Corona-Krise: Erste Klinik in Sachsen wendet Triage an und wählt Notfallpatienten aus

Ein kleines Team entscheide kurzfristig, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht. Als Grundlage dienen Entscheidungshilfen der Verbände für Notfall- und Intensivmedizin.

Corona-Krise: Erste Klinik in Sachsen wendet Triage an und wählt Notfallpatienten aus
Corona-Krise: Erste Klinik in Sachsen wendet Triage an und wählt Notfallpatienten aus

Zittau/Dresden. Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) hat bestürzt auf die Aussage eines Arztes reagiert, dass in einem Zittauer Klinikum wegen der hohen Coronzahlen die sogenannte Triage angewandt wird. Sie könne den Fall nicht bestätigen, sagte Köpping am Rande der Landtagsdebatte. Die "schwerwiegende" Einlassung sei aber ein "Weckruf" und "Warnruf". Sie verstehe es so, dass die Verantwortlichen sagen wollten, "wir wissen bald nicht mehr, wie wir die Patienten versorgen sollen".

Mathias Mengel, Ärztlicher Direktor des Klinikum Oberlausitzer Bergland in Zittau, hatte am Dienstagabend in einem Onlineforum gesagt, dass in seinem Haus das Verfahren angewendet werde. Zuerst hatte der Deutschlandfunk-Reporter Alexander Moritz darüber bei Twitter berichtet. Bei der Triage handelt es sich um ein medizinisches Auswahlverfahren, bei dem entschieden wird, welche Patienten Hilfe bekommen und welche nicht.

"Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht", bestätigte Mengel später dem Portal t-online.de. Mengel sagte, ein kleines Team entscheide kurzfristig.

"Angesichts der Zahlen, die wir hier seit Wochen haben, musste es jedem klar sein, dass es irgendwann dazu kommt", sagte Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker der "Freien Presse". "Ich bin nur überrascht, dass es dann jetzt so öffentlich wird."

Mittlerweile hat das Klinikum Oberlausitzer Bergland in laut dpa bestätigt, dass die Corona-Lage dort kritisch ist. Die Intensivmedizin im Klinikum Oberlausitzer Bergland stoße "an die Grenzen des Leistbaren", teilte der Träger, das Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz, am Mittwoch mit. Die Kapazität der beiden eigens eingerichteten Corona-Infektionsstationen von insgesamt 100 Betten in den beiden Standorten des Klinikums könne nicht ausgeschöpft werden, weil Personal fehle.

Allerdings betonte die Einrichtung, dass alle Patienten, die in die beiden Krankenhäuser kommen, «die bestmögliche Therapie» erhielten. Sollten die Corona-Stationen keine Patienten mehr aufnehmen können, würden die Erkrankten in die umliegenden Krankenhäuser geflogen. Sollte das auch nicht mehr möglich sein, verschärfe sich die ohnehin angespannte Situation deutlich.

"Dass wir eine sehr schwierige Lage in Sachsen haben, sagen wir nicht erst seit heute", sagte Sozialministerin Köpping mit Blick auf die Coronasituation im Freistaat. Sie betonte aber, dass das System der Patientenverteilung greife. Die Abstimmung funktioniere "sehr gut". Sie verneinte, dass Patienten allein aus Altersgründen nicht verlegt würden. Selbstverständlich sei man mit anderen Regionen in Kontakt, um Patienten in anderen Bundesländern versorgen zu können. "Da gibt es Angebote, und wir würden das gerne nutzen, wenn es notwendig ist." (kok/dpa)

Die Triage-Regeln der sieben deutschen Berufsverbände der Intensivmediziner

Sieben deutsche Verbände für Notfall- und Intensivmedizin haben schon im März Entscheidungshilfen dazu herausgegeben, welche Patienten bei einer auch in Deutschland zu erwartenden Überlastung des Gesundheitssystems intensivmedizinisch zu behandeln sind und welche nicht. Im Nachhall der katastrophalen Situation in Italien mit psychisch überlasteten Ärzten in Kliniken und Bildern von Leichen transportierenden LKW-Konvois wollten die Berufsverbände Ärzten in Deutschland mit ihrem Papier die Entscheidung darüber erleichtern, wen man weiter am Leben zu erhalten versucht und wen man sterben lässt, wenn Beatmungsplätze oder andere Ressourcen knapp werden.

Nach dem Stand der Erkenntnisse zur Ausbreitung der Covid-19-Pandemie war den Verbänden zu Folge bereits im Frühjahr "wahrscheinlich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen". Das schrieben die Verbände in ihrem elfseitigen Papier. Deshalb bedürfe es "klinisch-ethischer Empfehlungen". Entscheidungen könnten nicht mehr wie unter normalen Umständen allein "patientenzentriert" erfolgen. Die Notlage zwinge zu einer Priorisierung.

