Chemnitzer Unternehmer Andreas von Bismarck gestorben

Chemnitz (dpa/sn) - Der Chemnitzer Unternehmer Andreas von Bismarck ist tot. Der 40-Jährige starb am vergangenen Donnerstag unerwartet, wie seine Firma Terrot GmbH am Montag mitteilte. Von Bismarck hatte die Maschinenbaufirma seit 2008 als Geschäftsführer geleitet und war auch Gesellschafter. Bekannt wurde er nicht zuletzt durch sein gesellschaftliches Engagement. 2016 wurde auf seine Initiative hin der Verein «Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen» gegründet.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) zeigte sich erschüttert: «Die Nachricht vom Tod von Andreas von Bismarck hat mich persönlich tief getroffen.» Er habe von Bismarck nicht nur als engagierten Unternehmer und Geschäftsführer kennengelernt, der für seine Mitarbeiter und seine Firma lebte und sich mit aller Kraft einsetzte. «Ich habe ihn als überzeugten Demokraten geschätzt, der sich ehrenamtlich als Vorstand und als Gründungsmitglied im Verein "Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen" beispielhaft für ein freundlicheres, toleranteres und sozialeres Sachsen engagierte.»

Von Bismarck hinterlässt seine Frau und zwei Töchter. Die Bestattung werde in kleinem Familienkreis in Berlin stattfinden, hieß es. In Chemnitz soll es eine Gedenkfeier geben.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...