Brandserie in Plauen: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Plauen (dpa/sn) - Nach einer Brandserie in Plauen ist ein Tatverdächtiger gefasst worden. Wie die Staatsanwaltschaft Zwickau am Dienstag mitteilte, hat das zuständige Amtsgericht Haftbefehl gegen einen 22-Jährigen erlassen. Dem Plauener wird vorgeworfen, zwischen dem 24. November 2017 und dem 21. Januar dieses Jahres in gleich sieben Häusern Feuer gelegt zu haben.

Dabei soll der mutmaßliche Serienbrandstifter unter anderem Müllsäcke vor Haustüren gelegt und angezündet haben oder auch Zeitungen sowie Müll im Hauseingang in Brand gesteckt haben. Insgesamt mussten den Angaben zufolge sieben Personen wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 151 000 Euro geschätzt. Laut Staatsanwaltschaft befindet sich der 22-Jährige in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Regis-Breitingen (Landkreis Leipzig).


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