Im Fall der drohenden Ressourcenknappheit soll nach den Empfehlungen der Mediziner-Verbände eine Intensivtherapie in Deutschland unter folgenden Voraussetzungen nicht mehr stattfinden: Wenn bei einem Patienten entweder "der Sterbeprozess unaufhaltsam begonnen hat", wenn die Therapie als "medizinisch aussichtslos" eingeschätzt wird oder wenn das Überleben des Patienten "an dauerhaften Aufenthalt auf der Intensivstation gebunden" wäre, was Ressourcen zur Behandlung mehrerer anderer Patienten binden würde. Wer eine Intensivtherapie ablehnt, wird auch nicht intensivmedizinisch behandelt. Die zu erwartende Situation stelle "enorme emotionale und moralische Herausforderungen für das Behandlungsteam" dar. Wenn nicht mehr alle kritisch erkrankten Patienten auf die Intensivstation aufgenommen werden können, müsse analog jener Sortierung verfahren werden, die in der Katastrophenmedizin gelte.

"Ein solches Vorgehen kann die beteiligten Teams entlasten und das Vertrauen der Bevölkerung in das Krisenmanagement in den Krankenhäusern stärken", heißt es im Papier der Mediziner. Die Priorisierung folge allein der Pflicht, mit begrenzten Ressourcen möglichst vielen Patienten zu helfen. Priorisierung sei in dem Fall unausweichlich. Und sie solle sich allein an einem Kriterium orientieren: "der klinischen Erfolgsaussicht". Die Einschätzung dieser Erfolgsaussicht muss für jeden Patienten dokumentiert werden. Allein aufgrund des Alters oder sozialer Kriterien ist eine Priorisierung wegen des Gleichheitsgrundsatzes nicht zulässig. (eu)

Unterstützungsangebote für Mitarbeitender

Triage-Entscheidungen sind für beteiligte Mitarbeitender eine große Herausforderung und Belastung. Unterstützung für den Entscheidungsprozess und die Kommunikation der Entscheidung sowie Handreichungen zur psychosozialen Unterstützung finden sich unter:

Klinisch-ethische Unterstützungsangebote: Zur Rolle von Ethikkomitees und vergleichbaren Gremien im Kontext von Priorisierungsentscheidungen wird auf das Diskussionspapier der AEM verwiesen 

Kommunikation: eine zentrale Kommunikationsstrategie für Patienten und Angehörige für Krankenhäuser für den Krisenfall 

Psychosoziale Unterstützung: Zur psychosozialen Unterstützung der Mitarbeitenden sowie der Patienten und ihren Zugehörigen sind Empfehlungen von der DIVI und der DGP erstellt worden

Archivbeitrag: Leben oder sterben lassen? [FP+]

Mehr als 150 weitere Corona-Tote in Sachsen gemeldet

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45Kommentare
👍5👎4 mops0106 18.12.2020 Aus dem Artikel im Ärzteblatt ist auch wieder ersichtlich, dass Menschen über 80 (die häufig multimorbide sind) am schwersten von CO19 betroffen sind (Schwere der Erkrankung und Todesfälle). Viele dieser Menschen müssen in Heimen leben oder werden im häuslichen Bereich gepflegt. Man hat es politisch seit einem dreiviertel Jahr nicht hinbekommen, diese Risikogruppe zu schützen. Es stehen immer noch nicht genügend Schutzmittel zur Verfügung. Von regelmäßigen Tests der Pflegekräfte und von den Bedingungen, die durch Pflegekäftemangel in den Heimen "allgemein" herrschen, ganz zu schweigen. Hier muss angesetzt werden. Die Impfung ist wohlwollend gesagt nicht das Allheilmittel. Ich möchte nicht in der Haut meines Mannes stecken, der für einen dementen Verwandten entscheiden muss. Hoffentlich werden die Angehörigen überhaupt gefragt? @Klapa: Richtig. Der Anteil der über 80-Jährigen ist auch nennenswert gestiegen. Sachsen hat den größten Anteil mit 6,8%; Bundesdurchschnitt 6,8%.
👍3👎4 mops0106 18.12.2020 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119401/Staendige-Impfkommission-veroeffentlicht-Empfehlungen-zur-COVID-19-Impfung

