Chemnitz bestraft Stürmer Frahn nach Beileidsbekundung

Chemnitz (dpa) - Stürmer Daniel Frahn von Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC ist nach seinem umstrittenen Torjubel beim 4:4 des Drittliga-Absteigers gegen die VSG Altglienicke vom Verein mit einer Geldstrafe belegt worden. Das teilte der CFC am Sonntag mit. Darüber hinaus droht dem 31-Jährigen eine Bestrafung von Verbandsseite.

Frahn hatte am Samstag ein schwarzes T-Shirt hochgehalten, das einem Bericht des MDR zufolge die Aufschrift: «Support your local Hools» (Unterstütze deine lokalen Hools) trug. Das war eine umstrittene Beileidsbekundung für einen gestorbenen Fan, der als Mitbegründer einer rechtsextremen ehemaligen Organisation galt. Frahn entschuldigte sich für seine Aktion beim Verein und dem Team.

Vor Anpfiff habe es von Seiten der CFC-Fans eine Schweigeminute gegeben, ein schwarzes Kreuz und ein Transparent seien ausgerollt worden, hieß es in dem Bericht. Die schwarz gekleideten Fans in der Südkurve hätten zudem eine Pyro-Show gezündet.

Zudem legte der kaufmännische Geschäftsführer Thomas Uhlig am Sonntag mit sofortiger Wirkung alle Ämter nieder. Er trage in seiner Funktion als kaufmännischer Geschäftsführer und Veranstaltungsleiter die Verantwortung für die Spieltage des CFC und dessen Begleiterscheinungen, erklärte der 46-Jährige.

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