Corona in Sachsen: Inzidenz in 35 Orten über 500

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Immer weniger Kommunen verzeichnen keinerlei Neuinfektionen binnen einer Woche. Vier Gemeinden liegen dagegen bei einem Wert über 1000.

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1717 Kommentare
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  • 2
    2
    Lisa13
    08.04.2021

    Interessierte

    Bei ihren Zeilen kommt mir das K..... ich bin in Quarantäne, ja ich bin auch vom Gesundheitsamt kontrolliert worden ..und es gab auch Fangfragen ... gerade wir hier im Osten haben noch Gehorsam gelernt , das ging schon im Kindergarten...gab es bei mir zwar noch nicht auf dem Land ... los und das war gut so .

    Bautzemann
    Gut geschrieben ...mit den Studierenden....ich habe das in der Nachbarschaft...34 Jahre noch keinen Abschluss...das gefiel mir nicht , da habe ich es mal da probiert ..war auch nicht so ...die Trödel einfach so dahin

  • 5
    22
    Interessierte
    05.04.2021

    Welche Auflagen bekommen denn die gefundenen Infizierten und werden diese dann auch eingehalten und werden diese Leute ggf. auch regelmäßig kontrolliert oder gehen die trotzdem weiter unter die Leute und wer bestimmt denn , wann sie wieder unter diese Leute gehen können ?
    Ansehen tut man denen das ja` nicht , wenn sie nicht gerade totkrank im Bett liegen .
    Da müßte man ja´ auch einmal einen Arzt oder die Polizei vor den Häusern stehen sehen ...

  • 36
    0
    Bautzemann
    05.04.2021

    Das fehlende, gut ausgebildete Pflegepersonal im Medizin- und Altenpflegebereich ist eindeutig ein gesellschaftliches, politisches Problem. Es gab mal ein Land in Deutschland, da war die Bildung und Ausbildung vom Kindergarten bis zum Studienabschluss kostenfrei. Was man allerdings nicht konnte, war sich Jahrzehnte lang an der Uni herumzutreiben, ohne einen Abschluss zu machen. Da wurdest Du ruckzuck exmatrikuliert. Dass das Personal in einem kapitalisierten Gesundheitswesen der größte Kostenfaktor ist, leuchtet ein. Dem Bürger wurde Systemrelevanz ins Gehirn geimpft. So systemrelevant können die Pflegeberufe aber gar nicht sein, ist doch der Schrei nach Lohnerhöhung schon lange verhallt. Von Spahn war diesbezüglich nichts mehr zu hören, als der oberste Gesundheitshüter. Bei fehlenden 7000 Pflegemitarbeitern eine bedrohliche Situation. Sie erklärt die hektische Reaktionen der Regierenden wegen Überlastung der Krankenhäuser und des noch vorhandenen Pflegepersonals.

  • 29
    1
    Lisa13
    05.04.2021

    Ich denke , das fehlende an gut ausgebildeten Pflegepersonal im gesamten medizinischen Bereich liegt zu vielen % daran , das man es schon lange versäumt hat , das Schulgeld abzuschaffen . Wer möchte im Monat im Durchschnitt 150€ Schulgeld bezahlen wo andere Lehrlinge, zum Beispiel in der Industrie mit gut 1000€ Lehrlingsentgeld am Monatsende nach Hause gehen . Es interessiert keinen das zum Schulgeld noch Fahrgeld und Ähnliches dazu kommt. Die Prüfungen kosten extra noch Geld . Ich kenne Eltern , die mit den Kosten völlig überfordert sind ....

  • 14
    4
    acals
    04.04.2021

    ... also halten wir fest ... in der DDR wurden wir als Bausoldaten, und das mit Ausbildung am chem. Reaktor, im Krankenhaus, und das auf den ITS eingesetzt. Dafür verbürge ich mich persönlich. Nach übrigens 24 Tagen Arbeitszeit in der rollenden 3-Schicht-Bewegung gab es drei Tage Urlaub. Auch das aus 1. Hand; und das in Kenntnis das solche Arbeitsbedingungen nicht mal von den Fidschi-Inseln überliefert sind.

    Wir haben um jedes Leben gekämpft, Überstunden gemacht, Herzdruckmassage, Beatmung mit dem Blasebalk ... denn Personal war Mangelware ... und die Schwestern haben Leben gerettet. Das ich assistieren durfte, vergess ich meinen Lebtag nicht.