„Der alles entscheidende Risikofaktor für eine schwere COVID-19-Erkrankung ist das hohe Alter“, erläu­terte Thomas Mertens, Vorsitzender der beim Robert-Koch-Institut (RKI) angesiedelten STIKO. Modell­rechnungen würden zeigen, dass durch die Impfung dann die meisten schweren Erkrankungen und To­desfälle verhindert werden, wenn die Impfung zuerst Menschen ab 80 Jahren angeboten wird. Gerade in Alten- und Pflegeheimen beobachte man viele Ausbrüche und Todesfälle. Durch eine zielge­richtete Impfung dieser beiden Personengruppen – Menschen über 80 Jahre und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen – könnten auch die meisten Krankenhauseinweisungen verhindert und Kranken­häuser spürbar entlastet werden, so Mertens...."
👍4👎4 klapa 18.12.2020 Man kann hier m. M. n. nur vermuten, tbaukhage, dass die beiden unterschiedlichen Institutionen bei gleicher Rohdatenlage auf Grund ihrer unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Funktionen zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen, wobei das statist. Bundesamt, wie LMU sagt, immer etwa vier Wochen hinterher ist. Also beide Einschätzungen vom 11.12. eigentlich in ihrer Aussage eigentlich nicht vergleichbar sind.

Mir sind im Moment fundierte Aussagen, die eine Übersterblichkeit für ganz D negieren, lieber als andere. Wobei sich sicher bei bestimmten Regionen, wie z. B. Sachsen, immer eine Über-.St. zeitweise und solange das Jahr nicht abgeschlossen ist, herausrechnen lässt wie in anderen Regionen eine Unt.-St. - eben ein statistischer Wert.

Auch nur eine Vermutung – aber die Übersterblichkeit in den Risikogruppen wird in Sachsen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter zunehmen.

Sachsen ist leider ein überaltertes Land
👍6👎5 mops0106 17.12.2020 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1145461.gesundheitspolitik-fehlanreize-mit-system.html

"So betonte der Präsident des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten und Ärztlicher Direktor am Klinikum Ludwigsburg,... »Ohne eine klare Verordnung der Regierung und ohne finanzielle Anreize wird es wahrscheinlich nicht gehen, denn eine Klinik, die keine Covid-Patienten aufnimmt und den Normalbetrieb zu hundert Prozent weiter macht, steht natürlich auch finanziell besser....
Andere Folgen des DRG-Systems konnte man während der ersten Pandemiephase beobachten: Private Großkliniken erwogen, Kurzarbeit anzumelden, weil via Infektionsschutzgesetz aufgefordert wurden, Betten für Covid-Kranke vorzuhalten, was Einnahmeeinbrüche bei lukrativen Spezialangeboten erwartet ließ. Und so arbeitet das Personal in Maximalversorgungskrankenhäusern und Unikliniken am Limit, während Private ganz legal die Pandemieerfordernisse ihren Gewinnerwartungen anpassen können...."

Lesenswerter Artikel.
👍6👎4 Schützenfrau 17.12.2020 Da darf man nicht vergessen , daß es im Frühjahr laut RKI sogar eine ,,Untersterblichkeit ,, gab . Irgendwann holt die Natur sich ihr Recht .
👍7👎0 Lola 17.12.2020 @KTreppil,
Sie haben voll und ganz recht.
Ich könnte an dieser Stelle auch miese Beispiele über Demenzkranke und bei Geistig Behinderte bringen. Genau so habens Patienten im System schwer. Wo dem Chirurgen XYZ-Facharztrichtung die klinische Diagnostik vor OP viel Geld ausgeben muss.

Triage erfolgt schon manchmal indirekt, stillschweigend aus kostengründen.
👍8👎9 tbaukhage 17.12.2020 @klapa: Das liest sich in der Meldung des Statistischen Bundesamts vom 11.12.2020/16:05 aber irgendwie anders:
"Übersterblichkeit im November erkennbar
In der zweiten Novemberwoche sind rund acht Prozent mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Besonders betroffen von der Übersterblichkeit ist Sachsen."
👍7👎2 Haju 17.12.2020 @nnamhelyor
Also gleich den ganzen Artikel herauszunehmen, würde ich persönlich mindestens nahe an Geschichtskorrektur finden.
"Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht"//
Das will ich doch hoffen, daß ständig darüber entschieden wird, so daß nicht alle Intensivpatienten auch automatisch beatmet werden (müssen). Wenn dann der Transportfähige (kurzzeitig) keinen Sauerstoff bekommt, aber der vor Ort bleibende Nichttransportfähige, da kann man in der Streßsituation schon mal etwas durcheinander werfen. Ärzte (z.B. Unfall-Chirurgen) sind ja auch nicht total abgestumpft und sterben, wie es schon lange heißt, deshalb oft früher als ihre Patienten.
Auch das: "war ein Hilferuf" akzeptiere ich deshalb - da gibt es Schlimmeres, z.B.: "Gewalt ist immer auch ein Hilferuf" (Claudia Roth bei Maischberger, Talk-Show; ARD, 5. Oktober 2004).
👍8👎6 SimpleMan 17.12.2020 @klapa Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer ... viele anderen Untersuchungen gehen von einer Übersterblichkeit von 8 % aus, für Sachsen werden sogar bis zu 27 % (41. Kalenderwoche) genannt.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/zunahme-vor-allem-in-sachsen-uebersterblichkeit-in-deutschland-um-acht-prozent-gestiegen/26710612.html
👍6👎5 klapa 17.12.2020 Alle über 80 fallen durch den Rost.’ – Hubert Messner bei Lanz. Der Mann ist Arzt und muss es wissen.

