützt
    werden. Das fordern aber meiner Meinung
    nach mehr die von Ihnen geliebten Grünen und Linken.

  • 10
    2
    Echo1
    05.09.2019

    Was ist nur ideologisch-sozialistisch-grün?
    Wenn nachhaltig ökologisch produziert wird? Mit weniger Pflanzenschutzmittel und chemischen Unkrautvernichter. Mit
    gesunden Böden, in denen Regenwürmer
    vorkommen. Ohne gequälte Tiere in der Massentierhaltung. Mit Produkten, die vielleicht etwas mehr kosten. Die aber vorrangig Bioprodukte sind, Produkte, die
    den Menschen nicht krank machen.
    Und das ist sozialistisch @franzudo.
    Dann ess ich lieber sozialistisch. Sie können ja kapitalistisches mit Keimen versetztes Billigfleisch essen. Guten Appetit.

  • 5
    6
    franzudo2013
    05.09.2019

    Die Landwirtschaft ist ein Umweltbewahrer. Ohne Bauern gäbe es gar keine Kulturlandschaft wie wir sie kennen. Zerstörer ist eine EU mit ihren sozialistischen Subventionen. Die EU hat die immensen Konzentrationsprozesse in Gang gesetzt. Früher gab es in jeder Klein- und Mittelstadt eine Molkerei. In jedem Dorf gab es Milchrampen für die Milchkannen. Es gab Wertschätzung für die Produkte und die Arbeit. Nur ohne Sozialismus und Ideologien - ergo ohne Grüne - kann die Landwirtschaft wieder gesunden. Sachsen soll seine Steuergelder selbst verwalten. In Suedtirol bleiben 90% des Steueraufkommens vor Ort.

  • 12
    5
    cn3boj00
    04.09.2019

    Der Bauernverband wird von den Großbetrieben mit intensiver Landwirtschaft dominiert. Dass die rumheulen ist zu erwarten. Der kleine Beitrag bringt ja gleich zwei Dilemmas zu Tage: Landwirtschafts- und Umweltministerium sind eins. Dabei ist erwiesen (und auch von nichtgrünen Regierungsstellen längst nachlesbar anerkannt), dass die intensive Landwirtschaft einer der größten Umweltzerstörer ist. Das betrifft das Grundwasser, das Insekten- und Vogelsterben, den Rückgang von Ackerkräutern, inzwischen auch von Bodenlebewesen. Überhaupt ist die intensive Landwirtschaft der größte Feind der sogenannten Biodiversität, die genau das Umweltressort aber in Übereinstimmung mit EU-Vorgaben fördern soll. Niemand weiß - weil das nie thematisiert wird - dass beim sogenannte Programm "Biologische Vielfalt 2020", welches 2020 gestartet wurde, unter der Ägide Schmidt bis 2018 ganze 3(!) von 80 geplanten Maßnahmen umgesetzt wurden. wo die Prioritäten dieses Ministers liegen ist wohl mehr als klar.

  • 16
    9
    SuDo
    04.09.2019

    Ich frage mich warum B90/DIE GRÜNEN von vielen Menschen, die sich offenbar nie mit ihrem Wahlprogramm auseinandergesetzt haben, als "Katastrophe" oder "Verbotspartei" bezeichnet werden. Haben die Menschen wirklich mehr Angst vor den Grünen als vor der AFD? Bei Petitionen gegen das Bienensterben gibt es doch auch große Einigkeit und hundettausende Unterschriften - aber mit einem "weiter so" beim Pestizideinsatz werden wir die Bienen nicht retten - nur mal als ein Beispiel.
    Ich kann nur jedem raten, sich die Programme selbst durchzulesen statt rein aus der Filterblase oder einzelnen Medien zu informieren.
    Zum Thema Landwirtschaft gibt es bei den Grünen einen sehr ausführlichen Abschnitt im sächsichen Wahlprogramm, davon sei an dieser Stelle nur mal dieser sehr vernünftige Auszug zitiert: "BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN setzen nicht nur auf den unbedingt notwendigen Ausbau der Ökolandwirtschaft, sondern auch auf nachhaltigere Bewirtschaftung in konventionellen Betrieben. Wir wollen eine umwelterhaltende Pflanzenproduktion, eine artgerechte Tierhaltung und wir wollen eine soziale Landwirtschaft, die ohne Selbstausbeutung und Subventionen existieren kann. Das geht nur, wenn das Ziel nicht mehr darin besteht, immer mehr und immer billiger zu produzieren, sondern die Qualität in Produkt und Erzeugung in den Mittelpunkt gerückt werden. " (aus dem Wahlprogramm zum sächsischen Landtag, Absatz 1.2)