    Zivis sind niemals, und unter gar keinen Umständen auf die ITS gekommen ... diesen Leidensdruck hat nur die DDR nur Bausoldaten zugemutet und die BRD keinem einzigen Zivi.

    Den Genossen "Trägern" hab ich gerne geholfen, denn nachts um 2 Uhr mussten doe Leichen eh in die Seziererei geschoben werden, was an gruselig nicht zu toppen war.

  • 11
    10
    Hausmacher
    03.04.2021

    @Destiniy: Nein, das muss man nicht in Kauf nehmen.

    Man muss Risiken sachlich abwägen und durch sinnvolles Handeln und angemessene Vorsicht Notsituationen möglichst von vornherein vermeiden.

    Wenn es trotzdem zu einer Notsituation kommt, dann braucht man Profis: Menschen mit Expertise und mit langjähriger Erfahrung, die auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und die richtigen Entscheidungen treffen.

    Wir haben diese Menschen in Deutschland. Diese Menschen kämpfen seit über einem Jahr. Wir haben das Know How und wir haben die Technologie und das alles im internat. Vergleich auf einem hohen Niveau.

    Derzeit laufen wir aber sehenden Auges trotzdem in die Überlastung, die schon jetzt besiegelt ist und sich mit jedem Tag weiterer ineffektiver und unzureichender Maßnahmen verschärft. Wenn die Leute erst auf der ICU liegen, ist es zu spät. Ein großer Teil kommt dort schon jetzt nicht lebend raus. Und das mit qualifiziertem Personal und modernster Ausrüstung.

  • 13
    25
    Destiniy
    03.04.2021

    @hausmacher ich habe nicht geschrieben unausgebildetes Personal auf der intensiv Station einzusetzen sondern bei den 60% der Arbeiten die sie tun können wie damals die zivies. ÜberHaupt Personal ist meines Erachtens besser als triage. Also wenn es hart auf hart kommt würde ich lieber von einem freiwilligen als überhaupt nicht gepflegt werden. Und wo ist das problem klar passieren da mehr fehler aber das muss man in einer not Situationen halt in Kauf nehmen.

  • 27
    7
    Nofretete
    03.04.2021

    @piepsi05.....fraglich....ist dezent ausgedrückt.man könnte ja Mal diese Zahlen hinterfragen,aber wer macht das schon... Angst ist ein schlechter Ratgeber,aber wenn man nur die aktuellen Medien hört, da kann man schon tüchtig Angst bekommen....die ganzen Massnahmen sind sehr.....fraglich...

  • 40
    6
    Hausmacher
    03.04.2021

    @Destiniy: 4 Wochen Schnelleinweisung und "learning by doing" hat auf der Intensiv nichts verloren. Auch im normalen Pflegeberuf nicht. So Leute können vielleicht den Flur wischen oder die Bettlaken waschen, aber bitte nicht Menschen betreuen, deren Leben am seidenen Faden und einer Batterie medizinischer Geräte hängt. Diese Naivität ist wirklich unfassbar und eine Unverschämtheit den Pflegekräften gegenüber. Wenn man unausgebildetes Personal einsetzen muss, dann wird die Sterberate im Krankenhaus rasant steigen. Das dann noch mit größerem Durchsatz bedeutet schlicht, mehr Menschen sterben zu lassen. Vollkommen inakzeptabel in einem der reichsten Länder der Welt.

  • 14
    31
    Destiniy
    03.04.2021

    Ich sage mal wenn es der Zivi damals geschäft hat im Krankenhaus zu arbeiten kann das jeder. Ich vermute 4 Wochen schnell Einweisung und man Kan zumindest 60 Prozent aller Arbeiten eines Pfleger s erledigen. Dann muss die Arbeit halt so aufgeteilt werden das die erfahrenen Kollegen die schwierigen Fälle nehmen. Und einen für ausgebildeten pfleger sollte es doch möglich sein in 2 Wochen zu lernen wie ein beatmungsgerät funktioniert und bei welche. Fällen ich den Arzt rufe.

    In Deutschland hält man zu viel auf Ausbildungen anstatt learning bei doing zu praktizieren.