Die Frage ist, ob das zitierte Krankenhaus wirklich das erste war, das nach der Triage arbeitet, also andere bisher geschwiegen haben, - auch wenn in der Zwischenzeit dementiert wurde, - um keinen Protest in der Öffentlichkeit hervorzurufen, weil die Triage das ethische Prinzip der Ärzte und ihren Eid auf den Kopf stellt?
👍7👎9 klapa 17.12.2020 Genau diesen ‚zusätzlichen Toten’ widerspricht der Bericht der LMU-WissenschaftlerInnen mit Stand 11.12.. Das erschließt sich dem, der ihn gelesen hat.

Es gäbe keine ausgeprägte Übersterblichkeit im Moment. Sollte das nicht eigentlich ein kleiner Lichtblick sein?

Im Übrigen ist jeder Tote einer zuviel, ob an Corona gestorben oder einer anderen Todesursache.
👍8👎7 Haju 17.12.2020 @pcomment
Ich wollte Ihrer Gurke, die Sie für Ihren Weihnachtsbaum ausgewählt haben, in dieser schweren Zeit nicht zu nahe treten!
👍6👎4 Hinterfragt 17.12.2020 Man muss sich wundern, dass man die Überschrift noch immer nicht aberichtigt hat, bei anderen Themen macht man das doch auch ...

Und dann wundert man sich über L...esse...
👍7👎8 pcomment 17.12.2020 @Haju: Juristisch ist ein Geschwafel von der Gurkenkrümmung im Zusammenhang mit diesem Thema vermutlich nicht anfechtbar. Moralisch finde ich es persönlich mindestens nahe an menschenverachtend.
👍15👎6 KTreppil 16.12.2020 Triage, wann fängt das an? Wenn das Krankenhaus in der Nähe dicht gemacht wurde, weil unrentabel und man nun im Notfall viel weiter gefahren werden muss? Schneeberg u.a. Beispiele gibts genug.Das kann auch im Falle eines Schlaganfalls/Herzinfarkt das Todesurteil sein. Nicht nur für Corona Patienten, aber in dem Fall nur erzeugt es die nötige Aufmerksamkeit.Diese Äußerung zeigt, man kann mit dem Begriff Triage riesig Angst und Panik verursachen. Hätte man auf diese Weise nicht eher auch auf das kaputt sparen, Schließen und nur auf Gewinn ausgerichtete Arbeit von Krankenhäusern aufmerksam machen können? Es muss hoffentlich nicht zur Triage kommen, teilweise sind Krankenhäuser nicht mehr weit entfernt. Mit blinder Panikmache und Aktionismus kann man es leider nicht verhindern.
👍4👎3 Lola 16.12.2020 @nnamhelyor,
danke für deine Mitteilung vor ca. 2 Stunden.
Denn das habe zwar nicht mitbekommen, gehört aber auch zum Thema.
👍6👎4 harzruessler1911 16.12.2020 Weil die Klinik Träger es nicht so sieht. Mit der lapidaren Aussage denen sei solch ein Fall nicht bekannt, sehr wahrscheinliche wirtschaftliche Gründe, soll der Artikel weg?

Wenn Mathias Mengel, Ärztlicher Direktor das Team diese Aussage:

zitire: "" Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht", bestätigte Mengel später dem Portal t-online.de. Mengel sagte, ein kleines Team entscheide kurzfristig.""

eidesstattlich abgeben würde. ?
Ist ein Patient so weit, dass er beatmet werden muss oder sollte, geht man doch bei dieser Erkrankung aus, dass Sie sich zum tödlichen Ausgang ohne diese Maßnahmen hinbewegt.

Muss ich entscheiden, welchem Patienten ich die Behandlung nun zukommen lasse, ist dies nichts anderes wie Triage. Soll man es lieber russisch Roulette nennen? Mit Glück stirbt uns der andere ja nicht weg - was für Glück, dann brauchen wir im nachhinein nicht Triage nennen.
👍11👎16 tbaukhage 16.12.2020 @klapa: Du solltest zuerst richtig lesen - ich schrieb "CORONA-Tote".

