Brand in Bautzener Asylheim: Neue Ermittlungen

Bautzen (dpa/sn) - Nach dem Feuer in einer noch unbewohnten Asylunterkunft in Bautzen hat die Generalstaatsanwaltschaft neue Ermittlungen eingeleitet. Sie richten sich gegen sieben bis acht unbekannte Personen, wie Sprecher Wolfgang Klein am Dienstag sagte. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Billigung von Straftaten ermittelt. Zuvor hatte die «Sächsische Zeitung» berichtet.

Die Beschuldigten sollen in der Brandnacht lautstark an der brennenden Flüchtlingsunterkunft vorbeigezogen sein und sich «zustimmend geäußert» haben. Davon habe man im vergangenen Dezember erfahren, hieß es.

Ende November 2016 zuvor waren zwei Männer wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte während Löscharbeiten an der geplanten Flüchtlingsunterkunft «Husarenhof» verurteilt worden.

Das Großfeuer am 21. Februar 2016 in dem geplanten Asylbewerberheim sorgte bundesweit für Negativschlagzeilen, auch wegen der Behinderung der Löscharbeiten. Wer den Brand gelegt hat, ist bisher unklar.

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