Bundestagsabgeordneter begrüßt neue Bereitschaftspraxen

Dresden/Leipzig (dpa/sn) - CDU-Gesundheitspolitiker Alexander Krauß hat die Einrichtung weiterer Bereitschaftspraxen in Sachsen begrüßt. Die Portalpraxen hätten sich bewährt, betonte der Politiker aus dem Erzgebirge, der dem Gesundheitsausschuss des Bundestags angehört, am Freitag. Sie würden Ärzte und Notfallaufnahmen entlasten und dazu beitragen, dass Patienten besser versorgt werden.

Krauß kündigte zwei weitere Reformen in der Notfallversorgung an. Notaufnahmen und der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst sollen zu Integrierten Notfallzentren verschmelzen. Zudem sei geplant, Notrufleitstelle und Zentrale des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes zusammenzuführen.

Seit Anfang Oktober hat die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen zwölf neue Bereitschaftspraxen im Land eröffnet. Diese ergänzen das Angebot elf bereits bestehender Portalpraxen in Sachsen. In den Einrichtungen werden Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Krankheiten auch an Wochenenden und Feiertagen behandelt. In Leipzig wurde die Bereitschaftspraxis im Diakonissenkrankenhaus am Freitagvormittag offiziell eröffnet.

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