Im übrigen finde ich Dein Gleichsetzen der ZUSÄTZLICHEN Corona-Toten mit den "normalen" Toten/Tag - wie sag ich's jetzt zurückhaltend... WIDERLICH!
👍24👎13 nnamhelyor 16.12.2020 Warum ist dieser Artikel so immernoch online? Es gibt bereits Stellungnahmen der Klinikleitung, von Frau Köpping sowie des zuständigen Landrat! Die beschriebenen Maßnahmen müssen und mussten noch nicht angewandt werden. Aussagen des zitierten Arztes waren demnach nah an Panikmache und werden als "Hilferuf" gewertet. Die ursprüngliche Quelle der Mitteilung war der Tweet eines Reporters.
👍1👎27 Ich1966 16.12.2020 zu LiLaLoLa@

also das die welche mit dem Corona
Virus sympatisieren oder gar ihn ver
leugen sich bei den aufgelaufenen
Kosten beteiligen und bei der Behan
dlung hinten sich anstellen ist mein Vorschlag

Die Ligth Form also von keine Behan dlung...


Ich China wird das ganz klar gehand
habt die haben dort ein

Sozialkredit-System das ist ist ein online betriebenes Rating- „Social Scoring“-System.

Wer denkt er muss sich aufführen
wie eine Sau der fliegt nicht in den
Urlaub sondern hebt eben Gäber aus.


Bei uns sind jedoch die guten und
du bist eine gute ich bin ein guter
die Dummen;aber nicht mehr lange.
👍14👎21 Lola 16.12.2020 Mich wundert, dass so genannte "Kleeblatt-system" was mit dem DIVI festgelegt wurde nicht funktioniert.

Hoffentlich erfahren wenigstens der Patient und die Angehörigen, dass ein Triage stattfindet. Nicht, dass die Triage todgeschwiegen wird. Desweiteren sollte ein Abschiedstelefonat eben Palliativmedizin eingeräumt werden.

Demonstranten und Richter die Demonstrationen genehmigt haben sollten jedenfalls keine Coronabehandlung erhalten!!
👍9👎21 Haju 16.12.2020 Ähm, ich meinte natürlich den Gurkenkrümmungsgrenzradius, der nicht unterschritten werden darf - sehr aufmerksame Mitleser hier!
Eigentlich kann man gar nicht anders vorgehen, wie ich es beschrieb, wenn die Infektionsraten z.T. gewaltig variieren.
@Maresch
Kein Problem - man muß nur das Verbot von Zwangsarbeit aufheben! Und dann wären - wie geplant - sogar auch schon einige Reiche dabei, die endlich sinnvoller Arbeit zugeführt werden!
Es kann übrigens passieren, daß alle Jahre wieder zur gewöhnlichen Zeit von Atemwegserkrankungen die Zahlen von 35/50 (jetzt 179,8) bei Covid19 trotz Impfungen erreicht werden: die Masken schützen zu 45%, wie man jetzt festgestellt hat und zwar durch Vergleich mit der frühzeitigen Maskenpflichtstadt Jena über einen nicht näher genannten Zeitraum. Wird der Zeitraum entsprechend verlängert, helfen sie dem Einzelnen im Ergebnis kaum noch, aber die Intensivbetten werden nicht ausgelastet. Dasselbe dann womöglich bei nur 50%iger Impfung.
👍21👎21 ralf66 16.12.2020 Das Virus ist ungerecht es schädigt vor allem Ältere, Schwache und Menschen mit Vorerkrankungen wenn es die gesamte Bevölkerung treffen würde vom Säugling bis zum Greis und das mit schwerem Verlauf wenn nicht auf den Friedhöfen die alten Säcke stehen würden sondern die 15-30 jährigen und müssten ihre gleichaltrigen Freunde zu Grabe tragen und das in erheblicher Anzahl dann gäbe es keine Querdenkerdemos sondern Demos zur Einhaltung und Umsetzung der Coronaschutzmaßnahmen, die würden sich freiwillig verkriechen und alle Schutzmaßnahmen akzeptieren. Wie hier welche auf die Idee kommen der Politik die Alleinschuld an dem jetzigen Zustand zu geben ist unerklärlich, die Politik hat immer warnend versucht mit Lockerungen und weniger Maßnahmen die Sache in den Griff zu bekommen es wurde ja genug gemeckert. Dieser jetzige Zustand ist alleine den Verweigeren, den Anzweiflern, den Querdenkern, den Coronaleugnern, allen die gerade das Gegenteil machen wie vorgeschrieben zu verdanken.
👍21👎17 Inke 16.12.2020 @Chichi...Wahrscheinlich hat er da auch noch nicht geahnt, dass sich ein erheblicher Teil unserer Gesellschaft einen Kehrricht um die Ratschläge der Experten und die einfachsten Prinzipien zum Infektionsschutz kümmert. Wenn Demokratie aber dahingehend ausufert, dass Demagogen mit ihrer "Meinung" ungehindert ganzen Bevölkerungsgruppen eine Gehirnwäsche verpassen können, kann das eigentlich nur gründlich schiefgehen. Schöne neue Zeit!
👍27👎31 chichi 16.12.2020 „Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich Ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch mal passieren. Wir werden nicht noch mal Besuchsverbote brauchen in den Pflegeeinrichtungen.“ Jens Spahn, 01.09.2020, Gesundheitsminister

