Corona: Hohe Impfquote liefert ein Stück Hoffnung auf Normalität

Pflegeheimbewohner und Angehörige wünschen sich zum Start der Impfung gegen Covid-19, dass durch eine hohe Teilnahme wieder Besuche ohne Trennscheibe möglich werden.

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88 Kommentare
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  • 2
    1
    mops0106
    30.12.2020

    @himpel: Ähnlich äußerte sich der Entwickler des Biontech Impfstoffes bei einem Live Interview im ARD am 21.12.
    Demnach müssen alle Maßnahmen erstmal genauso weiterlaufen, ein Rückgang der Infiziertenzahlen durch die Impfungen sei erst im Frühjahr zu erwarten."

    Im Frühjahr würden die Zahlen unabhängig von einer Impfung zurückgehen. Das ist üblich bei Viren dieser Art.

  • 4
    1
    Malleo
    29.12.2020

    Dazu braucht man Impfstoff, den man nicht auskömmlich hat- siehe FOCUS und Kommentar von Fleischhauer.

  • 7
    0
    himpel
    29.12.2020

    Ich finde diese Aussagen anhand des aktuellen Wissensstandes über die Impfwirkung mehr als problematisch.

    Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, Vorsitzende des nationalen Impfgremiums und Professorin für Vakzinologie, an der Medizinischen Universität Wien erklärte in einem Interview, was eine Impfung gegen das Coronavirus konkret bedeutet.

    Der volle Impfschutz schützt geimpfte Personen vor einem schweren Verlauf einer eventuellen Corona-Erkrankung. Allerdings schützt eine Impfung nicht generell vor einer Infektion. Demnach könnten Geimpfte zwar selbst nicht (schwer) erkranken, aber das Virus dennoch zumindest kurzfristig im Körper tragen und weitergeben.

    Ähnlich äußerte sich der Entwickler des Biontech Impfstoffes bei einem Live Interview im ARD am 21.12.
    Demnach müssen alle Maßnahmen erstmal genauso weiterlaufen, ein Rückgang der Infiziertenzahlen durch die Impfungen sei erst im Frühjahr zu erwarten.

  • 8
    9
    RingsOfSaturn
    28.12.2020

    "Theorie 1: Das Virus ist gar nicht so ansteckend wie gedacht. Theorie 2: Die meisten sind bereits von früher her herdenimmun, weil uns Coronaviren schon lange begleiten."

    Bitte nicht schon wieder...

  • 7
    3
    Malleo
    28.12.2020

    Die mediale Aufbereitung für den Impfstart, der auch von unfachmännischen Handeln der eingewiesenen Personen begleitet wird, erinnert mich mit der astronomischen Nähe von Jupiter und Saturn an den Stern von Bethlehem.
    So als ob damit die Normalität ad hoc einkehrt.
    Aber, wer definiert Normalität und setzt die Einschränkungen der Individualrechte ins Verhältnis zum Recht auf körperliche Unversehrtheit?
    Noch schlimmer ist es, wenn diese erlittenen "Einschränkungen" der Spaßgesellschaft mit jenen Herausforderungen verglichen werden, die unsere Großeltern oder Eltern hinnehmen mussten als WH II tobte!
    Klar, für ein paar Partygäste bricht die Welt zusammen, wenn über eine Zeit kein Glühwein mehr ausgeschenkt wird.
    Als ob keine anderen Herausforderungen auf die Spezis Mensch warten.....und das, ob wir wollen oder nicht.

  • 18
    12
    censor
    28.12.2020

    @Auriga Wenn bundesweit nach fast einem Jahr Corona erst 2% eine Covid-Infektion hinter sich haben, sollte man schon nachdenken, warum es nicht mehr sind. Theorie 1: Das Virus ist gar nicht so ansteckend wie gedacht. Theorie 2: Die meisten sind bereits von früher her herdenimmun, weil uns Coronaviren schon lange begleiten. Beide würde eine Impfung für die Mehrheit der Bevölkerung erübrigen.

    Dass in Kliniken und Pflegeheimen naturgemäß Infektionen sich mehr häufen als in der "draußen", sollte logisch sein, konzentrieren sich doch an diesen Orten zwei Risikofaktoren besonders: Erreger und geschwächte Personen. Und deshalb sollte man auch nur dort impfen (mit einem tauglichen, gut erprobten Serum)

    Für mich sind die Zahlen jedenfalls nicht außergewöhnlich gegenüber anderen Jahren. Nur die Berichterstattung ist "anders."

  • 18
    5
    Auriga
    28.12.2020

    "Aktuell haben rund 18 Prozent der Mitarbeiter des Klinikums schon eine Covid-Infektion hinter sich." !! Zum Vergleich der Bundesdurchschnitt liegt bei 2%.
    Die Zahlen sollten zum Nachdenken anregen.

  • 24
    21
    Echo1
    28.12.2020

    Am Ende muss man das doch alles glauben. Bei dieser Werbung. Bei diesen fröhlichen Menschen in froher Erwartung der Erlösung durch die Spritze. Wir erwarten ein Geschenk. Wurde gesagt.
    Überall das Lächeln, die Freude über die wirksam werdenden Impfbrigaden.
    Mir ein wenig zu viel Reklame.