Bob- und Schlittenverband will Leistungssportniveau halten

Altenberg (dpa) - Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) will sein hohes Leistungssportniveau auch in dieser Wintersport- Saison bestätigen. «14 Medaillen in den olympischen Disziplinen waren eine enorme Ausbeute, dieses Level wollen wir unbedingt halten», sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab am Dienstag auf der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in Dresden. Im Hinblick auf die Leistungssportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes meinte Schwab: «Wir waren in der Bewertung der beste Wintersportverband in Deutschland, dementsprechend werden wir auch gut gefördert. Und daraus wächst auch unser Anspruch.»

Bei der Heim-Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton ab Mitte Februar im sächsischen Altenberg wollen die Athleten um die Olympiasieger Francesco Friedrich und Mariama Jamanka, die zuletzt auf der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler alle drei WM-Titel holten, erneut Gold holen. Diesen Anspruch hat auch Skeleton-Pilotin Tina Hermann, die auf der Olympia-Bahn in Kanada ebenfalls siegte.

Die Rodler stehen in diesem Winter bei der Weltmeisterschaft vom 14. bis 16. Februar 2020 in Sotschi vor einer besonderen Herausforderung. «Bei Olympia 2014 war der Heimvorteil der Russen nicht zu erkennen. Doch schon beim Weltcupfinale zuletzt deutete sich an, dass uns nun bei der WM eine russische Armada gegenüberstehen wird», sagte Cheftrainer Norbert Loch und betonte: «Der Heimvorteil der Russen ist in diesem Winter auf jeden Fall gegeben.»

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