"Stand heute kann das Gesundheitswesen mit dem erhöhten Infektionsgeschehen sehr gut umgehen." Jens Spahn, 21.09.2020, Gesundheitsminister
👍62👎22 Maresch 16.12.2020 Vielleicht könnten ein paar "Querdenker" in den Krankenhäusern aushelfen. Nach deren "Expertenmeinung" kann Ihnen das Virus ja nichts anhaben, weil es entweder nicht existiert oder völlig ungefährlich ist.
👍5👎20 Haju 16.12.2020 @BuboBubo
Der Bund könnte Gesetze für Bundesländer ab 100 (von Sachsen am 28.10. erreicht) und ab 200 (Sachsen: 17.11.) beschließen. Diese Trizonen-Struktur sollte von jedem beherrschbar sein und nicht unnötige wirtschaftliche Schäden herbeiführen - und zwar bei (noch) geringer betroffenen Bundesländern, denen damit aber hinsichtlich von Gefährdungen auch schon geholfen wäre. Und der Blick sollte dabei auch über Staatsgrenzen hinausgehen.
Es sollten dann die Bundsländer sein, die darüber hinausgehende SCHÄRFERE Maßnahmen beschließen können - bis hin zu kuriosen Gesetzen der Landkreise und Kommunen; kleine Auswahl von Anregungen hier:
https://www.reisewut.com/kuriose-und-lustige-gesetze-in-den-usa/
Übrigens: den maximalen Gurkenkrümmungsradius von Brüssel auch für Oberammergau gab's hier schon mal...
In dieser Richtung laufen sinnvolle Abstufungen und manche wollen eben gar keine (aber flächendeckende Härte schon bei 5132: 832*7 = 43,2 geschätzte mittlere Wocheninzidenz?!)
👍22👎45 klapa 16.12.2020 Alle 90 Sek. ein Toter in D?

Nicht ganz richtig, weil in jeder Minute tagtäglich ein Mensch in unserem Land stirbt, wenn man die statistische Zahl 2700 zugrunde lebt - aller 32 Sek.. Traurig, aber wahr.

Da der Bericht der LMU München vom 11.12. im Moment keine ausgeprägte Übersterblichkeit festellen kann

- https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf

- gehen also die vom RKI veröffentlichten Todeszahlen vorläufig in die durchschnittliche Sterblichkeit ein.

Ob das in Zukunft so bleibt, kann natürlich im Moment niemand sagen.
👍58👎11 neuhier 16.12.2020 @BuboBubo: Sie können sich aber sicher auch vorstellen, wie die Kanzlerin auch hier im Forum von sehr vielen zerissen worden wäre, hätte sie damals ein Machtwort gesprochen und sich durchgesetzt! Aber die Wirtschaft! Aber die Kinder! Aber die Gaststätten! Wers soll das bezahlen!

Sicher hätte das viele Tote erspart. Aber Tote, die es nicht gibt, sieht eben auch keiner und daher nicht die Notwendigkeit der Prävention. Jetzt ist es für vieles zu spät, weil die Pandemie eine eigene Dynamik entwickelt hat und ab einem bestimmten Punkt eben auch ganz schlecht wieder einzudämmen ist.
👍60👎19 pcomment 16.12.2020 @klapa: Sie und viele andere Foristen sind es doch, die gegen die Maßnahmen ständig wettern und nach Eigenverantwortung schreien. Und nun wollen Sie die Schuld der Politik in die Schuhe schieben. Das ist etwas schräg.

Ich möchte Ihnen nicht unterstellen, dass Sie sich nicht angepasst verhalten. Man muss aber einfach einmal festhalten, dass sich ganz viele ohne entsprechenden Druck von außen einen Dreck um das Wohlergehen der anderen in Bezug auf Corona scheren. Da muss man sich nur umschauen. So blind können Sie nicht sein, dass Sie das nicht sehen.
Es ist in erster Linie die Verantwortung eines jeden Einzelnen, sich entsprechend rücksichtsvoll zu verhalten.
Da sich zu viele nicht danach richten, geht es nur mit Druck von außen. Den hat die Politik jetzt aufgebaut und in meinen Augen damit richtig (wenn auch zu spät) gehandelt.

Ich finde es zynisch von Ihnen, einerseits nach der Eigenverantwortung zu schreien, aber gleichzeitig der Politik die Schuld in die Schuhe zu schieben.
👍70👎15 BuboBubo 16.12.2020 Allen, die jetzt beginnen, die zögerliche Politik der letzten Wochen zu betrauern, sei folgendes Statement vom 14.10.2020 ins Gedächtnis gerufen (an diesem Tag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 5132):

«Die Ansagen von uns sind nicht hart genug, um das Unheil von uns abzuwenden. ... Es reicht einfach nicht, was wir hier machen.»

