Corona-Impfungen in Sachsens Impfzentren künftig ohne Termin möglich

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Das Angebot gilt ab Freitag zunächst für Astrazeneca, wenige Tage später auch für Biontech und Moderna.

Dresden.

Sachsen geht in die Offensive: Ab Freitag öffnen die Impfzentren auch ohne vorherige Terminbuchung. Der Landeschef des Deutschen Roten Kreuzes, Rüdiger Unger, kündigte am Dienstag an, dass überall außer in Grimma ab Freitag, 14 Uhr, zunächst täglich AstraZeneca verimpft werden kann. Ab Mitte nächster Woche solle es dann auch möglich sein, die Impfstoffe von Moderna oder Biontech ohne Termin zu erhalten.

Nach Angaben von Sozialministerin Petra Köpping (SPD) sind aktuell 17.000 Termine verfügbar. Im Kampf gegen die Deltavariante - auf die es in Sachsen bisher 63 Hin- oder Nachweise gebe - sei die vollständige Impfung sehr wichtig. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege im Freistaat derzeit bei 3,0 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner, wobei die Spanne von 0,4 (Vogtland) bis 6,8 (Dresden) reiche. Dennoch könne die Situation "schnell kippen", dagegen helfe nur "Impfen, Impfen, Impfen", sagte Köpping.

Für Sachsen weist die Statistik bisher 47,8 Prozent erstgeimpfte und 34,8 Prozent vollständig geimpfte Menschen aus. Zur Herdenimmunität seien 80 Prozent nötig, manche Wissenschaftler sprächen bereits von 85 Prozent. Das Angebot, ohne Termin zu kommen, richtet sich nach Angaben der Ministerin ausdrücklich auch an jene, die ihren zweiten Termin verfallen ließen.

Neu auf freiepresse.de
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.