Bündnis für Hochschulfreiheitsgesetz: Kampagne und Petition

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Mehr Mitbestimmung, mehr Selbstbestimmung und mehr Flexibilität im Studium. Das wünschen sich viele Studierende auch in Sachsen. Mit einem neuen Hochschulgesetz könnte das Wirklichkeit werden.

Leipzig (dpa/sn) - In Sachsen hat sich ein Bündnis für ein modernes Hochschulgesetz formiert. Am Mittwoch startete die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) im Verein mit Partnern eine öffentliche Kampagne. «Als KSS fordern wir die Novellierung schon seit Jahren. Dementsprechend lang ist unsere Liste an geforderten Änderungen», erklärte KSS-Sprecherin Sabine Giese. Es gehe vor allem um «demokratischere und chancengerechtere Hochschulen im Sinne all ihrer Mitglieder».

«Als mit Abstand größte Statusgruppe brauchen wir Studierende mehr Mitbestimmung bei den Entscheidungen, die schließlich vor allem uns betreffen. Außerdem muss das Studium selbstbestimmter und flexibler werden», betonte Giese. Die letzte große Änderung des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes liege schon mehr als sieben Jahre zurück: «Das Gesetz ist mittlerweile einfach aus der Zeit gefallen. Deswegen muss es auch dringend in den Punkten Gleichstellung, Inklusion und gesellschaftlicher Verantwortung nachgebessert werden.»

Die Novellierung des Hochschulfreiheitsgesetzes ist im Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD verankert. Die Kampagne, an der sich nach Angaben des KSS unter anderem Nachwuchsorganisationen von Grünen, SPD und Linken sowie Gewerkschaftsvertreter beteiligen, soll vor allem in den sozialen Netzwerken laufen. Begleitend zur Kampagne begann eine Online-Petition. Darin wird die Landespolitik aufgerufen, 15 Kernforderungen der KSS im neuen Gesetz umzusetzen. Bis Mittwochmittag hatten 3100 Menschen der Petition zugestimmt.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.