Corona-Krise: Sachsen verschiebt Bürgermeister-Wahlen

Alle Wahlen, die bis zu den Sommerferien stattfinden sollten, werden vom Freistaat in den Herbst verlegt. Auch Chemnitz und Zwickau sind davon betroffen.

Dresden.

Der Freistaat Sachsen verschiebt Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen, die bis zu den Sommerferien stattfinden sollten, wegen der Corona-Krise auf den Herbst. Das bestätigte das Innenministerium auf Anfrage. Start der Sommerferien ist der 20. Juli in Sachsen. Die Wahlen sollten frühestens Ende September stattfinden können, sagte ein Sprecher.

Zu den verschobenen Wahlen zählt auch die OB-Wahl in Chemnitz. Diese sollte eigentlich am 14. Juni stattfinden, ein zweiter Wahlgang war, wenn nötig, für den 5. Juli geplant. Auch in Zwickau ist die OB-Wahl am 7. Juni davon betroffen. Verschoben werden dadurch auch die Wahlen in Mülsen, St. Egidien und Hartenstein im Landkreis Zwickau sowie Heinsdorfergrund und Pöhl im Vogtland. Im Erzgebirgskreis trifft es die Wahlen in Thum, Wolkenstein, Jöhstadt, Lauter-Bernsbach, Mildenau, Schwarzenberg, Sehmatal, Thalheim, Königswalde und Thermalbad Wiesenbad. In Mittelsachsen ist der Urnengang am 7. Juni in Penig von der Entscheidung betroffen.

Von der Regelung nicht betroffen wären die Wahlen in Oderwitz (Landkreis Görlitz) und in Radeburg (Landkreis Meißen). Diese können per Briefwahl am 29. März stattfinden. (kok/luka)


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