Bisher 1,8 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen ausgezahlt

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Dresden (dpa/sn) - In Sachsen sind seit dem Frühjahr 2020 insgesamt 1,8 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen ausgezahlt worden. Der Staat unterstütze Unternehmen und Selbstständige, die seit über einem Jahr mit den Auswirkungen der Pandemie kämpften, «in nie gekanntem Ausmaß», sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) laut Mitteilung vom Donnerstag. Die Sächsische Aufbaubank habe gut bislang 150 000 Anträge bearbeitet - auf Wirtschaftshilfen im ersten Lockdown, die November- und Dezemberhilfe sowie die noch laufende Überbrückungshilfe III.

Nach Ministeriumsangaben endet am Freitag die Antragsfrist für die November- und Dezemberhilfe. Im Auftrag des Bundes wurden in diesem Zusammenhang im Freistaat bisher 444,3 Millionen Euro ausgezahlt. 97 Prozent der etwa 18 500 Anträge auf Novemberhilfe seien bearbeitet, 17 175 Unternehmen hätten ihr Geld bekommen. Die Auszahlungen summierten sich auf 207,4 Millionen Euro. 878 Anträge wurden abgelehnt oder werden noch geprüft. Zudem sind 96 Prozent der rund 18 200 Dezemberhilfe-Anträge bearbeitet, an 17 049 Unternehmen wurden insgesamt 236,9 Millionen Euro ausgezahlt. 1637 Anträge wurden abgelehnt oder sind noch in der Prüfung.

Überbrückungshilfe III kann noch bis Ende August beantragt werden. Seit Mitte Februar wurden knapp 6400 Anträge gestellt und bereits rund 176,7 Millionen Euro ausgezahlt. Dazu kommen speziell für Soloselbstständige 56 Millionen Euro an «Neustarthilfe». Dafür wurden bisher 9952 Anträge gestellt, von denen 70 Prozent bearbeitet sind.

«Dass die Wirtschaftshilfen endlich sind – diese Erkenntnis ist nicht neu», sagte Dulig. «Um schnellstmöglich aus der Lockdown-Spirale zu kommen, setzen wir auch in Sachsen auf den Zweiklang aus Testen und Impfen.»

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