Bundeshilfe bei Abschiebung straffälliger Ausländer

Dresden (dpa/sn) - Sachsen will nach der tödlichen Messerattacke von Chemnitz zeitnah 65 meist straffällig gewordene Ausländer abschieben. Für die nötige Flugbegleitung durch die Bundespolizei hat der Freistaat um Unterstützung gebeten, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Dresden am Donnerstag auf Anfrage sagte. Zuvor berichtete die «Freie Presse».

Nach deren Angaben stammen gut zwei Drittel der Abzuschiebenden aus Marokko. Die Anderen seien Georgier, Tunesier, Libyer oder kämen aus dem Libanon, Kamerun, dem Iran, Russland, Indien, Somalia, Afghanistan und Algerien. Dabei handelt es sich nach Ministeriumsangaben um Menschen im Alter von 20 bis 47 Jahren, die mit fünf Ausnahmen in ihre jeweiligen Heimatländer gebracht werden sollen.

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