An diesem Tag war der Versuch, mit den Ministerpräsidenten der Länder eine gemeinsame Strategie gegen den Anstieg der Infektionszahlen zu vereinbaren, gescheitert. Vorliegende Konzepte wurden verwässert, Kleinkriege auf Nebenschauplätzen ausgefochten. Das einzige Ergebnis: Man hat sich vertagt.

Auch wenn ich in diesem Forum per Ferndiagnose als „Anhänger monolithisch-zentralistischer Bestrebungen“ gebrandmarkt wurde: In diesem Fall hätte ich mir tatsächlich die Möglichkeit eines „Machtwortes“ gewünscht. Das hätte uns vielleicht einiges Leid ersparen können.
👍97👎29 andreas59 16.12.2020 Was hat man eigentlich in D. den Sommer über gemacht um sich vorzubereiten auf Herbst/Winter?Die Grenzen nicht geschlossen als es in CZ und PL so richtig losging? Sind billige Zigaretten wichtig? Schlaue Reden, jeden Tag konnte man irgendwo über andere Länder lesen, und nun? Wenn es eine Stadt gewagt hat eine Demo nicht zu zu lassen... dann halt ein Gericht? Demokratie um JEDEN Preis?Die Länder haben gelockert, die Landräte sich geduckt,hin und her, man hat statt Lockdown ein "Löckchen" versucht!Die Impfstoffe sind bestellt... und wann wollte man nicht schon beginnen zu impfen...? Herr Spahn:lässt man solche Infos raus um die Bevölkerung einzulullen oder weiss man es nicht besser?Wieso muss eigentlich die Kanzlerin ( Frau Merkel macht von ALLEN die mit Abstand beste Figur!) die Ministerpräsidenten förmlich anbetteln ? Frau Merkel- halten Sie durch!
👍48👎12 Kastenfrosch 16.12.2020 "Die Qualität eines Politikers sollte daran gemessen werden, ob er in der Lage ist, in einer Pandemiesituation die besonders Gefährdeten besonders zu schützen."

Was hilft es, wenn die Maßnahmen nicht ernst genommen werden? Habe mir den Spaß gemacht, klapa, zufällig einen Ihrer zahlreichen Corona-Kommentare hervorzukramen:

"Und plötzlich, wie auf Bedarf, sind alle alt, krank, schwach und anfällig gegen alles Mögliche? Über mein Leben bestimme ich und niemand sonst. Und das wird auch für den Rest meines Lebens so bleiben.

Darf ich Ihnen verraten, dass es in meiner Wohnung mit Vorsatz in den letzten zehn Wochen keinen einzigen Tropfen Desinfektionsmittel gab?

Ich höre die Leichtsinnschreier, aber die sind für mich nicht maßgeblich.

Ob ich auf diese Tatsache zurückführen kann, dass meine Frau und ich noch gesund sind, steht in den Sternen. Dafür kommen viele Möglichkeiten infrage.

Auf jeden Fall ist die jetzige weise Generation gesünder und klüger als mancher glaubt."
👍63👎18 Inke 16.12.2020 @Multicar...abseits der Politik gibts natürlich eine Menge Menschen, die sich moralisch mitschuldig fühlen dürfen und sollten. Völlig richtig. Aber auch diese Leute werden wieder gewählte Worte finden, um zu relativieren und den Finger auf andere richten.
👍41👎32 JKONE 16.12.2020 Wieso werden die Patienten dann nicht in andere Kliniken verlegt. Im Frühjahr wurden auch genügend aus Italien & Frankreich nach Sachsen gebracht. Selbst in anderen Bundesländern gibt es noch genügend freie Betten.
👍38👎22 fruhlig 16.12.2020 @GPZ: „Warum kann man die Leute nicht in andere Bundesländer fahren?“
Ganz einfach: Weil die Patienten auf Grund ihrer schweren Erkrankung nicht mehr transportfähig sind...
👍97👎19 tbaukhage 16.12.2020 @klapa: Und die Qualität der Mitmenschen kann man daran messen, in wie weit sie Empathie und Verantwortungsbewußtsein für die augenblicklich notwendigen Regeln des Zusammenlebens aufbringen!

Über 950 Corona-Tote an einem Tag - das sind aller 90Sekunden einer!!!

