Charles und Camilla besuchen Luftbrückendenkmal in Berlin

Berlin (dpa) - Der britische Prinz Charles und seine Frau Camilla haben das Luftbrückendenkmal in Berlin besucht. Am Platz der Luftbrücke am ehemaligen Flughafen Tempelhof legte das Paar am Dienstag einen Kranz nieder. Das Paar wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) begleitet.

Das meterhohe Denkmal war 1951 eingeweiht worden und erinnert an die Opfer der Luftbrücke 1948/49, darunter auch Dutzende Briten. Drei nach Westen weisende Rippen des Denkmals stehen für die Luftkorridore, die zu Zeiten der sowjetischen Blockade zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik zur Verfügung standen.

Auf dem Luftweg hatten Amerikaner, Briten und Franzosen mehr als zwei Millionen Einwohner der Berliner Westsektoren mit Kohle und Lebensmitteln versorgt. Am 12. Mai 1949 hob die Sowjetunion schließlich die Blockade auf. Wenn sich dies an diesem Sonntag zum 70. Mal jährt, ist in Berlin eine große Jubiläumsfeier geplant.

Charles und Camilla sind bis Freitag in Deutschland, sie besuchen neben Berlin auch Leipzig und München.

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