Corona in Sachsen: Inzidenz in 160 Orten über 100

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In einer Kommune in Sachsen liegt der Inzidenzwert mit Stand Donnerstag im vierstelligen Bereich.

Dresden.

In Sachsen ist die Anzahl der Kommunen ohne neuen Corona-Fall in den vergangenen sieben Tagen leicht gestiegen. Das zeigen die Daten des Freistaates Sachsen. Demnach wiesen am Freitag 73 Orte eine sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz von 0 auf. Das sind 15 Kommunen mehr als am vergangenen Freitag. Dazu gehören beispielsweise Geyer und Lugau im Erzgebirgskreis, Altmittweida und Lichtenau in Mittelsachsen, Heinsdorfergrund und Limbach im Vogtlandkreis sowie Bernsdorf und Gersdorf im Landkreis Zwickau

In 36 Kommunen im Freistaat lag die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei unter 35. Dieser Wert gilt als wichtige Marke für weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig lag der Inzidenzwert, gemessen zwischen vergangenem Freitag und Donnerstag, in 159 Kommunen in Sachsen im dreistelligen Bereich. Die Gemeinde Arzberg in Nordsachsen war Stand Donnerstag die einzige sächsische Kommune mit einem vierstelligen Inzidenzwert (1117,6). Hohe Werte wiesen auch Orte im Vogtlandkreis auf, darunter Treuen (912,1), Elsterberg (636,9), Neustadt (625,7), Steinberg (619,8) und Lengenfeld (617,6). 

Die untenstehende Tabelle zeigt die Wocheninzidenz in Sachsens Kommunen. Sie lassen sich nach Höchst- und Tiefwerten sortieren. Die Daten basieren auf Angaben des Landes Sachsen. Zur besseren Übersicht in der Region klicken Sie in den betreffenden Landkreis oder nutzen Sie das Suchfeld. Mit einem Klick auf die betreffende Kommune erfahren Sie jetzt auch, wie sich Neuinfektionen und Inzidenz in den vergangenen Wochen im jeweiligen Ort entwickelt haben.

Zu berücksichtigen ist, dass die aktuellen Daten aus den Gemeinden kein 100 Prozent exaktes Lagebild liefern - unter anderem deshalb, weil sich Nachläufer-Meldungen darunter befinden. Ob eine vom Land bekanntgemachte Neuinfektion eine Nachmeldung ist oder nicht, geht aus den vom Freistaat bekanntgemachten Daten nicht hervor. Wichtig zudem: In Orten mit geringen Einwohnerzahlen kann es rechnerisch dazu kommen, dass der Inzidenzwert höher ist als die jeweilige Einwohnerzahl, weil die Anzahl der gemeldeten Fälle auf eine Vergleichsbasis von 100.000 Einwohnern hochgerechnet wurde. Zwar kann eine Gemeinde nicht mehr Corona-Fälle als Einwohner haben. Aber trotzdem zeigt der Inzidenzwert das Ausmaß des Infektionsgeschehens der vergangenen sieben Tage im jeweiligen Ort. (fp)

 

 

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