Vielleicht beginnt nun auchmal der Letzte, darüber nachzudenken und Schlussfolgerungen für sein Verhalten zu ziehen!
👍47👎10 Elysa 16.12.2020 Corona ist wie eine Art Chamäleon mit vielen verschiedenen Facetten und deshalb auch wirklich unberechenbar. Keiner weiß wie sich die Lage entwickelt, nach Entspannung sieht es derzeit eher nicht aus.........
Wir werden uns alle darauf einstellen müssen, Corona-Virus bleibt erhalten und wir werden lernen müssen mit dem Virus zu leben. Permanent irgendwelche Verbote werden nicht die Lösung sein, werden sie nämlich aufgehoben, steigen die Zahlen auch wieder..... Logische Schlussfolgerung oder?
Also sollte man achtsam mit sich selbst und seinen Liebsten umgehen, damit es möglichst keine Entscheidungen geben muß, wer Hilfe bekommt und wer nicht.....
👍101👎17 TWe 16.12.2020 Ich kann nur den Kopf schütteln.

Vor einigen Wochen hatte ich in diesem Forum meine Bedenken dahingehend geäußert, dass wir m. E. Gefahr laufen, dass eine Triage in unseren Krankenhäusern erforderlich wird. Damals wurde mir (Ich weiss nicht mehr von welchem Foristen.) Panikmache vorgeworfen.

@klapa
Die besonders Gefährdeten (75 Jahre und älter) leben nicht in erster Linie in Pflegeheimen, sondern mitten unter uns. Sie stehen im Supermarkt vor uns und sitzen im Bus neben uns. Diesen Personenkreis kann kein Politiker schützen. Der Schutz funktioniert nur, wenn sich alle - ich wiederhole ALLE - Zeitgenossen rücksichtsvoll und der Pandemie-Situation gemäß angemessen verhalten.
👍48👎12 Gegs 16.12.2020 Was mich am Meisten beschäftigt.
Wird die Situation einfach hingenommen.

Das Patienten auch in einem gesundheitlich schlechten Zustand verlegt werden können, hat sich im Frühjahr bei der Aufnahme französischer und italienischer Patienten gezeigt. Scheinbar kämpft Sachsen derzeit aber allein. Denn es gibt wohl noch Gegenden (im Norden) Deutschlands, wo das Gesundheitssystem (noch) nicht zusammen bricht. Halten die Bundesländer ihre Kapazitäten vorsorglich frei? Oder besteht tatsächlich in ganz Deutschland kein einziger freier Beatmungsplatz.
👍102👎24 Multicar 16.12.2020 Das war ja eigentlich genau das was man verhindern wollte. Man kann hier aber nicht nur allein den Politikern die Schuld zuweisen, einen großen Anteil daran haben auch die Menschen, die sich an keinerlei Regeln gehalten haben . Und den Ernst der Lage nicht kapiert haben. Denen ist nun zu wünschen, das nicht sie dann aussortiert werden müssen.
👍87👎13 Inke 16.12.2020 Einfach nur schlimm, dass es soweit kommen musste. Experten haben schon lange vor solchen Zuständen in Deutschland gewarnt. Es hätte nicht soweit kommen dürfen. Auch die Politik hat anfangs viel zu zögerlich gehandelt. Traurig, traurig.
👍91👎22 GPZ 16.12.2020 Schreckliche Situation. Hoffentlich muss hier niemand wegen irgendeinem beatmeten Schiefdenker oder MNS-Verweigerer oder TreffeAlleLeuteTrotzdem geopfert werden, nur weil der Covidiot jünger ist.

Und da es bei einigen doch nur eine Krankheit wie andere auch ist - eine Triage wegen Mangel an Beatmungsplätzen gab es bisher noch nicht.

Was ich aber nicht verstehe: Warum kann man die Leute nicht in andere Bundesländer fahren?
👍112👎27 neuhier 16.12.2020 An alle, die noch im Frühjahr meinten, Zustände wie in Italien könne es bei uns nie geben, weil es ja nicht am Virus, sondern ausschließlich am schlechteren Gesundheitssystem liege: was sagt Ihr jetzt? Dies ist ein Beispiel wo sowohl ich als auch Drosten, Lauterbach etc. sicher wünschten, sie hätten eben nicht recht gehabt. Leider hatten sie es. Weil Prävention nunmal selten funktioniert: wirkt sie, heißt es, sie sei nicht nötig gewesen. Wirkt sie nicht, weiß man es leider erst hinterher.
👍32👎92 klapa 16.12.2020 Dann dürfte wohl die Anzahl der Toten in deb Risikoaltersgruppen zukünftig noch stärker ansteigen als bisher.

Sie werden eben im materiellen bzw. personellen Notfall ‚aussortiert’, was das französische Wort Triage im Prinzip beinhaltet.

Die Qualität eines Politikers sollte daran gemessen werden, ob er in der Lage ist, in einer Pandemiesituation die besonders Gefährdeten besonders zu schützen.

Da gibt es z. Zt. keinen in Deutschland, der diese Qualität aufweist!!
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