  • 12
    21
    tbaukhage
    03.04.2021

    @Mausi: Dann rechne doch bitte mal nach Deinen Vorstellungen folgendes reales Beispiel (Zahlen stammen vom 02.04.) durch:
    - Stadt Freiberg
    - Einwohner: 40.637
    - Anzahl der Neuinfektionen: 89

    Aktuell wird für Freiberg übrigens ein Inzidenzwert von 219 genannt.

  • 15
    25
    tbaukhage
    03.04.2021

    @Ernstel: Was ist am meiner Frage, mit wem Du AKTUELL die Krankenhäuser personell aufrüsten willst, so unverständlich?

    Dein Wehklagen über die Versäumnisse der vergangen Jahre mag zutreffen, ändert aber an der augenblicklichen Situation nichts, GARNICHTS.

    Also: Mit wem würdest Du aktuell die Krankenhäuser personell aufrüsten?

  • 37
    12
    ernstel1973
    03.04.2021

    @tbaukhage: Einige lesen tatsächlich erst seit 2020 Zeitung. Krankenhäuser machen seit nunmehr drei Jahrzehnten regelmäßig Schlagzeilen über Aufnahmestopps und Überlastung, streikendes Personal. Ich hatte 2014 das Vergnügen ein Großstadtkrankenhaus von innen zu sehen. Der Krankenwagenfahrer erhielt zuvor von Berliner Kliniken nur Absagen. Letztlich landeten wir in Potsdam. Was sich da abspielte, kannte ich bisher nur aus Kriegs- oder Cholerafilmen.

    Die Pflegeausbildung war bisher feudal und musste selbst bezahlt werden. Der Personalmangel war politisch in den 90ern so gewollt. Ausbaden musste es das verbliebene Personal unter Patriarchen, die cholerische und arrogante Charaktere mitbringen und sexuell belästigen. Dieses Arbeitsklima ließ viele in andere Branchen wechseln.

  • 33
    4
    Piepsi05
    03.04.2021

    Mausi42, die tatsächlichen Neuinfektionen stehen in den Übersichten der FP dabei.

    Natürlich ist die Berechnung der Wocheninzidenz bei kleinen Kommunen etwas fraglich, denn ein Infizierter mehr oder weniger hat eine ganz andere Auswirkungen.

  • 27
    32
    Mausi42
    03.04.2021

    Was mich ärgert ist die Tatsache daß man immer wieder pro 100 000 Einwohner rechnet!sorry aber das mag in Großstädten wie Dresden, München usw.funktionieren aber doch nicht in anderen Städten die lediglich 60 000 und noch weniger Einwohner haben.wenn man die tatsächlichen zahlen dieser "kleineren"Städten und Gemeinden ausrechnen würde,dann hätten diese zu 95% alle Werte unter 100bzw.sogar unter 50!bei uns sollen die Zahlen nämlich mit den ganzen umliegenden Gemeinden weit über 700!!liegen,aber in Wirklichkeit haben wir nicht Mal 50!!!.das weiß ich nämlich aus sicherer quelle.die Gesundheitsämter sollten also doch bitte Mal die richtigen Werte zeigen und nicht irgendwelche fantasien.frage mich nämlich schon lange wie es angeblich sein kann das eine so große Stadt wie Leipzig angeblich nur ich glaube um die 100 hat(oder weniger),aber ein Landkreis wie das Vogtland weit über ich glaube 400 hat?????es hat seit 6 Monaten alles zu aber die Zahlen steigen hier,wie kann das sein?

  • 24
    27
    tbaukhage
    02.04.2021

    @ernstel: Mit wem würdest Du denn aktuell die Krankehäuser personell aufrüsten? Eine "einfache" Schwesternausbildung dauert länger als zwei Jahre, Spezialausbildung, zB. Intensivmedizin, nicht eingerechnet.
    Hätteste gern einen ehemaligen Eisenbieger vom Bau als Seiteneinsteiger???

  • 38
    27
    ernstel1973
    02.04.2021

    Im Oktober l. J. hatten wir noch Inzidenzen von über 600 und alles auf.

    Die Krankenhäuser personell aufzurüsten und das Personal nicht das fünfte Mal symptomlos in Quarantäne zu schicken, wäre vielleicht auch ein Ansatz.